Stellungnahme des BUND zu den Grünpflegearbeiten an der Balkantrasse

Der Bericht der Stadt Wer­mels­kir­chen über die Grün­pfle­ge­ar­bei­ten an der Bal­kan­tras­se vom 30. Janu­ar erschien unter ande­rem hier im For­umWk. Der Bund für Umwelt und Natur­schutz Deutsch­land e.V. Orts­grup­pe Wermelskirchen/Burscheid (BUND) hat dazu hier im fol­gen­den eine Stel­lung­nah­me zur Ver­öf­fent­li­chung abge­ge­ben.

Fotos: BUND Orts­grup­pe Wermelskirchen/Burscheid

Kommentare

8 Kommentare zu „Stellungnahme des BUND zu den Grünpflegearbeiten an der Balkantrasse“

  1. Avatar von Richard Kranz
    Richard Kranz

    Ich wün­sche mir, daß um das gesam­te Bio­mas­se-Poten­ti­al in unse­rer Stadt ähn­lich inten­siv debat­tiert wird wie um das Gestrüpp ent­lang der alten Bahn­tras­se. Für mein Ver­ständ­nis ste­hen zwei Aspek­te im Vor­der­grund, der Erhalt der Arten­viel­falt und der Bei­trag zum Kli­ma­schutz in Form der Pro­duk­ti­on von erneu­er­ba­rer Ener­gie.

    In der Bestands­auf­nah­me zur kom­mu­na­len Wär­me­pla­nung ist das Poten­ti­al ange­spro­chen. Details soll ein noch zu erstel­len­des Arbeits­pa­pier vor­le­gen.

  2. Avatar von RA Stefan Markel
    RA Stefan Markel

    Hal­lo Herr Kalu­scha, ist das Ihr Ernst?
    Stadt und Ver­wal­tung müs­sen nie­man­den über Vir­ha­ben imn­for­mie­ren, son­dern die Bür­ger haben gefäl­ligst nach­zu­fra­gen oder nach Infos zu suchen. Sue den­ken, der Sou­ve­rän der Stadt hat eine fun­da­men­ta­le Bring­schuld (Stimm­ab­ga­be bei der Kom­mu­nal­wahl) und um alles ande­re muss er sich selbst küm­mern? Sie den­ken tat­säch­lich: “Wir ver­of­fent­li­chen doch in Print­me­di­en, bloß, die liest kaum noch jemand? Sel­ber schuld, Ätsch!” WAS für eine ver­snob­te Atti­tü­de!! An sich müss­ten die Poli­ti­ker sich bei jeder ein­zel­ne Ent­schei­dung die vor­he­ri­ge­Zu­stim­mung der Bür­ger ein­ho­len. Alles ande­re ist mit Ver­laub Geheim­bund­den­ken und eines auf­rech­ten Demo­kra­ten unwür­dig. Viel­leicht den­ken Sie mal drü­ber nach, ICH auf jeden Fall wer­de das bis und bei der nächs­ten Wahl tun.

    1. Avatar von Frank Kaluscha
      Frank Kaluscha

      Hal­lo Herr Mar­kel,
      ich weiß nicht, ob Sie mei­nen Kom­men­tar gele­sen haben. Da habe ich geschrie­ben, dass ich auch eine Ant­wort auf Fra­gen an die Stadt­ver­wal­tung erwar­ten wür­de. Außer­dem habe ich geschrie­ben, dass ich Fra­gen beant­wor­ten wür­de und habe dies in der Ver­gan­gen­heit auch schon oft gemacht. Das zu Punkt 1.
      Zu Punkt 2, die Infor­ma­ti­on der Öffent­lich­keit: Wir haben nun mal eine reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie mit Stadt­rat oder Par­la­ment. Dort sind alle Ent­schei­dun­gen (zumin­dest die öffent­li­chen und um die geht es hier) trans­pa­rent und die Vor­la­gen öffent­lich ein­seh­bar. Die Sit­zun­gen mit den fach­li­chen Dis­kus­sio­nen sind es eben­falls. Und die Pres­se gilt in unse­rer Demo­kra­tie als 4. Gewalt, also mit der Auf­ga­be kri­tisch über ver­wal­tungs- und politkhan­deln zu berich­ten. Das kann Social Media sicher nicht oder nur sehr ein­ge­schränkt leis­ten.
      Wie soll denn die “fun­da­men­ta­le” Bring­schuld der Ver­wal­tung und Poli­tik Ihrer Mei­nung nach aus­se­hen? Auch das war hier eine Fra­ge, auf die Sie nur pole­misch geant­wor­tet haben.
      Und zu Ihrer Stimm­ab­ga­be: Da soll­te man immer nach­den­ken, bes­ser wäre aber noch sich aktiv ein­zu­brin­gen.

      1. Avatar von RA Stefan Markel
        RA Stefan Markel

        Sehr geehr­te Herr Kalu­scha,

        selbst­ver­ständ­lich las ich ‑Punkt 1.- Ihren Kom­men­tar.
        Ich habe ihn sogar ver­stan­den.

        Punkt 2.: Heut­zu­ta­ge: Ver­öf­fent­li­chen, unver­züg­lich, unge­fil­tert, down­load­bar. Mög­li­cher­wi­se sogar als push-mes­sa­ge an alle Wermelskirchener,o der nur an jene, wel­che sich ‑bei­spiels­wei­se- des­we­gen in eine (E‑Mail‑, WA‑, Signal) , Lis­te haben ein­tra­gen las­sen.

