Dabringhausen: Neuer Wohnraum – und wenn dann auch bezahlbar oder?

Wer­mels­kir­chen braucht Wohn­raum – das steht außer Fra­ge. Aber genau­so klar ist: Natur ist kein Lücken­fül­ler für jede Pla­nung. Gera­de in Dabring­hau­sen pral­len aktu­ell zwei berech­tig­te Inter­es­sen auf­ein­an­der – bezahl­ba­res Woh­nen und der Erhalt wert­vol­ler Grün­flä­chen.

Das Höfer­ho­fer Feld steht sinn­bild­lich für die­sen Kon­flikt. Über 1.200 Unter­schrif­ten zei­gen: Vie­le Men­schen wol­len ihre Land­schaft schüt­zen – als Lebens­raum, Was­ser­spei­cher und Teil ihrer Hei­mat. Gleich­zei­tig ken­ne ich selbst Fami­li­en, die hän­de­rin­gend bezahl­ba­ren Wohn­raum suchen.

Und genau hier liegt der Knack­punkt: Wenn gebaut wird, dann bit­te sinn­voll – und vor allem bezahl­bar. Denn Neu­bau heißt heu­te oft: teu­er, exklu­siv, fern­ab von dem, was sich nor­ma­le Fami­li­en leis­ten kön­nen. Ohne kla­ren Fokus auf sozia­len Woh­nungs­bau bleibt das Ver­spre­chen „Wohn­raum für alle“ oft nur Theo­rie.

Die Fra­ge ist also nicht OB wir bau­en – son­dern WIE. Müs­sen wirk­lich neue Flä­chen ver­sie­gelt wer­den? Oder geht es auch klü­ger: Bau­lü­cken nut­zen, Leer­stän­de akti­vie­ren, bestehen­de Flä­chen neu den­ken?

Dabring­hau­sen braucht Lösun­gen, kei­ne Schnell­schüs­se.
Wohn­raum ja – aber bit­te so, dass er für alle da ist. Und Natur? Die gibt’s nicht zwei­mal.

Foto: KI

Kommentare

Ein Kommentar zu „Dabringhausen: Neuer Wohnraum – und wenn dann auch bezahlbar oder?“

  1. Avatar von Doro Zedow
    Doro Zedow

    Sehr sinn­vol­le Über­le­gun­gen – wäre wün­schens­wert wenn das auch so umge­setzt wür­de – BRAVO 👍🏼

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