Rhombus: Wieso, Weshalb, Warum? Wer hier fragt ist „dumm“!

Mei­nungs­bei­trag von Lothar Dähn

Die vom Forum WK am Don­ners­tag­abend erst­mals ver­an­stal­te­te Bür­ger-Fra­ge­stun­de blieb selbst­ver­ständ­lich nicht unkom­men­tiert. Die Rück­mel­dun­gen fie­len über­wie­gend posi­tiv aus, häu­fig ver­bun­den mit dem Wunsch nach einer Fort­set­zung in die­ser oder ähn­li­cher Form. Zustim­mend äußert sich dazu auch der Redak­teur Gui­do Rad­tke in der aktu­el­len Wochen­end­aus­ga­be der Ber­gi­schen Mor­gen­post.

Doch was war das? Haben wir am Don­ners­tag wirk­lich rich­tig gehört? Einer­seits wird die Bedeu­tung von Trans­pa­renz, Bür­ger­be­tei­li­gung und Dia­log oft fei­er­lich beschwo­ren – ande­rer­seits wird genau die­ser Dia­log von einem Rats­mit­glied ver­meint­lich als läs­ti­ge Pflicht emp­fun­den. Wenn ein gewähl­ter Ver­tre­ter des Rates sinn­ge­mäß erklärt, ….Bür­ger­fra­gen wür­den ihn „ankot­zen“….., dann ist das kein blo­ßer Aus­rut­scher, son­dern eher ein poli­ti­scher Offen­ba­rungs­eid. Wer so spricht, hat das Prin­zip demo­kra­ti­scher Reprä­sen­ta­ti­on ent­we­der miss­ver­stan­den oder inner­lich bereits vom „ganz nor­ma­len Bür­ger“ Abstand genom­men. (So wie Herr Ernst-Wal­ter Mül­ler haben es auch ande­re ver­stan­den – Link)

Die vom loka­len SPD-Frak­ti­ons­chef Bil­stein ein­ge­for­der­te „Infor­ma­ti­ons-Hol­schuld“ der Bür­ger wirkt in die­sem Zusam­men­hang wie eine beque­me Schutz­be­haup­tung: Zunächst wird man­geln­des Inter­es­se unter­stellt, anschlie­ßend wer­den kon­kre­te Nach­fra­gen als über­flüs­sig, weil digi­tal abruf­bar ein­ge­stuft. Dass eine Fra­ge­stun­de über­haupt not­wen­dig erschien, zeigt doch gera­de, dass bestehen­de Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te ent­we­der unzu­rei­chend, schwer zugäng­lich oder schlicht und ein­fach nicht pro-aktiv genug bekannt gege­ben wer­den. Ver­ant­wor­tung für ver­ständ­li­che Infor­ma­ti­on ein­fach an die Wäh­ler­schaft durch­zu­rei­chen, ist kein über­zeu­gen­der Füh­rungs­stil – eher ein Aus­druck von Bequem­lich­keit.

Beson­ders bedau­er­lich ist das Schwei­gen der Ver­wal­tungs­spit­ze. „For­ma­le Grün­de“ für das Fern­blei­ben von Bür­ger­meis­ter und tech­ni­schem Bei­geord­ne­tem mögen auf dem Papier oder öffent­lich unaus­ge­spro­chen exis­tie­ren – poli­tisch sind sie ein Armuts­zeug­nis. Wer Groß­pro­jek­te ver­ant­wor­tet, soll­te ein sol­ches Dia­log­an­ge­bot wahr­neh­men und sich den Fra­gen der Bür­ger stel­len. Oder zumin­dest auf eine schrift­li­che Ein­la­dung mit einer nach­voll­zieh­ba­ren Absa­ge reagie­ren. Alles ande­re nährt den Ein­druck von Distanz – oder Unsi­cher­heit.

