Sicherheit erfinden statt Sicherheit machen: „Zukunft Wermelskirchen“ und das „Sicherheitsquartier“

Mei­nungs­bei­trag von Klaus Ulin­ski

Über Sicher­heit darf man dis­ku­tie­ren. Über Struk­tu­ren auch. Was man in einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Kom­mu­nal­po­li­tik jedoch nicht tun soll­te, ist ein Sicher­heits­pro­blem zu sug­ge­rie­ren, das nach­weis­lich nicht exis­tiert. Zukunft Wer­mels­kir­chen tut dies mit sei­ner jüngst ver­öf­fent­li­chen Pres­se­mit­tei­lung.

Nun gut. „Zukunft Wer­mels­kir­chen“ for­mu­liert Bauch­ge­füh­le, wir prä­sen­tie­ren dage­gen Fak­ten, die eine ganz ande­re Spra­che spre­chen:

Die Kreis­po­li­zei stellt aus­drück­lich fest, dass in Wer­mels­kir­chen kei­ne kri­ti­sche Kri­mi­na­li­täts­la­ge vor­liegt. Die Zah­len las­sen dar­an kei­nen Zwei­fel. Im Jahr 2024 wur­den 1.447 Straf­ta­ten regis­triert. Eini­ge Jah­re zuvor waren es 1.609, davor 1.354. Das sind nor­ma­le Schwan­kun­gen über die Jah­re hin­weg, kein Anstieg, kein Trend, kei­ne Zuspit­zung. Gleich­zei­tig ist die Auf­klä­rungs­quo­te deut­lich gestie­gen und liegt inzwi­schen bei über 62 Pro­zent. Auch im gesam­ten Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis ist die Ent­wick­lung sta­bil bis rück­läu­fig: 13.597 Straf­ta­ten im Jahr 2024 nach 13.670 im Jahr zuvor. Der Kreis gehört wei­ter­hin zu den sichers­ten Regio­nen in Nord­rhein-West­fa­len, und Wer­mels­kir­chen zählt inner­halb des Krei­ses zu den siche­ren Kom­mu­nen.

Rea­li­täts­frem­der Popu­lis­mus

Trotz die­ser kla­ren Fak­ten­la­ge wird nun poli­tisch ein „Sicher­heits­quar­tier“ ins Spiel gebracht – begrün­det mit einem dif­fu­sen Wunsch nach mehr Prä­senz. Genau an die­sem Punkt wird aus Sach­po­li­tik Stim­mungs­po­li­tik. Denn wenn Behör­den Ent­war­nung geben, aber poli­tisch Hand­lungs­druck erzeugt wird, dann basiert der Vor­schlag nicht auf Rea­li­tät, son­dern auf einem erzeug­ten Gefühl. Popu­lis­mus pur. Nichts ande­res.

Hier zeigt sich ein bekann­tes Mus­ter: Zuerst wird Unsi­cher­heit beschrie­ben, dann wird eine neue Ord­nungs­ein­heit vor­ge­schla­gen. Heu­te heißt sie Sicher­heits­quar­tier, mor­gen kom­mu­na­ler Ord­nungs­dienst mit erwei­ter­ten Befugnissen,der „damit über die bestehen­de Ord­nungs­part­ner­schaft mit der Poli­zei“ hin­aus­geht. 

Die­sen Satz muß man sich ein­mal auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen. Der Schritt von der bestehen­den Ord­nungs­part­ner­schaft mit der Poli­zei hin zu einer kom­mu­na­len Ein­greif­trup­pe ist dann kein gro­ßer mehr. Ungu­te Erin­ne­run­gen an brau­ne Uni­for­men wer­den hier wach. Und erfah­rungs­ge­mäß dau­ert es anschlie­ßend nicht lan­ge, bis For­de­run­gen nach per­ma­nen­ter Video­über­wa­chung fol­gen – weil man das zuvor rhe­to­risch kon­stru­ier­te Pro­blem ja kon­se­quent „lösen“ muss.

Das ist kei­ne Unter­stel­lung, son­dern poli­ti­sche Erfah­rung. Erst wird die Lage dra­ma­ti­siert, dann wer­den Maß­nah­men nor­ma­li­siert, die ohne die­se Dra­ma­ti­sie­rung nie­mals mehr­heits­fä­hig wären. Am Ende steht ein wach­sen­der Sicher­heits­ap­pa­rat ohne rea­le Gefah­ren­la­ge. Genau so ent­steht kom­mu­na­ler Sicher­heits­po­pu­lis­mus: Nicht aus stei­gen­der Kri­mi­na­li­tät, son­dern aus poli­tisch ver­stärk­ter Unsi­cher­heit.

Wer unter sta­bi­ler und nied­ri­ger Kri­mi­na­li­täts­la­ge zusätz­li­che Sicher­heits­struk­tu­ren for­dert, betreibt kei­ne Prä­ven­ti­on, son­dern sym­bo­li­sche Ord­nungs­po­li­tik. Und wer dabei unter­schwel­lig den Ein­druck erweckt, unse­re Stadt ent­wick­le sich in eine gefähr­li­che Rich­tung, han­delt unver­ant­wort­lich gegen­über den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die hier nach­weis­lich sicher leben.