        Die Anm zur Stimm­ab­ga­be ist weit unter Ihrem Niveau, oder?
        ALAAF.

        1. Avatar von Frank Kaluscha
          Frank Kaluscha

          Zu Punkt 2: Genau so ist es, eben auf der Sei­te der Stadt (genau­er im Rats­in­for­ma­ti­ons­sys­tem).
          Und nun zur Stimm­an­ga­be, das ist mein Ernst. Bei den vie­len Mei­nungs­äu­ße­run­gen und der Kri­tik von Ihnen, wür­de ich mir eine akti­ve Mit­ar­beit wün­schen. Das hät­te wesent­lich mehr Gehalt und so könn­te man (wenn man denn woll­te) auch mehr bewir­ken. Nur Meckern ist halt etwas wenig.

  3. Avatar von Frank Kaluscha
    Frank Kaluscha

    Lie­be BUND­ler,

    so ganz kann ich eure Stel­lungs­nah­me nicht ver­ste­hen. Zumin­dest die ers­ten bei­den Punk­te sind doch schon in der letz­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für Umwelt und Bau (10. Dezem­ber 2025) geklärt wor­den und ent­spre­chend eurer For­de­rung auch berück­sich­tigt. Steht so in der Vor­la­ge und die ist öffent­lich. Könnt ihr ger­ne mal nach­le­sen.

    1. Avatar von Martina Hegmann
      Martina Hegmann

      Hal­lo Herr Kalu­scha,
      das unte­re (Zitat) habe ich nach län­ge­rer Suche gefun­den, und es ist erfreu­lich. (Neben­fra­ge: Wie vie­le Bür­ger wis­sen eigent­lich um die­se Pro­to­kol­le und fin­den sie? Es geht ja nicht nur um uns vom BUND)

      Und: Genau hier­nach haben wir gefragt, aber kei­ne Ant­wort bekom­men.
      Bür­ger­freund­li­cher wäre eine kur­ze Rück­mel­dung, ein Zwei­zei­ler hät­te genügt, gern auch mit Ver­weis auf den Beschluss. Wir als BUND wol­len ja sogar HELFEN, sinn­vol­le Beschlüs­se bekann­ter zu machen, und wün­schen uns genau des­we­gen einen regel­mä­ßi­gen Aus­tausch.

      Zitat aus dem Pro­to­koll der Rats­sit­zung vom 10.12.25:
      … dass die Grün­pfle­ge und die Baum­pfle­ge an
      der Rad­tras­se (Bal­kan­tras­se) in den nächs­ten 3–4 Jah­ren von den städ­ti­schen Forst­wir­ten erfol­gen
      soll. Hier­zu wer­den die Pfle­ge­maß­nah­men in Abschnit­ten von rd. 200–300 Metern beid­sei­tig der
      Fahr­rad­tras­se durch­ge­führt. Dadurch wer­den die öko­lo­gi­schen Aspek­te und Ver­knüp­fun­gen
      bes­ser berück­sich­tigt. Nach den Pfleg­maß­nah­men ent­lang der Rad­tras­se wer­den (in den
      Stre­cken­ab­schnit­ten die das ermög­li­chen) auch Blüh­strei­fen ange­legt.
      Bei die­ser Vor­ge­hens­wei­se wer­den die Anre­gun­gen / Hin­wei­se vom BUND berück­sich­tigt.
      Zitat Ende

      1. Avatar von Frank Kaluscha
        Frank Kaluscha

        Hal­lo Frau Hege­mann,
        mich haben Sie nicht gefragt und zur Ver­wal­tung kann ih nichts sagen. Ok, ne Ant­wort hät­te ich auch erwar­tet, das ist nicht nett oder bür­ger­freund­lich wie Sie es aus­drü­cken. Schön und gut fin­de ich aber die Bereit­schaft zur Mit­ar­beit und die wird hof­fent­lich auch ange­nom­men.
        Jetzt zur all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on bzw. dem “unwis­sen­den” Bür­ger: Grund­sätz­lich hal­te ich es für eine Auf­ga­be der Pres­se, über die wich­ti­gen Din­ge in der Stadt oder der Poli­tik, die All­ge­mein­heit zu infor­mie­ren. Ich weiß jetzt nicht so genau wo ich dazu etwas gele­sen habe, es gab mei­ner Mei­nung aber auch einen öffent­li­chen Arti­kel und wenn es von der Stadt sel­ber war.
        Da sind wir auch schon beim Kern des Pro­blems. Lei­der wer­den Abos bei Zei­tun­gen weni­ger und damit auch das qua­li­fi­zier­te Per­so­nal und die qua­li­ta­ti­ven Infor­ma­tio­nen. Da ist in Zei­ten von Social Media auch kei­ne gro­ße Bes­se­rung zu erwar­ten.
        Aber ihr als BUND seit ja kei­ne “ein­fa­chen Bür­ger” son­dern Inter­es­sen­ver­tre­ter wie wir von den Par­tei­en (also zumin­dest Ama­teu­re). Und damit sind wir ins­ge­samt bei der Fra­ge ob es eine Bring­schuld von uns (Ver­wal­tung und Poli­tik) ist jeden Bür­ger sach­ge­recht zu infor­mie­ren oder ob man als Bür­ger zu den öffent­li­chen und ange­kün­dig­ten Ver­an­stal­tun­gen gehen soll­te bzw. muss. Dort hät­te man von der Ver­wal­tung auch wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen bekom­men.
        Ich bin aber offen für Vor­schlä­ge, wie man die brei­te Öffent­lich­keit bes­ser infor­mie­ren kann.