Lesens­wert sind alle Kom­men­ta­re, die­ser hier fiel beson­ders auf:

Zunächst ein gro­ßes Dan­ke­schön an das For­umWk für die Orga­ni­sa­ti­on die­ser Bür­ger-Fra­ge­stun­de. Sol­che Ver­an­stal­tun­gen sind wich­tig, gera­de bei einem Pro­jekt in die­ser Grö­ßen­ord­nung. Posi­tiv her­vor­zu­he­ben ist, dass eini­ge enga­gier­te Fach­po­li­ti­ker sich Zeit genom­men haben, Hin­ter­grün­de zu erklä­ren und Infor­ma­tio­nen ver­ständ­lich ein­zu­ord­nen. Beson­ders die Erläu­te­run­gen zu „Kos­ten“ und „Inves­ti­tio­nen“ sowie zur Geschich­te des Pro­jekts haben vie­len Anwe­sen­den gehol­fen. Gro­ßen Ärger hat bei mir aber das Auf­tre­ten von Herrn Biel­stein [sic] aus­ge­löst. Bür­ger, die Fra­gen stel­len und sich ehr­lich infor­mie­ren wol­len, fast als stö­rend dar­zu­stel­len und sinn­ge­mäß zu sagen, es „kot­ze ihn an“, (Ori­gi­nal­ton Biel­stein [sic]) sich mit Bür­ger­fra­gen zu beschäf­ti­gen, ist respekt­los. Er weist auf eine angeb­li­che „Infor­ma­ti­ons-Hol­schuld“ der Bür­ger hin. Das wirkt über­heb­lich und geht an der Lebens­rea­li­tät vie­ler Men­schen vor­bei. Gera­de des­halb Dan­ke­schön an die wirk­lich wich­ti­ge Arbeit des Forums. Die­se Ver­an­stal­tung hat gezeigt, wie sinn­voll es ist, Infor­ma­tio­nen offen zu tei­len und Fra­gen zuzu­las­sen. Bür­ger­fra­gen sind kein Pro­blem, son­dern ein fes­ter Bestand­teil von Demo­kra­tie, so sag­te Herr Dähn und sein Kol­le­ge. Dass aus­ge­rech­net ein SPD-Poli­ti­ker wie Herr Biel­stein [sic] damit offen­bar Schwie­rig­kei­ten hat, hin­ter­lässt nicht nur bei mir einen ent­spre­chen­den Ein­druck.

Ernst-Wal­ter Mül­ler

Die­sen Kom­men­tar und wei­te­re fin­det man hier.

Foto: Lothar Dähn

Kommentare

14 Antworten zu „Rhombus: Wieso, Weshalb, Warum? Wer hier fragt ist „dumm“!“

  1. Avatar von Jochen Bilstein
    Jochen Bilstein

    Eigent­lich ver­zich­te ich dar­auf, Äuße­run­gen in sozia­len Netz­wer­ken zu kom­men­tie­ren. Die Behaup­tun­gen ein­zel­ner „Kom­men­ta­to­ren“ im Forum, allen vor­an von Herrn Dähn, mei­ne Rede­bei­trä­ge im Rah­men der Forum­ver­an­stal­tung zum Rhom­bus Pro­jekt betref­fend, bedür­fen jedoch einer Klar­stel­lung.

    1. Mit kei­nem ein­zi­gen Wort habe ich den anwe­sen­den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern das Recht abge­spro­chen, Fra­gen zu stel­len oder Kri­tik zu äußern. Mit kei­nem Wort habe ich davon gespro­chen, dass mich, wie Herr Dähn in sei­ner Nach­le­se behaup­tet, Bür­ger­fra­gen „ankot­zen“. Was ich aller­dings gesagt habe, das war, dass mich nach über 30 Jah­ren Kom­mu­nal­po­li­tik das ewi­ge „die Poli­ti­ker“ Bas­hing „ankotzt“, ein Wort, das ich eher sel­ten ver­wen­de.

    2. Was ich aller­dings gesagt habe, ist, dass es in einem demo­kra­ti­schen Gemein­we­sen nicht nur eine obli­ga­to­ri­sche Brin­ge­schuld der Poli­tik und der Ver­wal­tung gibt, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu infor­mie­ren. Eine demo­kra­ti­sche Gesell­schaft kann auf Dau­er nicht funk­tio­nie­ren, wenn sich die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger allen­falls an Wahl­ta­gen auf ihre poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung besin­nen. Demo­kra­tie benö­tigt akti­ve Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die auch ein­mal Zeit auf­brin­gen sich eigen­stän­dig zu infor­mie­ren, auch in der Zeit zwi­schen den Wah­len. Wo könn­te das bes­ser funk­tio­nie­ren als in einer über­schau­ba­ren Kom­mu­nal­po­li­tik.