Die Rea­li­tät lau­tet: Wer­mels­kir­chen ist sicher.

Die Bot­schaft der Pres­se­mit­tei­lung lau­tet: Wer­mels­kir­chen ist unsi­cher.


Quel­len:

Stadt Wer­mels­kir­chen – Bür­ger­abend Sicher­heit / Poli­zei­li­che Lage­ein­schät­zung 2025:

https://www.wermelskirchen.de/aktuelles-rathaus/newsroom/pressemitteilungen/pressearchiv-2025/buergerabend-sicherheit-keine-kritische-kriminalitaetslage-in-wermelskirchen

Kreis­po­li­zei­be­hör­de Rhei­nisch-Ber­gi­scher Kreis – Kri­mi­na­li­täts­ent­wick­lung 2024:

https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/kriminalitaetsentwicklung-2024

Pres­se­map­pe Poli­zei­li­che Kri­mi­nal­sta­tis­tik Rhein-Berg 2024:

https://in-gl.de/wp-content/uploads/2025/03/pressemappe_pks_2024.pdf

Radio Berg – Ein­ord­nung Sicher­heit Wer­mels­kir­chen:

https://www.radioberg.de/artikel/wermelskirchen-buergerabend-zum-thema-sicherheit-kommt-2149953.html

Foto: Klaus Ulin­ski

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Kommentare

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30 Kommentare zu „Sicherheit erfinden statt Sicherheit machen: „Zukunft Wermelskirchen“ und das „Sicherheitsquartier““

  1. Avatar von Henning Rehse
    Henning Rehse

    Für den Bür­ger­ver­ein FREIE WÄHLER Wer­mels­kir­chen nimmt des­sen Vor­sit­zen­de Anja Gün­ter­mann die vom Bür­ger­ver­ein ZUKUNFT Wer­mels­kir­chen aus­ge­spro­che­ne Ein­la­dung zu einem Dis­kurs über das The­ma ger­ne an und nimmt hier­zu wie folgt Stel­lung:

    Die FREIEN WÄHLER tei­len grund­sätz­lich die von ZUKUNFT erar­bei­te­te Ana­ly­se der Lage und der schwie­ri­gen Rah­men­be­din­gun­gen.
    Objek­ti­ve Zah­len aus den Sta­tis­ti­ken, sub­jek­ti­ves Emp­fin­den der Bür­ger, Plä­ne des Innen­mi­nis­ters hin­sicht­lich der Über­tra­gung poli­zei­li­cher Auf­ga­ben auf die Kom­mu­nen sowie die per­so­nel­le und finan­zi­el­le Situa­ti­on die­ser fin­den sich in einem auf den ers­ten Blick kaum auf­lös­ba­ren Span­nungs­feld wie­der.
    Nur wenn die Ver­wal­tun­gen, Poli­zei, Poli­tik und Bür­ger­schaft hier an einem Strick zie­hen, wer­den sich ange­mes­se­ne und mach­ba­re Lösun­gen fin­den las­sen.

    Die schwie­ri­gen Rah­men­be­din­gun­gen wür­di­gend sind eine rea­lis­ti­sche Betrach­tung der Lage und dar­aus resul­tie­rend Prio­ri­sie­rung der Auf­ga­ben, Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fek­ten, aber auch das Den­ken neu­er Kon­zep­te Gebo­te der Stun­de.
    Wir müs­sen uns die Fra­ge stel­len, was uns unter Berück­sich­ti­gung der kurz­fris­tig nicht ver­än­der­ba­ren finan­zi­el­len und per­so­nel­len Res­sour­cen wich­tig und rich­tig ist und dar­aus eine Prio­ri­tä­ten­lis­te erar­bei­ten, wer was wie wann bear­bei­tet.

    Die Ent­schei­dung, ob sich dies am bes­ten mit­tels einer Stadt­wa­che oder eines Sicher­heits­quar­tiers als ers­tem Schritt dar­stel­len lässt, möch­ten die FREIEN WÄHLER den Fach­leu­ten in Poli­zei und Ver­wal­tung über­las­sen. Für die FREIEN WÄHLER ist jedoch unbe­strit­ten, dass sich in die­se Rich­tung orga­ni­sa­to­risch und optisch, sprich sicht- und erleb­bar kurz­fris­tig etwas tun muss.

    Für die FREIEN WÄHLER ste­hen hin­sicht­lich der Bekämp­fung von Straf­ta­ten und Ord­nungs­wid­rig­kei­ten auch Prä­ven­ti­on, Abschre­ckung und Ermitt­lung der Täter im Fokus.
    Es wird schlech­ter­dings aber nicht mög­lich sein, an jeden poten­ti­el­len Ort einer Stadt mit 75km² Flä­che für jede poten­ti­el­le Tat vor­sorg­lich eine Sicher­heits­kraft abzu­stel­len.
    Wie ande­re Län­der jedoch ein­drucks­voll bewie­sen haben, lässt sich die­ser Anspruch, wenn nicht in Gän­ze so doch groß­flä­chig signi­fi­kant durch den Ein­satz punk­tu­el­ler Video­über­wa­chung errei­chen.
    Den FREIEN WÄHLERN ist bewusst, dass dafür recht­li­che Hür­den auf Lan­des­ebe­ne abge­baut wer­den müs­sen – und hier ist Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) gefragt. In des­sen Minis­te­ri­um sind nicht nur die inne­re Sicher­heit, son­dern auch die Geset­ze und Rege­lun­gen zum Daten­schutz ange­sie­delt.
    Herr Minis­ter Reul, steu­ern Sie in die­sem Span­nungs­feld um 180° um! Geben Sie Opfer- und Sach­schutz Vor­rang vor Täter­schutz! Ändern Sie und der Land­tag Geset­ze so, dass dies mög­lich ist. Dafür wur­den Sie von den Bür­gern die­ses Lan­des gewählt!

