10 Fragen an Menschen aus Wermelskirchen

Unter die­ser Rubrik haben Men­schen aus Wer­mels­kir­chen die Mög­lich­keit, ihre per­sön­li­che Sicht auf unse­re Stadt zu tei­len. Dafür haben wir zehn kur­ze Fra­gen zusam­men­ge­stellt, die einen ehr­li­chen und viel­fäl­ti­gen Ein­druck davon ver­mit­teln sol­len, wie Wer­mels­kir­chen im All­tag, im Wan­del und mit Blick in die Zukunft erlebt wird.

Die Ant­wor­ten kön­nen ger­ne kurz gehal­ten wer­den – Stich­punk­te rei­chen völ­lig aus.

Mel­de dich ger­ne unter info@forumwk.de und tei­le dei­ne ganz per­sön­li­chen Ant­wor­ten mit uns.

Heu­ti­ger Teil­neh­mer: Qus­say Alz­ab


  • Was bedeu­tet Wer­mels­kir­chen für dich per­sön­lich?
    Ich bin mit 19 hier­her gekom­men und bin heu­te 30. Mei­ne schöns­ten Jah­re, mei­ne Jugend und mein Start in Deutsch­land ver­bin­de ich mit Wer­mels­kir­chen. Hier habe ich viel gelernt und mich ent­wi­ckelt. Schon nach kur­zer Zeit in einer ande­ren Stadt ver­mis­se ich Wer­mels­kir­chen.
  • Was läuft hier rich­tig gut – und was gar nicht?
    Sehr gut fin­de ich die Hilfs­be­reit­schaft vie­ler Men­schen. Als wir neu hier waren, gab es jeden Don­ners­tag ein Tref­fen zwi­schen Flücht­lin­gen und Deut­schen in der Kir­che – das war sehr schön und hilf­reich. Ver­bes­se­rungs­be­darf sehe ich bei der Ver­kehrs­an­bin­dung. Eine Bahn­ver­bin­dung nach Köln oder Lever­ku­sen wür­de vie­len hel­fen. Außer­dem wün­sche ich mir mehr Unter­stüt­zung für das Kran­ken­haus sowie zusätz­li­che Abtei­lun­gen wie Kin­der­heil­kun­de und Gynä­ko­lo­gie. Schön wäre auch, wenn Geburts­ur­kun­den wie­der direkt in Wer­mels­kir­chen aus­ge­stellt wür­den.
  • Was wür­dest du sofort ändern, wenn du könn­test?
    Mehr Unter­stüt­zung für das Kran­ken­haus und eine bes­se­re Ver­kehrs­an­bin­dung zu den umlie­gen­den Städ­ten.
  • Dein Lieb­lings­ort in Wer­mels­kir­chen – und war­um?
    Ganz ehr­lich: mein Zuhau­se. Von der Neu­schä­fer­hö­he im vier­ten Stock habe ich Blick über die Stadt. Auf dem Bal­kon fin­de ich Ruhe und Zufrie­den­heit.
  • Was fehlt dir in der Stadt am meis­ten?
    Mehr Unter­stüt­zung für Kitas und mehr Betreu­ungs­plät­ze. Vie­le Fami­li­en war­ten lan­ge. Außer­dem wün­sche ich mir, dass Kin­der wie­der offi­zi­ell in Wer­mels­kir­chen regis­triert wer­den kön­nen.
  • Wie hat sich Wer­mels­kir­chen in den letz­ten Jah­ren ver­än­dert?
    Die Stadt hat mehr Leben bekom­men. Es wird mehr gebaut, moder­ni­siert und reno­viert. Wer­mels­kir­chen wächst wei­ter und wird viel­fäl­ti­ger.
  • Was soll­ten Außen­ste­hen­de unbe­dingt über Wer­mels­kir­chen wis­sen?
    Wer­mels­kir­chen wirkt viel­leicht klein, hat aber viel Herz. Die Men­schen sind oft hilfs­be­reit und man kann hier ruhig und gut leben.
  • Was nervt dich hier manch­mal rich­tig?
    Ehr­lich gesagt nicht viel. Klei­nig­kei­ten gibt es über­all, aber ins­ge­samt lebe ich hier ger­ne.
  • Wo siehst du die Zukunft der Stadt?
    In einer posi­ti­ven Ent­wick­lung mit Respekt vor der Geschich­te. Gleich­zei­tig wün­sche ich mir Viel­falt – mensch­lich, reli­gi­ös und kul­tu­rell – ohne Platz für Ras­sis­mus.
  • War­um lebst du (noch) hier?
    Weil ich mich mit Wer­mels­kir­chen ver­bun­den füh­le. Ich gehö­re hier­hin und füh­le mich hier zuhau­se.

Vie­len Dank Qus­say Alz­ab

Bei­trags­bild: Klaus Ulin­ski

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