    3. Was mich von Anbe­ginn der Ver­an­stal­tung vor allem in einen – was eher sel­ten vor­kommt – hef­ti­gen Erre­gungs­zu­stand ver­setzt hat, war die Unehr­lich­keit der für die Inhal­te ver­ant­wort­li­chen Ver­an­stal­ter des Abends. Sie erweck­ten den Ein­druck, eine objek­ti­ve Dar­stel­lung des Rhom­bus Pro­jekts als Grund­la­ge einer offe­nen Dis­kus­si­on zu prä­sen­tie­ren. Das gelang weder mit den Wor­ten des Herrn Dähn noch mit den Inhal­ten der Power Point Prä­sen­ta­ti­on. Die­ser Stil wur­de mit dem „Nach­tre­ten“ von Herrn Dähn in sei­nem Kom­men­tar bestä­tigt. Scha­de!

    1. Avatar von Harald Heidbüchel
      Harald Heidbüchel

      Hert Bil­stein, das ist ihre Wahr­neh­mung und das fast 14 Tage später.….kommt ein biss­chen spät.

    2. Avatar von Lothar Dähn
      Lothar Dähn

      Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie mei­nen Bei­trag kri­ti­sie­ren und Ihre Posi­ti­on erklä­ren. Und ich darf Ihnen erwi­dern:

      Zu 1: Es waren zir­ka 35 Per­so­nen im Raum, die sie gut hören konn­ten. Bis­her hat mei­nes Wis­sens nach kei­ner von denen, die dabei waren mei­ne Wahr­neh­mung und mein Ver­ständ­nis Ihrer Äuße­run­gen bean­stan­det. Sie wer­den sich auch an die auf­ge­brach­te Stim­mung und die ent­spre­chen­de Wort­mel­dun­gen auf­grund Ihrer Äuße­run­gen erin­nern. Sie füg­ten übri­gens nach dem K‑Satz schnell hin­zu, dass Sie ja wüss­ten, dass man als Poli­ti­ker so etwas eigent­lich nicht sagen sollte…Für mei­nen Teil kann ich nur sagen, soll­te ich Sie tat­säch­lich so falsch ver­stan­den haben, dann bit­te ich Sie das zu ver­zei­hen. Wenn nicht, dann blei­be ich dabei und fin­de Ihre Äuße­rung nicht nur höchst unge­schickt, son­dern eines gestan­de­nen Lokal­po­li­ti­kers und Frak­ti­ons­chefs unwür­dig.

      Zu 2: Ich stim­me Ihnen grund­sätz­lich zu, dass sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aktiv infor­mie­ren soll­ten. Das Wort Hol­schuld geht mir zu weit. Ich ‑und vie­le ande­re mit denen ich sprach- erwar­ten bei einem Aus­nah­me­pro­jekt die­ser Dimen­si­on eine umfas­sen­de pro-akti­ve Infor­ma­ti­on durch die Ver­wal­tung und die Poli­tik. Der Hin­weis auf eine Info-Ver­an­stal­tung Anfang Juli, also vor 7 Mona­ten auf der eine gro­ße Prä­sen­ta­ti­on zum Rhom­bus Are­al der Wer­mels­kir­che­ner Ver­ei­ne gleich­zei­tig statt­fand und aus­ge­leg­te Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en, reicht mir immer noch nicht. In den letz­ten Tagen beeil­te sich die Stadt ihre Sicht auf das Pro­jekt kurz vor den ent­schei­den­den Sit­zun­gen die­ses “Ver­säum­nis” mit­tels Pres­se­er­klä­run­gen nach­zu­bes­sern. Sie per­sön­lich erhiel­ten und nutz­ten in die­sem Forum ja auch aus­gie­big die Gele­gen­heit dazu. Ich den­ke, dass die in die­sem Blog mit­ar­bei­ten­den Ehrenämt­ler und mün­di­gen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit ihren Kom­men­ta­ren und Fra­ge­stel­lun­gen inklu­si­ve der Ver­an­stal­tung in der Wiel­stra­ße sehr wohl für ein Stück Basis­de­mo­kra­tie gesorgt haben und die­se (spä­te) Reak­ti­on mit ver­ur­sacht haben. Ger­ne zäh­le ich die Tages­pres­se auch dazu, obwohl ich mir mehr Hin­ter­grund­in­fos und auch ver­ständ­li­che Ant­wor­ten auf kri­ti­sche Fra­ge­stel­lun­gen viel frü­her gewünscht habe.