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  2. Avatar von Henning Rehse
    Henning Rehse

    Hier eine KI-gene­rier­te Zusam­men­fas­sung aus Goog­le, wenn man dort “Innen­mi­nis­ter Reul gefühl­te Sicher­heit“ ein­gibt:

    Der nord­rhein-west­fä­li­sche Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) betont regel­mä­ßig, dass Sicher­heit nicht nur eine Fra­ge der Kri­mi­na­li­täts­sta­tis­tik ist, son­dern maß­geb­lich vom sub­jek­ti­ven Emp­fin­den der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger abhängt – der soge­nann­ten “gefühl­ten Sicher­heit”.

    Hier sind die zen­tra­len Aspek­te zu Reuls Hal­tung und Aus­sa­gen:

    Wach­sen­des Unsi­cher­heits­ge­fühl: Reul hat wie­der­holt ein­ge­räumt, dass es in der Bevöl­ke­rung ein wach­sen­des Gefühl gibt, dass es unsi­che­rer wird. Er nimmt die­se Sor­gen ernst und betont, dass die gefühl­te Sicher­heit ein “wich­ti­ger Indi­ka­tor” ist, den man nicht klein­re­den darf.

    Dun­kel­heit und Ord­nung: Reul ver­bin­det Unsi­cher­heit oft mit sicht­ba­ren Fak­to­ren im öffent­li­chen Raum. Orte, die durch “Dun­kel­heit und Dreck” geprägt sind, för­dern laut Reul die Angst der Bür­ger.

    Reak­ti­on auf Mes­ser­an­grif­fe: Im Kon­text zuneh­men­der Mes­ser­an­grif­fe betont Reul, dass Sicher­heit mehr Poli­zei­prä­senz, Beleuch­tung und Kon­trol­len (z. B. Mes­ser­ver­bots­zo­nen) erfor­dert. Er sieht hier einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen kon­kre­ten Vor­fäl­len und dem Rück­gang des Sicher­heits­ge­fühls.

    Ehr­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on statt Schön­fär­be­rei: Reul ver­folgt den Ansatz, Pro­ble­me klar zu benen­nen – etwa bei der Clan-Kri­mi­na­li­tät oder bei der Her­kunft von Tat­ver­däch­ti­gen –, auch wenn dies unan­ge­nehm ist. Er argu­men­tiert, dass Ver­trau­en nur zurück­ge­won­nen wer­den kann, wenn Sor­gen ernst genom­men und Pro­ble­me offen ange­spro­chen wer­den.

    Zusam­men­hang von Migra­ti­on und Sicher­heit: Reul äußert sich offen dazu, dass Migra­ti­on das Sicher­heits­ge­fühl ver­än­dert hat, ins­be­son­de­re wenn Rechts­staat­lich­keit nicht aner­kannt wird oder Gewalt­an­wen­dung als nor­mal ange­se­hen wird.

    Bücher und The­sen: In sei­nem Buch “Sicher­heit – Was sich ändern muss” behan­delt er das The­ma “gefühl­te Wahr­heit” in der Lan­des­po­li­tik.

    Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass Her­bert Reul zwar auf Erfol­ge in der Kri­mi­nal­sta­tis­tik ver­weist (z.B. Rück­gang bei Ein­brü­chen), aber gleich­zei­tig aktiv das Gespräch über die “gefühl­te” Sicher­heit sucht, um dem Emp­fin­den einer wach­sen­den Unsi­cher­heit durch sicht­ba­re Poli­zei­prä­senz und kla­re Kan­te ent­ge­gen­zu­wir­ken.

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    1. Avatar von Karl-Reiner Engels
      Karl-Reiner Engels

