Kaffee und Knöllchen

Ach, wäre es doch immer so ent­spannt wie bei die­ser Poli­zei-Akti­on. Mit eini­gen ande­ren Motor­rad­fah­rern wer­de ich am ver­gan­ge­nen Sonn­tag auf der Dell­mann-Stra­ße her­aus gewun­ken. Poli­zei­kon­trol­le an der Feu­er­wa­che.

Nach Vor­la­ge von Füh­rer­schein und Fahr­zeug­schein fragt der Poli­zist: „Wer ist denn älter? Sie oder das Motor­rad?“. Ein­deu­tig ich, denn er hat­te im ers­ten Moment mein Motor­rad für einen Old­ti­mer gehal­ten.

Also alles kein Pro­blem, alles in Ord­nung, schließ­lich hat mein Motor­rad kei­ne Brüll­tü­te als Aus­puff und auch sonst ist nichts ille­ga­les ver­baut.

Der Kaf­fee rich­tig lecker und es erge­ben sich net­te Gesprä­che.

Auch bei die­ser Kon­trol­le wer­den die Poli­zis­ten fün­dig. Aller­hand Umbau­ten und natür­lich die zu lau­ten Aus­puff­an­la­gen erge­ben ein paar Knöll­chen. Doch manch­mal fragt man sich: „Wie geht das? Wie ist das mög­lich?“. Rich­tig laut bol­lern die Maschi­nen auf den Platz. Kann das sein? Die Kon­trol­le ergibt: Alles völ­lig legal, alles völ­lig kor­rekt, alles ein­ge­tra­gen. Da merkt man die Kom­pe­tenz der EU-Spe­zia­lis­ten die sol­che Gut­ach­ten aus­stel­len. Oder ist es erfolg­rei­che Lob­by­ar­beit? Wer weiß.

Aber bevor ich mich auf­re­ge ist es mir lie­ber egal. Net­tes Tref­fen, guter Kaf­fee und ein biss­chen Small­talk und ein biss­chen dum­mes Zeug labern – ein­fach nett.

Foto: Wal­ter Schu­bert

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