      Zu 3: Auch in die­sem Punkt habe ich eine ande­re Wahr­neh­mung. Ich erklär­te gleich zu Anfang, dass uns ein exter­ner erfah­re­ner Mode­ra­tor an die­sem Abend viel lie­ber wäre, aber das es uns in der Kür­ze der Zeit und trotz meh­re­re Anfra­gen lei­der nicht gelan­gen sei, eine ent­spre­chen­de Per­son zu fin­den. Mei­ne Bemü­hung um Neu­tra­li­tät als ein­fa­cher Bür­ger ‑ohne eine for­ma­les Man­dat für irgend­ei­ne Grup­pe zu spre­chen- quit­tier­ten Sie schon bei mei­ner ers­ten rhe­to­ri­schen Fra­ge, ob Einig­keit dar­in bestün­de, dass wir über das his­to­risch teu­ers­te Pro­jekt in der Geschich­te der Stadt spre­chen ‑in der Tat sehr erregt, ja sogar völ­lig ver­är­gert. Sie unter­stell­ten mir schon bei die­ser eröff­nen­den, all­ge­mei­nen Fest­stel­lung eine Sug­ges­tiv­fra­ge, also eine Mani­pu­la­ti­on. Nach mei­ner Wahr­neh­mung und der ande­rer woll­ten Sie von Beginn an unse­re klei­ne Bür­ger­fra­ge­stun­de sogleich ad absur­dum füh­ren. Sie woll­ten das hier und jetzt, so habe ich es emp­fun­den, als rei­ne Con­tra-Ver­an­stal­tung ent­lar­ven. Die­se Posi­ti­on gaben Sie dank­ba­rer­wei­se spä­ter auf und betei­lig­ten sich nach dem besag­ten K‑Satz kon­struk­tiv an der Klä­rung eini­ger Sach­ver­hal­te. Ihnen gebührt sogar mein/unser Dank. Sie folg­ten als einer unse­rer bekann­tes­ten Lokal­po­li­ti­ker unse­rer Ein­la­dung und in die­sem Punkt unter­schie­den Sie sich wohl­tu­end von Kol­le­gen ande­rer Frak­tio­nen und Ver­wal­tungs­chefs, die von Bür­ger­nä­he und Trans­pa­renz spre­chen, aber an die­sem Abend die­se Chan­ce nicht nut­zen und fern­blie­ben, weil sie, so hör­te man aus der Ver­wal­tung, u.a. unse­re Ein­la­dung nicht erhiel­ten. Last not least, Herr Bil­stein, wenn Sie mei­nen Kom­men­tar zu der sehr üblen, öffent­li­chen Äuße­run­gen eines Lokal­po­li­ti­kers als Nach­tre­ten emp­fin­den, so neh­me ich das zur Kennt­nis. Gleich­wohl hof­fe ich, dass mir mei­ne Fähig­keit zu Selbst­kri­tik nicht ver­lo­ren geht.
      Denn natür­lich war bestimmt nicht alles per­fekt, was ich in die­sem Forum zum Rhom­bus The­ma bei­getra­gen habe, aber ich habe mich mit mei­nen Mit­strei­tern ehr­lich um eine bes­se­re per­sön­li­che Ent­schei­dungs­grund­la­ge bemüht,

      Mit gro­ßem Inter­es­se wer­de ich sowie bestimmt die meis­ten Wer­mels­kir­che­ner das Rhom­bus-Pro­jekt wei­ter ver­fol­gen. Und bit­te glau­ben Sie mir, dass ich mich nie dage­gen aus­sprach. Aber mei­ne Sor­ge, ob wir als Stadt Wer­mels­kir­chen, ohne Ver­zicht und mas­si­ve Ein­schrän­kun­gen an ande­ren sehr wich­ti­gen Stel­len uns die­ses Pro­jekt leis­ten kön­nen, bleibt. Ich kann dem Jubel­chor der Fans (noch) nicht zustim­men. Aber mögen Sie und alle Befür­wor­ter recht behal­ten! Das wün­sche ich unse­rer Hei­mat­stadt, ja, das wäre wun­der­bar!