      Herr Reul hat wenigs­tens ein Buch dazu geschrie­ben und kei­ne Peti­ti­on. Aber auch die­ses Buch und die Schluss­fol­ge­run­gen des Herrn Reul, unter­lie­gen der Kri­tik, wie soll­te es anders sein. Mit der Ein­ga­be in die Such­funk­ti­on bei Goog­le, fin­det man dazu zwei Arti­kel, die ich emp­feh­len möch­te: 1. Her­bert Reuls Buch: Gefühl­te Wahr­heit , eine Kri­tik Von Tobi­as Zacher, WDR und 2. “NRW-Innen­mi­nis­ter als Buch­au­tor -
      Reuls Rea­li­ty Check”, SZ von Chris­toph Koop­mann. Ein wei­te­rer Hin­weis sei mir erlaubt, der zu tun hat mit der Ent­schei­dung des Bun­des, bei Inte­gra­ti­ons­kur­sen spa­ren zu wol­len. Ein Bericht über die Kri­tik die­ser Ent­schei­dung des Bun­des von der NRW-Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­rin Schäf­fer, fin­det mensch eben­falls in einem Arti­kel des WDR mit dem Titel: “Weni­ger Inte­gra­ti­ons­kur­se – Kri­tik aus NRW”. Denn eine pro­phy­lak­ti­sche Maß­nah­me gegen die von Reul beschrie­be­nen Straf­ta­ten, neben den poli­zei­li­chen, sind mei­ner Auf­fas­sung nach ins­be­son­de­re die Inte­gra­ti­ons­kur­se. Des­we­gen bin ich beson­ders dank­bar über die Initia­ti­ve “Will­kom­men in Wer­mels­kir­chen”. Sinn­voll wäre es, die Inte­gra­ti­ons­kur­se für alle Geflüch­te­ten zugäng­lich zu machen, aber auch ande­re Mög­lich­kei­ten der Inte­gra­ti­on in die Gesell­schaft zu ermög­lich. Ein wei­te­res The­ma wäre in die­sem Zusam­men­hang die Opfer­hil­fe, also den Men­schen zu hel­fen, auch insti­tu­tio­nell, die der von Reul beschrie­be­nen Gewalt aus­ge­setzt waren. Es gibt deut­sche Straf­tä­ter, so wie auch sol­cher ande­rer Natio­nen, eben­so bei den Opfern. Als wäre neben der Opfer­hil­fe auch Hil­fe für die Straf­tä­ter not­wen­dig, Reso­zia­li­sie­rungs­hil­fen.

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  3. Avatar von Henning Rehse
    Henning Rehse

    Die umfäng­li­che Dis­kus­si­on hier zeigt, dass das The­ma, das aus Sicht bestimm­ter Krei­se kei­nes sein darf/soll/kann, offen­bar doch eines ist, was im Übri­gen auch gleich gela­ger­te Dis­kus­sio­nen in den Nach­bar­städ­ten wie auch Aus­sa­gen des Innen­mi­nis­ters bestä­ti­gen.

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  4. Avatar von Marcus Richter
    Marcus Richter

    Hal­lo Herr Ulin­ski, dan­ke für die Klar­stel­lung. Ich hat­te es tat­säch­lich anders gele­sen – und bin auch nach wie vor der Mei­nung, dass Ihr Bei­trag hier zumin­dest miss­ver­stan­den wer­den könn­te, eben weil Auf­ga­ben und Befug­nis­se der Kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­te nicht dem lokal­po­li­ti­schen Dis­kurs unter­lie­gen, son­dern vom Gesetz­ge­ber abschlie­ßend gere­gelt sind.

    Aber das sei jetzt dahin­ge­stellt. In der Kri­tik an der poli­ti­schen Argu­men­ta­ti­on bin ich voll­stän­dig Ihrer Mei­nung.

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  5. Avatar von Marcus Richter
    Marcus Richter

    Über den popu­lis­ti­schen und wenig fak­ten­ba­sier­ten Ansatz von Herrn M. und sei­ner Rand­grup­pie­rung ist alles gesagt. Die Tat­sa­che, dass der Autor hier aller­dings Kom­mu­na­le Ord­nungs­diens­te mit “ungu­ten Erin­ne­run­gen an brau­ne Uni­for­men” asso­zi­iert, ist geschmack­los und ver­un­glimpft alle Mit­ar­bei­ten­den, die in die­sem Berufs­feld tätig sind. Die Kom­mu­na­len Ord­nungs­diens­te sind eine wich­ti­ge Säu­le in der Sicher­heits­ar­chi­tek­tur des Lan­des NRW und daher vom Gesetz­ge­ber mit weit­ge­hen­den Befug­nis­sen (ins­be­son­de­re auch sol­chen aus dem Poli­zei­ge­setz NRW) aus­ge­stat­tet.

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    1. Avatar von Klaus Ulinski
      Klaus Ulinski

      Sehr geehr­ter Herr Rich­ter, Ihre Kri­tik beruht offen­bar auf einem ver­kürz­ten Lesen der Pas­sa­ge. Im Bei­trag wird nicht der bestehen­de kom­mu­na­le Ord­nungs­dienst oder des­sen Mit­ar­bei­ten­de bewer­tet oder her­ab­ge­wür­digt. Bezugs­punkt ist aus­schließ­lich die kon­kre­te For­mu­lie­rung aus der Pres­se­mit­tei­lung von Zukunft Wer­mels­kir­chen, in der von einem
      „kom­mu­na­len Ord­nungs­dienst mit erwei­ter­ten Befug­nis­sen, der damit über die bestehen­de Ord­nungs­part­ner­schaft mit der Poli­zei hin­aus­geht“
      die Rede ist. Genau die­se ange­kün­dig­te Aus­wei­tung über die heu­ti­ge Auf­ga­ben­struk­tur hin­aus wur­de poli­tisch ein­ge­ord­net und kri­tisch kom­men­tiert. Ohne die­sen Zusatz kann man den Abschnitt tat­säch­lich miss­ver­ste­hen – mit ihm wird jedoch deut­lich, dass es um eine sicher­heits­po­li­ti­sche Ent­wick­lung und deren Begrün­dung geht, nicht um eine Abwer­tung der Beschäf­tig­ten kom­mu­na­ler Ord­nungs­diens­te oder ihrer gesetz­li­chen Auf­ga­ben.
      Unse­re Kri­tik rich­tet sich daher gegen die poli­ti­sche Argu­men­ta­ti­on hin­ter der For­de­rung, nicht gegen die Men­schen, die in die­sem Beruf arbei­ten.
      Mit freund­li­chen Grü­ßen
      Klaus Ulin­ski
      Forum Wer­mels­kir­chen

