Große Dhünn-Talsperre: Fußgängersicherheit und Gewährleistung der Zufahrt optimiert

Sicher­heits­vor­keh­run­gen durch Mar­kie­run­gen an der Trink­was­ser­tal­sper­re

Trink­was­ser ist unser wich­tigs­tes Lebens­mit­tel und ein wert­vol­les Gut. Daher ist es wich­tig, das Roh­was­ser in Trink­was­ser­tal­sper­ren beson­ders zu schüt­zen.

Der Wup­per­ver­band hat an dem Trink­was­ser­spei­cher Gro­ße Dhünn-Tal­sper­re ver­schie­de­ne Opti­mie­run­gen umge­setzt. Die­se füh­ren einer­seits zu einer Erhö­hung des Sicher­heits­stan­dards die­ser Anla­gen als kri­ti­sche Infra­struk­tu­ren und ande­rer­seits zu einer Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­si­cher­heit.

Wich­tig für den Betrieb der Gro­ßen Dhünn-Tal­sper­re ist die dau­er­haf­te Siche­rung der Zuwe­gung. Es ist uner­läss­lich, dass z. B. Ser­vice­fahr­zeu­ge jeder­zeit eine unein­ge­schränk­te Zufahrts­mög­lich­keit haben. In der Ver­gan­gen­heit wur­den häu­fig falsch par­ken­de Fahr­zeu­ge am Zufahrts­tor ange­trof­fen, die die Zuwe­gung im Bereich des zwei­ten Tor­flü­gels blo­ckiert haben. Um dem künf­tig vor­zu­beu­gen, wur­de der Park­ver­bots­hin­weis im Zufahrts­be­reich erneu­ert, so dass er wie­der gut sicht­bar ist.

Der öffent­lich zugäng­li­che Bereich am Betriebs­hof Lind­scheid der Gro­ßen Dhünn-Tal­sper­re hat ein hohes Besu­cher­auf­kom­men. Die Tal­sper­re ist durch das weit­läu­fi­ge Wan­der­we­ge­netz und die dor­ti­ge Dau­er­aus­stel­lung :aqual­on ein belieb­tes Aus­flug­ziel. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den aus Grün­den der Besu­cher­len­kung und der Ver­kehrs­si­che­rung Pol­ler auf dem Damm ange­bracht. Nun wur­den zudem Mar­kie­rungs­ar­bei­ten durch­ge­führt. Da es am Betriebs­weg kei­nen bau­lich abge­trenn­ten Fuß­weg gibt, wur­de eine visu­el­le Tren­nung zwi­schen Fuß­weg und Fahr­bahn eta­bliert. So kann den vie­len Fuß­gän­ge­rin­nen und ‑gän­gern mehr Raum und Sicher­heit gege­ben wer­den. Beson­ders wich­tig ist dies, weil zu den Gäs­ten von :aqual­on oft auch Schul­klas­sen gehö­ren. Zusätz­lich wur­de die Geschwin­dig­keits­be­gren­zung von 15 km/h für den Ver­kehr auf dem Betriebs­weg kennt­lich gemacht, um das Gefah­ren­po­ten­ti­al wei­ter zu sen­ken.

Foto: Wup­per­ver­band

Kommentare

Ein Kommentar zu „Große Dhünn-Talsperre: Fußgängersicherheit und Gewährleistung der Zufahrt optimiert“

  1. Avatar von Philipp
    Philipp

    Als Anwoh­ner kann ich nur sagen: Ich habe das Gefühl, dass hier gleich dop­pelt am Ziel vor­bei­ge­schos­sen wur­de.

    Die Tech­ni­ker vor Ort müs­sen nun grund­sätz­lich außen her­um fah­ren und gera­ten dabei stän­dig in Kon­flikt mit dem Ver­kehr rund um die Kli­nik – eben­so wie mit Wan­de­rern und Fahr­rad­fah­rern. Eine ech­te Ent­schär­fung der Situa­ti­on für Fuß­gän­ger sehe ich dadurch ehr­lich gesagt nicht.

    Im Gegen­teil: Die neue Mar­kie­rung mit getrenn­tem Geh- und Fahr­be­reich sorgt aus mei­ner Sicht eher dafür, dass Fahr­zeu­ge weni­ger vor­sich­tig unter­wegs sind – schließ­lich wirkt die Stre­cke jetzt frei­er. Und die Fahr­rad­fah­rer, die vor­her schon teil­wei­se ris­kant unter­wegs waren, nut­zen das Gan­ze gefühlt noch mehr als eine Art Renn­stre­cke. Das macht die Situa­ti­on für alle – Fuß­gän­ger wie Auto­fah­rer – eher unüber­sicht­li­cher und poten­zi­ell gefähr­li­cher.

    Ich fra­ge mich wirk­lich, inwie­fern das eine Ver­bes­se­rung dar­stel­len soll. Gera­de mit Blick auf die kom­men­de Som­mer­sai­son bleibt abzu­war­ten, ob es tat­säch­lich ruhi­ger wird – oder ob wir am Ende häu­fi­ger den RTW oder sogar den Hub­schrau­ber im Ein­satz erle­ben.

    Gefühlt tut der Wup­per­ver­band aktu­ell eini­ges dafür, den Publi­kums­ver­kehr an der Tal­sper­re zu redu­zie­ren. Das wirkt auf mich etwas wider­sprüch­lich zum Aqual­on-Kon­zept, das ja eigent­lich genau dar­auf abzielt, den Ort attrak­ti­ver zu machen – etwa durch die Mög­lich­keit, einen Kaf­fee zu trin­ken oder sich Snacks und Geträn­ke zu holen.

    Scha­de eigent­lich. Irgend­wie wirkt das alles nicht ganz zu Ende gedacht.

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