      1. Avatar von Harald Heidbüchel
        Harald Heidbüchel

        Als Besu­cher und kei­ner Par­tei ange­hö­rig habe ich an die­ser Ver­an­stal­tung Inter­es­se hal­ber teil­ge­nom­men.
        Die Aus­füh­run­gen des Ver­an­stal­ters waren aus mei­ner Sicht sach­ge­recht und nicht gegen das Pro­jekt gerich­tet. Der Mode­ra­tor wies im übri­gen auch mehr­fach dar­auf hin.
        Ich fand die­se Dis­kus­si­on, auf pro und kon­tra aus­ge­rich­tet, sehr gut.
        Inter­es­san­te Bür­ger­fra­gen, sach­ge­rech­te gerich­te­te Bei­trä­ge auch von anwe­sen­den poli­ti­scher Ver­tre­tern, run­de­ten den Abend ab.
        Ent­täu­schend für mich war der Auf­tritt des Her­ren von der SPD und bin hier voll und ganz bei Herrn Dähn.
        Auch wur­de in keins­ter Wei­se im Nach­hin­ein von Bür­gern oder ande­rer Poli­ti­scher Parteien.…ich sage mal…nachgetreten.…das habe ich zumin­dest nicht mit­be­kom­men.

        Um das gan­ze mal abzurunden.…hier hat der gute Mann fol­gen­des geschrieben…Was mich von Anbe­ginn der Ver­an­stal­tung vor allem in einen – was eher sel­ten vor­kommt – hef­ti­gen Erre­gungs­zu­stand ver­setzt hat, war die Unehr­lich­keit der für die Inhal­te ver­ant­wort­li­chen Ver­an­stal­ter des Abends.

        Mein Resümee.…so geht Poli­tik, zuerst ver­bal und dann Nachtreten.…da habe ich viel dazu­ge­lernt.
        Allen noch einen schö­nen ver­reg­ne­ten Tag.…macht was dar­aus.

        PS.…ich gehe Mal davon aus dass ein Kon­ter kommt.…nach dem Mot­to.… Bür­ger haben kei­ne Ahnung.

  2. Avatar von Marcello Albani
    Marcello Albani

    Bit­te mal anschauen.….…hier wird davon gere­det kon­se­quent För­der­gel­der abzu­ru­fen.
    Sie­he WDR Fern­se­hen Kandidat:innencheck 2025 zur Kom­mu­nal­wahl 2025 Wer­mels­kir­chen Aus­sa­ge im Video von Lothar Dähn (Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat 2025).

    [Mode­ra­ti­on: Exter­ne Links wer­den in Kom­men­ta­ren nicht ver­öf­fent­licht, der Kom­men­tar wur­de dahin­ge­hend ver­än­dert.]

    1. Avatar von Lothar Dähn
      Lothar Dähn

      Dan­ke für den Hin­weis auf den Kan­di­da­ten­check des WDR. Schau­en Sie mal, wer da nicht mit­ge­macht hat! Oder auf der Büh­ne stand! Jede Kom­mu­ne ist heu­te in sehr vie­len Berei­chen auf För­der­mög­lich­kei­ten ange­wie­sen. Die­se recht­zei­tig zu erken­nen, zu bean­tra­gen und mög­lichst abzu­ru­fen zeich­net eine gute Ver­wal­tung und Poli­tik aus. Aber jede För­de­rung hat auch einen Preis. Kla­re, oft anspruchs­vol­le Bedin­gun­gen und Eigen­an­tei­le sind Vor­aus­set­zun­gen. För­de­run­gen sind kei­ne Geschen­ke ohne Gegen­leis­tung. Also, wo sehen Sie das Pro­blem?