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  6. Avatar von Andreas Müßener
    Andreas Müßener

    Ich fin­de kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen unse­rer Pres­se­mit­tei­lung und die­sem Mei­nungs­kom­men­tar. Das The­ma Kri­mi­na­li­täts­ra­te wird hier zwar aus­führ­lich bespro­chen und spielt jedoch in der Pres­se­mit­tei­lung – vor allem argu­men­ta­tiv – kei­ne Rol­le. War­um auch, The­ma der Pres­se­mit­tei­lung ist das Sicher­heits­quar­tier. Das ist die Bün­de­lung von bereits vor­han­de­nen Res­sour­cen effi­zi­ent an einem Ort. Die Leser hier soll­ten fair infor­miert wer­den. Dazu zählt auch, dass die Quel­le, die man hier angreift, wenigs­tens zur Ein­sicht zur Ver­fü­gung steht. Dann kann sich wenigs­tens jeder sei­ne eige­ne Mei­nung bil­den.

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    1. Avatar von Karl-Reiner Engels
      Karl-Reiner Engels

      Und genau dar­in, Herr Müße­ner, liegt das Pro­blem. Wenn es Ihnen nur dar­um gehen soll­te, Ihren Ver­ein “Zukunft Wer­mels­kir­chen” bekannt zu machen, reicht der inhalt­li­che Umfang ihrer Peti­ti­on. Des­sen Wider­sprüch­lich­keit ihnen sicher bewußt sein wird, in dem Hin­weis auf die Zustän­dig­keit der Lan­des­ver­wal­tung und der Kos­ten für die­ses “Sicher­heits­quar­tier”. Haben Sie Gesprä­che geführt, z.B. mit dem Ord­nungs­amt, mit der Poli­zei? Sind ord­nungs­po­li­ti­sche Maß­nah­men zweck­mä­ßig, oder bringt z.B. die Unter­stüt­zung der Ver­ei­ne, der Jugend­zen­tren, der Kul­tur­schaf­fen­den der Stadt mehr, als poli­zei­li­che Maß­nah­men? Sie soll­ten also Herrn Ulin­ski dank­bar sein, für sei­ne Mühe, die Sta­tis­ti­ken mit Quel­len­an­ga­ben zur Ver­fü­gung zu stel­len, eine Arbeit, die Sie hät­ten leis­ten müs­sen, in Vor­be­rei­tung der Peti­ti­on.

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      1. Avatar von Andreas Müßener
        Andreas Müßener

        Die Kern­bot­schaft der Peti­ti­on ist die sicher­heits­po­li­ti­sche Debat­te unter den Par­tei­en und Wäh­ler­ver­ei­nen. Die­se ist drin­gend not­wen­dig, weil unse­re wesent­lich klei­ne­ren Nach­bar­kom­mu­nen bei dem The­ma nicht nur dis­ku­tie­ren, son­dern aktu­ell bereits tätig wer­den. In den letz­ten Jah­ren konn­te Wer­mels­kir­chen im Bereich der Sicher­heit (drei Bank­au­to­ma­ten­spren­gun­gen, zwei Brand­näch­te) und Ord­nung (Ver­mül­lung, zahn­lo­ser Ord­nungs­geld­ka­ta­log) kaum posi­tiv in dem Bereich glän­zen. Die Schlie­ßung unse­rer eige­nen Wache ist nun ver­jährt, bleibt aber eben­falls eine Nega­tiv­nach­richt. Wir möch­ten the­ma­tisch nun auch mal Fort­schrit­te erzie­len. Der Bereich Ord­nung bleibt kom­mu­nal, der Bereich Poli­zei ist durch die Bezirks­be­am­ten eben­falls abge­deckt. Wir sind beim The­ma Sicher­heits­quar­tier also unab­hän­gig von der Lan­des­po­li­tik. Die pas­sen­den Räum­lich­kei­ten wur­den im Pres­se­text eben­falls genannt. Und wer die Idee trotz alle­dem nicht gut fin­det, der ist durch die Peti­ti­on wei­ter­hin ein­ge­la­den, ande­re und bes­se­re Kon­zep­te zu lie­fern.

