Die Kathedrale der Vögel

Das Forum Wer­mels­kir­chen ver­öf­fent­licht regel­mä­ßig Buch­emp­feh­lun­gen der Buch­hand­lun­gen in Wer­mels­kir­chen für sei­ne Leser*innen. Denn – Das gan­ze Jahr über ist Lese­zeit! Schon Goe­the wuss­te: “Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zau­ne!”

Hier eine Buch­emp­feh­lung von Fran­zis­ka Berndt von der Buch­hand­lung Mara­bu.

Die Kathe­dra­le der Vögel

von Wie­land Freund
ISBN: 9783608966299
Erschie­nen 10.2025 im Klett-Cot­ta Ver­lag
Gebun­den 25,00€

Wie­land Freund  “Die Kathe­dra­le der Vögel” gele­sen und für Sie vor­ge­stellt von Fran­zis­ka Berndt.

„Die Kathe­dra­le der Vögel“ ist ein High-Fan­ta­sy Roman, der mit einem lei­sen Erzähl­stil die Fra­ge nach einem mög­li­chen Leben nach dem Tod ergrün­det. Munk ist ein stil­ler, in sich gekehr­ter jun­ger Mann, der eine beson­de­re Hin­ga­be zu den Vögeln ver­spürt und in sei­nen Träu­men die Toten sehen kann. Mit sei­ner Schwes­ter Enna führt er auf der klei­nen, abge­le­ge­nen Insel Nyth ein kar­ges Leben. Eines Tages bekommt die klei­ne Insel­ge­mein­schaft Besuch von den Grei­fen­krie­gern, ange­führt von der erbar­mungs­lo­sen und hart­her­zi­gen Mag­wit, rech­te Hand des Grei­fen, Fürst von Amser. Sie ver­schlep­pen Munk auf die Burg des Grei­fen, der mit Grau­sam­keit herrscht und ein schein­bar unsterb­li­ches Leben führt. Dort erfährt Munk von sei­ner beson­de­ren Gabe, wird aber auch gezwun­gen, für ein schreck­li­ches Geheim­nis zu arbei­ten. Wäh­rend des­sen macht sich Munks Schwes­ter Enna, mutig und ent­schlos­sen, auf den Weg, um ihren Bru­der zu befrei­en und nach Hau­se zurück­zu­ho­len. Unter­wegs lernt sie eini­ge son­der­ba­re Men­schen ken­nen, die ihr bereit sind zu hel­fen, und um die Gabe der Ander­vö­gel wis­sen…

„Die Kathe­dra­le der Vögel“ von Wie­land Freund ist ein stil­ler und poe­ti­scher, fast schon lite­ra­ri­scher, High-Fan­ta­sy­ro­man, der in zar­ten Tönen die Rei­se von Munk und sei­ner Schwes­ter beschreibt. Im nach­denk­li­chen Ton­fall erzählt die Geschich­te den Über­gang zwi­schen Leben und Tod.

Ich fand die­sen Fan­ta­sy­ro­man groß­ar­tig, weil er mit ruhi­ger, zurück­hal­ten­der Stim­me sich an ein schwie­ri­ges The­ma wagt, und gleich­zei­tig die Balan­ce zu einer phan­tas­ti­schen Geschich­te hält.

Bil­der: Marie-Loui­se Lich­ten­berg / Buch­hand­lung Mara­bu

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