      1. Avatar von Marcello Albani
        Marcello Albani

        Die die da nicht mit­ge­macht haben außern sich auch nicht öffent­lich zu dem The­ma das Argu­ment ver­ste­he ich nicht. Schrei­ben sie ein­fach wel­che För­de­run­gen sie in Anspruch neh­men woll­ten und war­um die För­de­rung für Rhom­bus kei­ne gute ist. Kon­kre­ti­sie­ren Sie mit Zah­len, Daten, Fak­ten ihre Gegen­po­si­ti­on und kein Wort­hül­sen Feu­er­werk. Dann wür­de man end­lich mal in eine sach­li­che und viel­leicht auf för­der­li­che Dis­kus­si­on kom­men. wer sich den letz­ten Haus­halt anschaut weiß das Rhom­bus ein­ge­preist ist.

    2. Avatar von Harald Heidbüchel
      Harald Heidbüchel

      Herr Alba­ni, was stört sie an den Kan­di­da­ten­check, die Aus­sa­ge von För­der­gel­dern ist doch kor­rekt und auf All­ge­mein bezo­gen, des wei­te­ren wird auch auf nach­voll­zieh­ba­rer Trans­pa­renz hin­ge­wie­sen.
      Ich ver­ste­he ihren Ein­wand nicht, sie soll­ten sich das noch mal in aller Ruhe anschau­en.
      LG und ein schö­nes Wochen­en­de

      1. Avatar von Marcello Albani
        Marcello Albani

        Herr Heid­bü­chel es stimmt ziem­lich genau oben beschrie­ben ein­fach noch­mal lesen.

  3. Avatar von Marcello Albani
    Marcello Albani

    Forum WK ist doch ein frei­wil­li­ges Ange­bot und kei­ne Pflicht­ver­an­stal­tung wie kann man dem Bür­ger­meis­ter vor­wer­fen nicht erschie­nen zu sein. Als ob der Mann immer über­all zu erschei­nen hat. Wäre über­haupt Dis­kurs mög­lich gewe­sen ? Man soll­te sich auf den Dis­kurs kon­zen­trie­ren anstatt empört zu sein.
    Der Bei­trag ist mehr wie destruk­tiv.

  4. Avatar von Harald Heidbüchel
    Harald Heidbüchel

    Lie­be Kom­men­tie­ren­de, der gute Mann der SPD hat genug Kri­tik abbe­kom­men, mei­nes Erach­tens auch zu Recht.
    Jetzt soll­te aber Schluss sein damit und man soll­te sich auf das wesent­li­che konzentrieren.…Das Rhom­bus Projekt.…mit pro bzw Kon­tra.
    LG an Alle und noch einen schö­nen Febru­ar­an­fang.

  5. Avatar von Frank Tenzer
    Frank Tenzer

    Einen schö­nen guten Abend,
    Ich bin ver­wun­dert das ihr nicht ver­steht was hier pas­siert.
    Auch unse­re gewähl­ten Poli­ti­ker bekom­men mit was Welt­po­li­tisch pas­siert. Und Sie mei­nen Sie kön­nen sich genau­so ver­hal­ten.

    Dies pas­siert nicht nur in Wk. Das pas­siert zur Zeit auch z.b. in der Slo­wa­kei, wo man den Weg Ungarns gehen will.

    Aber das gehört eigent­lich nicht hier hin.

    Wich­tig ist nur, daß man ein Pro­jekt durch­führt wegen des Pre­sties, das dabei aber viel wich­ti­ge­re Sachen unter den Tisch fal­len.

    Wich­tig ist nicht Rom­bus Pro­jekt, Wich­tig ist nur eins, das Kran­ken­haus Wer­mels­kir­chen.