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        1. Avatar von Karl-Reiner Engels
          Karl-Reiner Engels

          Wuß­te gar nicht, dass man als Rats­mit­glied dafür Peti­tio­nen schrei­ben muss. Man lernt nie aus. Den­ke mal, dass ihre Kol­le­gIn­nen im Rat, ihre Vor­ge­hens­wei­se nicht gou­tie­ren wer­den. Kann mir auch nicht vor­stel­len, dass die Par­tei­en und Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen der Stadt dafür eine Ein­la­dung per Peti­ti­on benö­ti­gen. Inso­fern ist ihre Peti­ti­on als Kri­tik am Bür­ger­meis­ter, der Stadt­ver­wal­tung und den im Stadt­rat sit­zen­den Par­tei­en und Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen zu ver­ste­hen. Geben Sie bit­te Bescheid, wann Sie dazu im Stadt­rat oder in einem der Aus­schüs­se vor­tra­gen.

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  7. Avatar von Horst Rosen
    Horst Rosen

    Wer­mels­kir­chen ist sicher. Die Auf­klä­rungs­quo­te der Poli­zei hat sich erfreu­lich auf 62 % im Kreis, also auch in Wer­mels­kir­chen gestei­gert.
    Die aktu­el­le Fra­ge ist: Wie kön­nen die Bür­ger in Wer­mels­kir­chen die Ermitt­lun­gen der Poli­zei ver­bes­sern, damit sich die­se Quo­te erhöht? Die 2. Fra­ge lau­tet: Was kön­nen die Bür­ger prä­ven­tiv unter­neh­men, damit weni­ger pas­siert?
    Es zäh­len Fak­ten und Daten.
    Gefühl­te Ein­schät­zun­gen und Mut­ma­ßun­gen hel­fen über­haupt nicht wei­ter. Ganz im Gegen­teil. Sie ver­un­si­chern und bie­ten kei­ner­lei Lösun­gen.

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  8. Avatar von Stefan M. Schäfer
    Stefan M. Schäfer

    Lie­ber Herr Ulin­ski,

    wer kennt eigent­lich die Kri­mi­na­li­täts­ra­te in Wer­mels­kir­chen ?
    Sie nicht, ich nicht und auch die Poli­zei nicht.

    Die viel zitier­te PKS ist ledig­lich ein Tätig­keits­nach­weis
    der Poli­zei aller Ereig­nis­se die sich im Hell­feld befin­den.

    Zur tat­säch­li­chen Lage zählt aber nun auch mal das Dun­kel­feld.
    Da die­ses Dun­kel­feld auch lt. Poli­zei als recht groß ein­zu­schät­zen
    ‑nicht aber in Zah­len aus­zu­drü­cken ist-
    setzt selbst sie auf Prä­ven­ti­on und Auf­klä­rung,
    um das Sicher­heits­ge­fühl der Bür­ger zu stär­ken.

    Der Begriff “Popu­lis­mus” ist m.E. hier kom­plett unan­ge­bracht.

    M.f.G.
    Ste­fan Schä­fer

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  9. Avatar von Ulla Weber
    Ulla Weber

    Ich hab das auch auf Face­book gele­sen. Eigent­lich soll­te man auf sol­che Min­der­heits­par­tei­en wie sie Zukunft Wer­mels­kir­chen und auch die Frei­en Wäh­ler ja sind gar nicht so ernst neh­men. Aber lei­der machen sie Stim­mung mit der Unsi­cher­heit statt sich mal um wich­ti­ge­re Din­ge zu küm­mern. Dan­ke an Forum und den Herrn Heid­bü­chel, das Sie mal die Zah­len hier rein­ge­schrie­ben haben. Das sagt doch alles. Und man soll­te sol­che Min­der­heits­par­tei­en ein­fach nicht so ernst neh­men.

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  10. Avatar von Marcello Albani
    Marcello Albani

    Herr Ulin­ski,

    Zukunft WK argu­men­tiert gar nicht mit Kri­mi­na­li­täts­fall­zah­len wie kom­men sie dar­auf ?
    Sie haben die Pres­se­mit­tei­lung gar nicht gele­sen. Die Bür­ger woll­ten die Poli­zei­sta­ti­on behal­ten und das ist nicht mög­lich. Es gab dazu Peti­tio­nen die eine gro­ße Anzahl von Bür­gern unter­stützt haben. Die Ablei­tung ist das Sicher­heits­quar­tier.
    Sie soll­ten Bür­ger­an­lie­gen mehr in ihre Über­le­gun­gen mit ein­be­zie­hen und respek­tie­ren.

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    1. Avatar von Kai Schneider
      Kai Schneider

      Das ist ja genau das Pro­blem, dass die von Zukunft gar nicht mit Kri­mi­na­li­täts­zah­len argu­men­tie­ren. Wahr­schein­lich ken­nen sie die gar nicht. Ansons­ten wür­den die auch nicht auf so einen Quatsch kom­men. Aber so wie sie dort immer argu­men­tie­ren, dau­ert es auch nicht mehr lan­ge und dann haben wir hier eine “Ord­nungs­part­ner­schaft” mit brau­nen Uni­for­men. Wenn die in Min­ne­so­ta nicht mehr gebraucht wer­den, könnt ihr die von Zukunft Wer­mels­kir­chen ja hier ein­stel­len.

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      1. Avatar von Marcello Albani
        Marcello Albani

        Ich lese nicht ein sach­li­ches Argu­ment. Das igno­rie­ren von Bür­ger­be­geh­ren ist brand­ge­fähr­lich und höchst unde­mo­kra­tisch.

