Franziska Wanninger – Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an

Frei­tag, 12.Juni 2026 | Ein­lass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Kat­twin­kel­sche Fabrik

Die Tele­fon­lei­tun­gen glü­hen, denn Fran­zis­ka Wan­nin­ger bringt nach ihrem Erfolgs­abend „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ ein neu­es Kaba­rett­pro­gramm raus! „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ ist eine kurz­wei­li­ge Melan­ge von erfri­schen­der Ehr­lich­keit. Denn wer gibt schon gern zu, dass die eige­nen Rat­schlä­ge öfter mal nach hin­ten los gehen. Schließ­lich sind alle Paa­re, bei denen die preis­ge­krön­te Kaba­ret­tis­tin Trau­zeu­gin war, längst wie­der geschie­den.

Gebo­ren im Aszen­den­ten „ein Wunsch­kind warst du nicht“, dafür aus­ge­stat­tet mit einer gehö­ri­gen Por­ti­on Humor, hat Fran­zis­ka Wan­nin­ger schon früh gelernt, wid­ri­ge Umstän­de in herr­lich komi­sche Geschich­ten zu ver­wan­deln. Sie erzählt von der Läs­sig­keit des Älter­wer­dens, viel zu früh gestor­be­nen Gold­fi­schen und den Abgrün­den ihrer ganz und gar nicht nor­ma­len Fami­lie. Freu­en Sie sich auf einen lus­ti­gen Abend, umrahmt von schmet­tern­dem Gesang, gespickt mit poin­tier­ten Abhand­lun­gen über nichts Gerin­ge­res als das Leben an sich: Umzü­ge, Hotel­bet­ten, die Lie­be, das Glück und der Tod! Und das Glück, zwar schon über 40, aber wenigs­tens noch nicht tot zu sein.

Char­mant und mit gro­ßer schau­spie­le­ri­scher Komik reißt „La Wan­nin­ger“ in gewohn­ter Manier ihr Publi­kum mit und lässt es teil­ha­ben an ihren groß­ar­tig erspon­ne­nen dop­pel­bö­di­gen Figu­ren. Und sind wir uns mal ehr­lich: Anstren­gen­de Zei­ten ver­lan­gen nach leicht­fü­ßi­gen Aben­den. Bei aller Beschei­den­heit, aber ein Abend bei Fran­zis­ka Wan­nin­ger ist wie eine will­kom­me­ne Aus­zeit und außer­dem min­des­tens so nach­hal­tig wie der Hoch­zeits­schrank von Tan­te Traudl. Lau­schen Sie den urko­mi­schen Geschich­ten die­ser baye­ri­schen Gra­na­te. Schrei­en Sie, lachen Sie, toben Sie! Aber rufen Sie bloß nicht bei ihr an.

„Wie locker hin­ge­wor­fen wirkt ihr mit meh­re­ren Songs auf­ge­lo­cker­tes Pro­gramm, als ob ihr min­des­tens die Hälf­te der Poin­ten spon­tan auf der Büh­ne ein­ge­fal­len ist. Erst ganz all­mäh­lich bemerkt man, wie geschickt und klug die Gags auf­ge­baut und ent­wi­ckelt sind.“ (Münch­ner Mer­kur)

Seit 2024 Münch­ner Turm­schrei­be­rin, Klei­nes Scharf­rich­ter­beil 2015, Thurn- und Taxis Kaba­rett­preis 2012,

www.franziska-wanninger.de

Bild: © Jose­pha und Mar­kus Wag­ner

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