    Mlg Frank Ten­zer

  6. Avatar von Lothar Dähn
    Lothar Dähn

    Lie­ber Herr Engels,
    Vie­len Dank für Ihren Kom­men­tar. Ich ver­mu­te, dass sie am Don­ners­tag­abend nicht dabei waren. In der Tat habe ich an dem Abend wie­der­holt, dass ich zu dem Rhom­bus The­ma eine eige­ne Mei­nung habe und die hat sich eigent­lich seit dem Wahl­kampf nicht geän­dert. D.h. ich war und bin nicht grund­sätz­lich gegen die­ses Pro­jekt. Aller­dings habe ich die­ses Pro­jekt auch nie beju­belt oder im vor­aus ohne Detail­kennt­nis­se bewor­ben. Aber wie man ja weiß, sind noch immer vie­le Fra­gen offen und das hat sich an die­sem Abend ein­mal mehr gezeigt. Ich wün­sche mir Trans­pa­renz für unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Aus mei­ner Sicht war unser Tref­fen in der Wiel­stras­se hilf­reich. Bis auf die, wie ich fin­de, „ver­ba­le Ent­glei­sung“ von Herrn Bil­stein, die alle Anwe­sen­den gut ver­neh­men konn­ten, gab es einen infor­ma­ti­ven Aus­tausch. Und ich will gar nicht ver­heh­len, dass Herr Bil­stein auch dazu bei­trug. Bestimm­te Fra­gen, Begrif­fe und Zah­len konn­ten geklärt wer­den, ande­re blie­ben offen. Fakt ist die­se Inves­ti­ti­on und die Fol­ge­kos­ten sind enorm hoch. Und es gibt’s neue über­ra­schen­de Zah­len, die das unter­strei­chen. Über die Ver­an­stal­tung am 6. Juli haben wir am Don­ners­tag­abend auch gespro­chen. Jetzt kurz vor wei­te­ren Beschlüs­sen brau­chen wir ein Update. Es geht mir also um man­geln­de Infor­ma­tio­nen und nicht um ein grund­sätz­li­ches Ver­hin­dern die­ses Pro­jekts.
    Ihnen noch ein schö­nes Wochen­en­de! Lothar Dähn

  7. Avatar von Karl-Reiner Engels
    Karl-Reiner Engels

    Lie­ber Herr Dähn,

    es ist ja nicht so, dass nicht infor­miert wur­de, so z.B. auf dem Som­mer­fest im Juli 2025, auf der gro­ßen Büh­ne im Rat­haus. Auch gibt es eine Prä­sen­ta­ti­on auf der Home­page der Stadt.

    Zu ihrer Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tur wie­sen Sie in der Ber­gi­schen Mor­gen­post dar­auf hin, dass sie als Bür­ger­meis­ter auch bereits “beschlos­se­ne Pro­jek­te noch ein­mal skep­tisch und kri­tisch beleuch­ten wol­len. „Ich möch­te nichts ver­hin­dern“, betont Dähn. Aber bevor ich zu etwas Ja sagen kann, muss ich voll über­zeugt sein.“ Auf sei­ner Agen­da ste­he in jedem Fall die Ent­wick­lung des Rhom­bus-Are­als, die er wie eini­ge ande­re Din­ge auf den Prüf­stand stel­len wol­le. „Rhom­bus ist eine gro­ße Haus­num­mer. Alle wün­schen sich, dass es erfolg­reich wird.“ Dem gegen­über ste­hen jedoch auch das dro­hen­de Abrut­schen in das Haus­halts­si­che­rungs­kon­zept sowie drin­gend not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen in den Stra­ßen­bau, Schu­len und Kitas.” (Ber­gi­sche Mor­gen­post v. 10.09.2025).

    Die FDP, deren Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat sie waren, emp­feh­len aktu­ell: “Des­we­gen for­dern die Libe­ra­len, „mit über­schau­ba­ren Ver­lus­ten aus dem Pro­jekt aus­zu­stei­gen und eine spä­te­re Umset­zung unter bes­se­ren finan­zi­el­len Rah­men­be­din­gun­gen anzu­stre­ben“, um die finan­zi­el­le Selbst­be­stim­mung der Stadt zu bewah­ren.” (Ber­gi­sche Mor­gen­post v. 26.01.2026).

    Geht es Ihnen also um man­geln­de Infor­ma­tio­nen, oder dar­um, das Pro­jekt nicht umzu­set­zen?

    In die­sem Kon­text ver­ste­he ich die Kri­tik von Herrn Jochen Bil­stein, den Sie sicher vor Ver­öf­fent­li­chung um eine Stel­lung­nah­me gebe­ten haben, der Fair­ness hal­ber.

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