BGV Vortrag zur Kinogeschichte in Wermelskirchen am 3. Februar 2026

Der Vor­trag des Ber­gi­schen Geschichts­ver­eins Wer­mels­kir­chen am 3. Febru­ar im Kino „Film-Eck“ hat­te die Geschich­te des Kinos in Wer­mels­kir­chen zum Inhalt.

Kino-Besit­zer Klaus Schiff­ler warf vor vol­lem Haus zunächst einen Blick auf die übri­gen Kinos in Wer­mels­kir­chen, die sich in der Lan­des­kro­ne (heu­te Juca), im ehe­ma­li­gen Hotel zur Eich oder im längst abge­ris­se­nen Park­thea­ter auf dem Loches-Platz (heu­te Hit) befan­den.
Sie alle gehö­ren heu­te der Ver­gan­gen­heit an.

Der zwei­te Teil des Vor­tra­ges setz­te den Fokus auf das ein­zi­ge noch exis­tie­ren­de Kino, näm­lich das heu­ti­ge „Film-Eck“. Bereits als „Reichs­hal­len-Licht­spie­le“ stell­te es das „Zuhau­se“ von Klaus Schiff­ler dar. So fand im gro­ßen Saal bei­spiels­wei­se auch die weih­nacht­li­che Besche­rung der Fami­lie statt. Der Haus­herr zog einen Bogen von der Stumm­film­zeit über die ers­ten Ton­fil­me bis zur Farb­film-Ära. So man­chen Umbau hat das Tra­di­ti­ons­haus, in dem seit 1927 „Licht­spie­le“ statt­fin­den, erlebt. Klaus Schiff­ler hat­te eini­ge Requi­si­ten aus alten Zei­ten auf der Büh­ne ver­sam­melt. So zum Bei­spiel die letz­ten ca. hun­dert Jah­re alten Stüh­le aus der „Vor-Kino-Zeit“ oder einen Klapp­sitz aus den 1950er Jah­ren. Die stei­gen­den Heiz­kos­ten führ­ten schließ­lich zur Ver­klei­ne­rung des Kinos, das nach dem Ein­bau der Bar hin­ter den Sitz­rei­hen das heu­ti­ge Aus­se­hen erhielt.

Nach andert­halb Stun­den hat­ten die cir­ca hun­dert Gäs­te ihren Wis­sens­durst gestillt und tra­ten nach dem gelun­ge­nen Abend bei „ber­gi­schem Schmud­del­wet­ter“
den Weg nach Hau­se an.

Text und Foto: BGV Wer­mels­kir­chen



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