Es gibt sie, die Erfolgsgeschichten aus Wermelskirchen. Die Kinderstadt in der Stadt, die gerade einmal mehr mit großer Resonanz zu Ende ging, ist ein Beispiel dafür. Ein weiteres Highlight in den Sommerferien hat gerade erst begonnen, die Sportwochen für Kinder von 7 bis 14 Jahren. Seit circa zehn Jahren bietet der Stadtsportverband in Kooperation mit den Wermelskirchener Vereinen und dem Kreissportverband dieses vielseitige und beliebte Sportferienprogramm an.
„Wir verbinden das Sportangebot, das in der Schule immer weniger wird, mit der sinnvollen Feriengestaltung“, stellt Rainer Bleek, der Vorsitzende des Stadtsportverbandes fest. „Große Werbung müssen wir für dieses Angebot nicht mehr machen“. Der Altbürgermeister stattete zu Aktionsbeginn zusammen mit Tanja Dehnen und Sonja Robbe, die seitens der Stadt das Programm organisatorisch unterstützen und verantworten sowie Elke Fröhlingsdorf vom Sponsor BEW einen Besuch bei den jungen Sportlern ab.

Die 80 angemeldeten Kinder sind dabei in zwei Gruppen an den unterschiedlichen Sportstätten im Dönges-Eifgen-Stadion, in der Sporthalle Schubertstraße, im DoJo des Judoclubs oder den Tennisplätzen von Grün-Weiß aktiv. In diesem Jahr auch wieder im Programm, das Wakeboarden im Freibad Dabringhausen. Auch bei der Wahl der Sportart gibt es immer wieder Überraschungen. Sonja Robbe berichtet vom Turnen. „Da konnten wir beobachten, dass sich die anfängliche Skepsis gegenüber der Sportart zu Begeisterung wandelte. Das ist das Schöne, dass sich die Kinder auch einmal in anderen Sportarten versuchen können“.
Gelegenheit dazu haben die jungen Sportlerinnen und Sportler morgens und nachmittags noch bis Ende nächster Woche. Sie werden von erfahrenen Vereinstrainern angeleitet, trainiert und betreut. Damit die Kräfte auch für den ganzen anstrengenden Sporttag ausreichen, gibt es mittags ein gemeinsames Mittagessen im zentral gelegenen Stadion, was sicherlich nicht unerheblich auch zur Teambildung beiträgt.
Noch was: An den Sportwochen dürfen gerne auch Kinder teilnehmen, die sich bisher nicht in Vereinen angemeldet haben oder sich noch unschlüssig sind, welche Sportart zu ihnen passt. Für die zukünftigen Sportwochen werden noch Trainer gesucht, die die jungen Sportlerinnen und Sportler unterstützen.
Beitrag: Joachim Zappe / Fotos: Lutz Balschuweit


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