Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen
Der Wunsch, mit dem Fahrrad von Dabringhausen zur Balkantrasse zu gelangen, ohne ausschließlich über Kreis- und Landstraßen radeln zu müssen, ist nicht neu. Längst gibt es auch einen politischen Beschluss des Kreistages, dass der Kreis sich mit den Planungen für einen Radweg an der K18 beschäftigen soll.
Da diese Planungen jedoch sehr langwierig sind, hat der Technische Beigeordnete der Stadt, Hartwig Schüngel, mit seinem Team nach einer kurzfristig umsetzbaren Lösung gesucht. Nach Kartenauswertungen und Besichtigungen des Geländes konnte so eine alternative Route gefunden werden, die den Radverkehr von Dabringhausen über Arnzhäuschen, Emminghausen und von dort nach Herrlinghausen direkt zur Balkantrasse führt. „Es wird kein ausgebauter und asphaltierter Radweg, sondern ein Querschlag auf einem aufgewerteten Wirtschaftsweg. Aber es wird eine für viele Radfahrerinnen und Radfahrer befahrbare Strecke sein“, betont Hartwig Schüngel.
Konkret sieht die Route damit von Dabringhausen wie folgt aus: Bis Arnzhäuschen können Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer auf dem bestehenden Radweg neben der L101 fahren. Von Arnzhäuschen geht es über eine Anliegerstraße am Wasserwerk vorbei bis zur Straußenfarm nach Emminghausen, dort ein Stück weiter über die K15 zum Wanderparkplatz ‚Neuemühle“. Hier beginnt ein Wirtschaftsweg durch das Waldgebiet, der bis nach Herrlinghausen und auf die Balkantrasse führt.
Da der Wirtschaftsweg auf städtischem Eigentum liegt, beginnt der Betriebshof bereits in diesen Tagen mit den ersten Vorarbeiten, um den Weg zu ertüchtigen. „Wir werden den Weg mit Schotter befestigen“, heißt es aus dem Tiefbauamt.
Zugegeben: „Die Strecke ist anspruchsvoll und vermutlich nicht für Kinderwagen und Rollstühle geeignet, aber sie ist eine befahrbare Strecke für Fahrräder. Damit bieten wir ein zusätzliches Angebot, um den Bedürfnissen der Radfahrerinnen und Radfahrer kurzfristig entgegenzukommen“, so Hartwig Schüngel, der weiterhin auf die Umsetzung des geplanten Radwegs entlang der K18 hofft.
Die Kosten für die alternative Route sind überschaubar: „Wir müssen nur den Schotter für den Wirtschaftsweg kaufen und den Rest stemmen wir mit unseren Mitarbeitenden aus dem Betriebshof“, so Schüngel.
Beitrag und Foto: Stadt Wermelskirchen / Autorin: Kathrin Kellermann
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