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        1. Avatar von Kai Schneider
          Kai Schneider

          Dann hier noch­mal in ver­ständ­li­cher Form: Straf­ta­ten 2021 = 1609 / Straf­ta­ten 2024 = 1447 / Auf­klä­rungs­quo­te Anstieg von unter 50% auf 62%…
          Sind das kei­ne sach­li­chen Argu­men­te?

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          1. Avatar von Marcello Albani
            Marcello Albani

            Das Argu­ment wur­de auch nicht benutzt. Machen sie doch ein­fach mal einen Gegen­ent­wurf und fra­gen die Wer­mels­kir­che­ner ob sie kein Sicher­heits­quar­tier und oder Poli­zei­wa­che haben wol­len. Das wäre der demo­kra­ti­sche Weg.

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  11. Avatar von RA Stefan Markel
    RA Stefan Markel

    Nun, die­se Art Popu­lis­mus’ ist ungangs­sprach­lich: “einen Luft­bal­lon auf­bla­sen, um ihn dann selbst zum Plat­zen zu bin­gen”. Pure Schaum­schlä­ge­rei – wobei fata­ler­wei­se schon die “Schlä­ge­rei” in der Metho­de steckt.

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  12. Avatar von Barbara Horn-Birkhölzer
    Barbara Horn-Birkhölzer

    Was uns alle eint, sind Ängs­te! Damit zu spie­len ist Popu­lis­mus!

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  13. Avatar von Lothar Dähn
    Lothar Dähn

    Vom Rhom­bus­quar­tier über das Inno­va­ti­ons­quar­tier nun also auch ein Sicher­heits­quar­tier? Die­se Idee, so scheint es, ent­spricht bereits dem Bür­ger­wil­len – zumin­dest nach Ein­schät­zung des zwar mit gro­ßem poli­ti­schen Instinkt geseg­ne­ten Frak­ti­ons­chef, dem zuletzt aller­dings gro­ßer Wahl­er­folg ver­sagt blieb, Hen­ning Reh­se.

    Dass unse­re Stadt seit vie­len Jah­ren zu den sichers­ten in Nord­rhein-West­fa­len zählt, lässt Bür­ger­ver­ste­her Reh­se dabei offen­bar nicht gel­ten? Dem Sicher­heits­be­dürf­nis eines ver­meint­lich ver­un­si­cher­ten Wer­mels­kir­chen soll­te man, so ver­ste­he ich Reh­se, bes­ser nicht mit Zah­len und Fak­ten begeg­nen. Schließ­lich geht es doch auch um die gefühl­te (Un-)Sicherheit.

    Wer das nicht ver­steht, nimmt die Sor­gen der Bür­ger angeb­lich nicht ernst – und darf sich dann nicht wun­dern, wenn die Wäh­ler ihr Kreuz bei der nächs­ten Wahl wie­der an der „fal­schen“ Stel­le set­zen. So belehrt, sol­le Autor Ulin­ski statt wei­ter­hin eine fak­ten­ba­sier­te Mei­nung zu ver­brei­ten, wohl end­lich sei­ne ideo­lo­gi­sche Ver­blen­dung able­gen und die „wah­re“ Stim­mung in der Bür­ger­schaft erken­nen.
    Ein Schelm, der da etwas falsch ver­stan­den hat!?

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    1. Avatar von Henning Rehse
      Henning Rehse

      Mit Platz 4 bei der Bür­ger­meis­ter­wahl ken­nen Sie sich ja bes­tens betreffs des Abho­lens von Bür­gern aus, wie Herr Gun­ter vom Stein an ande­rer Stel­le in die­sem Forum bereits zutref­fend aus­ge­führt hat 😉

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      1. Avatar von Ulla Weber
        Ulla Weber

        Was für ein Ergeb­nis haben Sie denn eigent­lich mit Ihrer Par­tei gemacht? Mit so einem mik­ri­gen Ergebns mei­nen Sie die Mehr­heit von Bür­gern in Wer­mels­kir­chen zu ver­tre­ten? Hören Sie auf mit die­sem The­ma Unsi­cher­heit. Damit machen Sie sich unglaukbwür­dig. Oder hat man hier die fal­schen Zah­len als Quel­len ver­öf­fent­licht? Oder haben Sie “alter­na­ti­ve Fak­ten”?

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  14. Avatar von Henning Rehse
    Henning Rehse

    Was mir aber gera­de gene­rell noch auf­fällt:
    Ich fin­de den Bei­trag sprich die in Rede ste­hen­de Pres­se­mit­tei­lung, auf die sich der „Mei­nungs­bei­trag“ von Herrn Ulin­ski bezieht, hier trotz inten­si­ven Suchens nicht.
    Das wun­dert mich umso mehr, als doch hier im Forum per­ma­nent Wor­te wie Trans­pa­renz, Respekt, Fair­ness, Tole­ranz und Wahr­heit im Mun­de geführt wer­den.
    Mal schau­en, ob die in Arbeit befind­li­che Stel­lung­nah­me der FREIEN WÄHLER in ein paar Tagen nach ihrer Fer­tig­stel­lung hier zuge­las­sen wird…

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    1. Avatar von Kai Schneider
      Kai Schneider

      Gucken sie mal auf Face­book – da sind Sie ja sonst auch immer so viel unter­wegs… Wer sucht der fin­det…!

