Vortrag  des BGV Wermelskirchen zum Thema „Arm in Wermelskirchen“

Sozi­al­po­li­tik, Bür­ger­geld, Grund­si­che­rung usw. sind kei­ne The­men, die erst zu unse­rer Zeit ent­stan­den sind. War das Auf­kom­men für die Armen zunächst Ange­le­gen­heit der Kir­che, so wur­de es in Wer­mels­kir­chen zwi­schen 1809 und 1829 in bür­ger­li­che Zustän­dig­keit gege­ben.

Auch hier am Ort, wie anders­wo, lief die Abga­be des kir­chen­ei­ge­nen Armen­ver­mö­gens an die neu gegrün­de­ten ehren­amt­li­chen Armen­kom­mis­sio­nen, die die Hil­fen ver­wal­te­ten und ver­teil­ten, nicht ohne Rei­bun­gen ab.

Die Mit­ar­beit in die­sen Kom­mis­sio­nen, zu der ver­pflich­tet wer­den konn­te, war nicht beson­ders beliebt und ent­hielt für die Funk­ti­ons­trä­ger man­che Unan­nehm­lich­kei­ten, Tücken und Fall­stri­cke. Schließ­lich grün­de­te die Stadt in den 1890er Jah­ren in der Hof­schaft Kenkhausen ein Armen­haus, dem eine Land­wirt­schaft und spä­ter auch die städ­ti­sche Gru­ben­ab­fuhr ange­glie­dert waren mit dem Ziel, so die öffent­li­chen Aus­ga­ben für die Armen zumin­dest zum Teil decken zu kön­nen.

Der Vor­trag fin­det am Diens­tag, 08.09.2026, 19:30 Uhr im Gemein­de­zen­trum der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de (Markt 4, Wer­mels­kir­chen) statt.

Es refe­riert Frank Nip­ken, Vor­stands­mit­glied des BGV Wer­mels­kir­chen.

Zur Teil­nah­me an der Ver­an­stal­tung ist kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich.

Text: BGV Wer­mels­kir­chen , Foto: Stadt­ar­chiv Wer­mels­kir­chen

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