Johanna Ahlf ist die Fachfrau für Denkmäler in der Stadt

Bei­trag von der Web­sei­te der Stadt Wer­mels­kir­chen, 10. Febru­ar 2026

Bis zum 31. März kön­nen Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer von Denk­mä­lern noch För­der­mit­tel für Maß­nah­men an denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­den bean­tra­gen. Anträ­ge kön­nen aus­schließ­lich online über das För­der­por­tal www.nordrhein-westfalen-foerdert.nrw/ erfol­gen. Dort fin­den sich auch vie­le Fak­ten und Infor­ma­tio­nen dar­über, was för­de­rungs­fä­hig ist. 

Wer Fra­gen zu den denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­den in Wer­mels­kir­chen und was bei Maß­nah­men zur Sanie­rung zu beach­ten ist, bekommt Ant­wor­ten auf die Fra­gen bei Johan­na Ahlf, die in der Unte­ren Denk­mal­be­hör­de bei der Stadt tätig ist. Im März 2025 hat sie den Pos­ten von ihrer Vor­gän­ge­rin Michae­la Bölls­torf über­nom­men, die seit Juni 2024 das Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt lei­tet. 

Die Unte­re Denk­mal­be­hör­de setzt sich für den Schutz und die Pfle­ge von Kul­tur­denk­mä­lern ein. Johan­na Ahlf ist die fach­li­che Ansprech­part­ne­rin, wenn Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer eine Bera­tung über bei­spiels­wei­se einen neu­en, pas­sen­den Anstrich für his­to­ri­sche Fens­ter­rah­men ihres denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­des benö­ti­gen. „Oft dre­hen sich die Fra­gen dar­um, was an Maß­nah­men an einem geschütz­ten Haus eigent­lich mög­lich ist, wenn etwas ver­än­dert wer­den soll“, sagt sie. Bei Denk­mä­lern muss näm­lich selbst der neue Anstrich abge­stimmt wer­den. 

Die Begeis­te­rung für alte Gebäu­de hat Johan­na Ahlf wäh­rend ihres Stu­di­ums gepackt. Die 25-Jäh­ri­ge hat Kunst­ge­schich­te in Bonn stu­diert. „Wäh­rend der ers­ten Semes­ter gab es Ein­füh­rungs­kur­se in Archi­tek­tur und da ist mein Inter­es­se an Denk­mä­lern und der Geschich­te dazu erwacht“, erzählt sie. Prak­ti­sche Erfah­run­gen sam­mel­te sie ein Jahr lang in der Restau­rie­rungs­werk­statt des Rhei­ni­schen Lan­des­mu­se­ums Trier. 

In Wer­mels­kir­chen gibt es unge­fähr 150 denk­mal­ge­schütz­te Gebäu­de, Gär­ten oder sogar Sied­lun­gen, die unter Schutz ste­hen. Nicht immer muss Johan­na Ahlf für ihre Bera­tung per­sön­lich vor Ort sein. „Oft reicht es für die Abstim­mung klei­ne­rer Maß­nah­men schon aus, wenn ich die Fotos und Plä­ne per Online-For­mu­lar bekom­me“, sagt sie. „Nur bei grö­ße­ren oder kom­pli­zier­te­ren Maß­nah­men fah­re ich hin, um mir ein genaue­res Bild zu machen.“ 

Drei Tage die Woche ist Johan­na Ahlf per­sön­lich im Rat­haus zu errei­chen. An den übri­gen Tagen stu­diert sie wei­ter in Bonn und schließt an ihren Bache­lor noch den Mas­ter in Kunst­ge­schich­te an. Fra­gen kön­nen ihr aber jeder­zeit per Mail an denkmalschutz@wermelskirchen.de gesen­det wer­den. 

Info zu den För­de­run­gen von Denk­mä­lern:
Ab sofort kön­nen wie­der För­der­mit­tel für Maß­nah­men an denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­den bean­tragt wer­den. Die Antrag­stel­lung kann aus­schließ­lich online über das För­der­por­tal www.nordrhein-westfalen-foerdert.nrw/ bis zum 31. März 2026 erfol­gen. 

Geför­dert wer­den Maß­nah­men, die der Instand­set­zung, Erhal­tung, Siche­rung und Frei­le­gung von Denk­mä­lern die­nen. Dazu zäh­len die Instand­set­zung und Restau­rie­rung his­to­ri­scher Bau­sub­stanz, Siche­rungs- und Frei­le­gungs­maß­nah­men, Restau­rie­rung von Fens­tern, Fas­sa­den, Dächern und Bau­tei­len, wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen und Doku­men­ta­tio­nen sowie Prä­sen­ta­ti­on und Ver­mitt­lung von Denk­mä­lern. 

Wei­te­re Infos gibt es auch hier  oder unter www.nordrhein-westfalen-foerdert.nrw/ oder auch er Bezirks­re­gie­rung online unter 

https://www.bezreg-koeln.nrw.de/themen/kommunales-planung-bauen-und-verkehr/bauen-und-baufoerderung/denkmalschutz-und-foerderung

Foto: Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann / Autor: Kath­rin Kel­ler­mann

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