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  15. Avatar von Henning Rehse
    Henning Rehse

    Ich lese kei­ne Bot­schaft „Wer­mels­kir­chen ist nicht sicher“.
    Ich lese, dass es eine, und das zei­gen Gesprä­che mit ihnen, nicht gerin­ge Zahl von Bür­gern gibt, die sich nicht sicher füh­len. Die gilt es abzu­ho­len.

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  16. Avatar von Heidbüchel
    Heidbüchel

    Hier sind die aktu­el­len Infor­ma­tio­nen zur Kri­mi­na­li­täts­la­ge in Wer­mels­kir­chen aus (Nord­rhein-West­fa­len, DE) – basie­rend auf den zuletzt ver­füg­ba­ren sta­tis­ti­schen und poli­zei­li­chen Daten…aus Chat GPT.

    📊 Kri­mi­na­li­täts­ent­wick­lung – All­ge­mei­nes
    Die Poli­zei im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis bewer­tet die Kri­mi­na­li­täts­la­ge in Wer­mels­kir­chen der­zeit als nicht kri­tisch – das heißt: kein außer­ge­wöhn­lich hohes Niveau an Straf­ta­ten im Ver­gleich zu frü­he­ren Jah­ren. Die Stadt wird als über­wie­gend sicher ein­ge­schätzt. �
    Wer­mels­kir­chen +1
    Laut einer loka­len sta­tis­ti­schen Über­sicht für 2023 regis­trier­te die Poli­zei in Wer­mels­kir­chen ins­ge­samt etwa 1.316 Straf­ta­ten (Stand: 2023). Dar­un­ter waren z. B. Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te, Dieb­stäh­le, Rausch­gift­de­lik­te und Sach­be­schä­di­gun­gen. �
    Wer­mels­kir­chen
    🔍 Ent­wick­lung über die Jah­re
    Im Ver­gleich der Fall­zah­len der letz­ten Jah­re zeigt sich ein leich­ter Anstieg:
    • 2015: ~1.354 Straf­ta­ten
    • 2021: ~1.609
    • 2024: ~1.447 regis­trier­te Straf­ta­ten
    – Gleich­zei­tig stieg die Auf­klä­rungs­quo­te deut­lich von unter 50 % auf über 60 % in den letz­ten Jah­ren. �
    Wer­mels­kir­chen
    Die Poli­zei betont, dass ein­zel­ne Delik­te, z. B. Woh­nungs­ein­brü­che, zuge­nom­men haben, sieht aber ins­ge­samt kei­ne ernst­haf­te Eska­la­ti­on der Kri­mi­na­li­tät. �
    Wer­mels­kir­chen
    🧑‍⚖️ Ein­zel­ne Delik­te und Mel­dun­gen
    Auch wenn die Sta­tis­tik ins­ge­samt nicht außer­ge­wöhn­lich hoch ist, sind natür­lich ein­zel­ne Vor­fäl­le mög­lich und wer­den lokal berich­tet. Dazu gehö­ren z. B.:
    ver­ein­zel­te Raub­de­lik­te (z. B. bewaff­ne­ter Raub an einer Bus­hal­te­stel­le) �
    BILD
    Mel­dun­gen zu Ein­brü­chen in Geschäf­te oder Häu­ser �
    BILD +1
    ver­ein­zelt poli­zei­lich ver­folg­te Gewalt­de­lik­te oder ver­such­te Sexu­al­de­lik­te �
    BILD
    Die­se Ein­zel­fäl­le sind typisch für Städ­te mitt­le­rer Grö­ße und las­sen sich nicht unbe­dingt als gene­rel­le Kri­mi­na­li­täts­wel­le deu­ten.
    📍 Fazit
    Kri­mi­na­li­täts­ra­te in Wer­mels­kir­chen wird nicht als außer­ge­wöhn­lich hoch ein­ge­schätzt.
    Ins­ge­samt sind die Fall­zah­len über die Jah­re rela­tiv sta­bil, mit eini­gen Schwan­kun­gen, aber ohne kla­re, star­ke Zunah­me.
    Die Auf­klä­rungs­quo­te hat sich ver­bes­sert, was auf eine effek­ti­ve­re poli­zei­li­che Arbeit hin­deu­tet.

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  17. Avatar von Heidbüchel
    Heidbüchel

    Was mich inter­es­sie­ren wür­de wie hoch die %uale Quo­te vor­her, also in den letz­ten 2 Jah­ren der Poli­zei­wa­che (WK Zen­trum) vor der Umstel­lung gewe­sen ist.

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  18. Avatar von Henning Rehse
    Henning Rehse

    Lie­ber Herr Ulin­ski, wür­de man in die­sem Land die Bür­ger und ihre Sor­gen und Mei­nun­gen ernst neh­men und nicht alles und jedes, was von den Bür­gern kommt, einem selbst aber ideo­lo­gisch und inhalt­lich nicht in den Kram passt, run­ter­put­zen, brauch­ten Sie nicht von Wahl zu Wahl dar­über zu jam­mern, dass die Bür­ger ihr Kreuz da machen, wo sie es jetzt machen.

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