Ein Text von Stefan Markel
Die sozialen Medien sind voll von Mitteilungen, dass der Geruch der Waldbrände durch die Gegend zieht oder Fragen danach, warum der (vereinzelte) Regen nach Rauch riecht. Auch wird vom viele Kilometer entfernten Brand in Düren-Hürtgenwald im Rheinisch Bergischen Kreis über die NINA Warn-App eine Warnung über Geruchsbelästigung durch Brandereignis gemeldet.
… und jetzt erzähle mir noch mal jemand, die damalige Bevölkerung rund um die Vernichtungslager der Nazis hätten nichts von dem Aschgeruch der Verbrannten mitbekommen, nichts gewusst, nichts gehört oder gesehen und nichts geahnt.
Stefan Markel
Beitragsbild: KI generiert
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Kommentare
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2 Kommentare zu „Nie wieder: Brandgeruch“
Mit 10 Jahren war ich bei den Pfadfindern in Bergneustadt. Das war Anfang der 80er Jahre. Damals sind wir auf Einladung der Jungen Pioniere in die DDR gereist. Dort besuchten wir u.a. auch ein Konzentrationslager, was mein Leben nachhaltig prägte. Wir haben im Zeltlager lange in der Gruppe darüber geredet, und auch Zeitzeugen sind zu Wort gekommen. Mich hatte das sehr mitgenommen, was Menschen Menschen antun können. Ja, jeder wusste was Damals hinter diesen Zäunen geschah. Wer dies verleugnete, log sich selber etwas zusammen.
Wenn ich heute sehe, wie sich der völlig enthemmte Gutbürgerliche-Menschenhass immer mehr durch die Gesellschaft zieht, wird mir einfach nur schlecht. Hass und hetze hilft keinem Menschen weiter, und löst auch keins der Probleme die es zu lösen gilt. Mit großer Sorge blicke ich nach Sachsen-Anhalt, wo kommenden Monat Wahlen sind und hole Phrasen die Köpfe vernebeln. Wenn das Gefühl die Realität überrollt. Ein einfaches aber wirksames Rezept. Aus der Geschichte sollte man lernen, und sie sollte sich nicht wiederholen!
Das miteinander in Verbindung zu bringen ist xxx und geschmacklos.
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