Sicherheitsvorkehrungen durch Markierungen an der Trinkwassertalsperre
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und ein wertvolles Gut. Daher ist es wichtig, das Rohwasser in Trinkwassertalsperren besonders zu schützen.
Der Wupperverband hat an dem Trinkwasserspeicher Große Dhünn-Talsperre verschiedene Optimierungen umgesetzt. Diese führen einerseits zu einer Erhöhung des Sicherheitsstandards dieser Anlagen als kritische Infrastrukturen und andererseits zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Wichtig für den Betrieb der Großen Dhünn-Talsperre ist die dauerhafte Sicherung der Zuwegung. Es ist unerlässlich, dass z. B. Servicefahrzeuge jederzeit eine uneingeschränkte Zufahrtsmöglichkeit haben. In der Vergangenheit wurden häufig falsch parkende Fahrzeuge am Zufahrtstor angetroffen, die die Zuwegung im Bereich des zweiten Torflügels blockiert haben. Um dem künftig vorzubeugen, wurde der Parkverbotshinweis im Zufahrtsbereich erneuert, so dass er wieder gut sichtbar ist.
Der öffentlich zugängliche Bereich am Betriebshof Lindscheid der Großen Dhünn-Talsperre hat ein hohes Besucheraufkommen. Die Talsperre ist durch das weitläufige Wanderwegenetz und die dortige Dauerausstellung :aqualon ein beliebtes Ausflugziel. Im vergangenen Jahr wurden aus Gründen der Besucherlenkung und der Verkehrssicherung Poller auf dem Damm angebracht. Nun wurden zudem Markierungsarbeiten durchgeführt. Da es am Betriebsweg keinen baulich abgetrennten Fußweg gibt, wurde eine visuelle Trennung zwischen Fußweg und Fahrbahn etabliert. So kann den vielen Fußgängerinnen und ‑gängern mehr Raum und Sicherheit gegeben werden. Besonders wichtig ist dies, weil zu den Gästen von :aqualon oft auch Schulklassen gehören. Zusätzlich wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung von 15 km/h für den Verkehr auf dem Betriebsweg kenntlich gemacht, um das Gefahrenpotential weiter zu senken.
Foto: Wupperverband


Kommentare
Ein Kommentar zu „Große Dhünn-Talsperre: Fußgängersicherheit und Gewährleistung der Zufahrt optimiert“
Als Anwohner kann ich nur sagen: Ich habe das Gefühl, dass hier gleich doppelt am Ziel vorbeigeschossen wurde.
Die Techniker vor Ort müssen nun grundsätzlich außen herum fahren und geraten dabei ständig in Konflikt mit dem Verkehr rund um die Klinik – ebenso wie mit Wanderern und Fahrradfahrern. Eine echte Entschärfung der Situation für Fußgänger sehe ich dadurch ehrlich gesagt nicht.
Im Gegenteil: Die neue Markierung mit getrenntem Geh- und Fahrbereich sorgt aus meiner Sicht eher dafür, dass Fahrzeuge weniger vorsichtig unterwegs sind – schließlich wirkt die Strecke jetzt freier. Und die Fahrradfahrer, die vorher schon teilweise riskant unterwegs waren, nutzen das Ganze gefühlt noch mehr als eine Art Rennstrecke. Das macht die Situation für alle – Fußgänger wie Autofahrer – eher unübersichtlicher und potenziell gefährlicher.
Ich frage mich wirklich, inwiefern das eine Verbesserung darstellen soll. Gerade mit Blick auf die kommende Sommersaison bleibt abzuwarten, ob es tatsächlich ruhiger wird – oder ob wir am Ende häufiger den RTW oder sogar den Hubschrauber im Einsatz erleben.
Gefühlt tut der Wupperverband aktuell einiges dafür, den Publikumsverkehr an der Talsperre zu reduzieren. Das wirkt auf mich etwas widersprüchlich zum Aqualon-Konzept, das ja eigentlich genau darauf abzielt, den Ort attraktiver zu machen – etwa durch die Möglichkeit, einen Kaffee zu trinken oder sich Snacks und Getränke zu holen.
Schade eigentlich. Irgendwie wirkt das alles nicht ganz zu Ende gedacht.