Bericht von der Webseite der Stadt Wermelskirchen
Es ist eine zauberhafte Idee, mit der Brigitte Hallenberg von der Schlaganfallhilfe schwerkranken Menschen eine Freude machen möchte: „Wir haben so viel Glück und Liebe erfahren, als wir so großzügige Spenden für den Kauf unseres Transporters bekommen haben, dass wir nun etwas davon zurückgeben möchten.“
Im Mittelpunkt steht der feuerrote Ford Transit, den die Schlaganfallhilfe vor gut einem Jahr dank der Unterstützung von Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen als Gebrauchtwagen anschaffen konnte. Für Brigitte Hallenberg ist klar: „Das Fahrzeug soll mehr sein als nur ein Transportmittel. Es soll Nähe schenken, Herzenswünsche erfüllen und sehr kranke Menschen noch einmal dorthin bringen, wo sie so gern noch einmal sein möchten.“
Vorbild für die Aktion ist der „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland. „Wir möchten diese schöne Idee auch in Wermelskirchen und Umgebung etablieren“, sagt Brigitte Hallenberg. „So können wir Glück zurückgeben – indem wir Erinnerungen und Freude schenken.“
Damit das Fahrzeug und die Idee dahinter auch nach außen sichtbar werden, sucht die Schlaganfallhilfe nun einen passenden Namen für den Ford Transit. „‚Wünschewagen‘ ist bereits vergeben. Deshalb möchten wir viele kreative Vorschläge sammeln, um den Namen zu finden, der zu uns und zu unserem Fahrzeug passt“, erklärt die Vorsitzende.
Ob „Traumerfüller“ oder „Herzensmobil“: der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Namensvorschläge können bis zum 15. März per E‑Mail an info@schlaganfall-wk.de eingereicht werden. Aus allen Einsendungen wählt der Verein den künftigen Namen aus. Dieser wird gut sichtbar auf dem Fahrzeug angebracht. Zur offiziellen Taufe wird die Namensgeberin oder der Namensgeber selbstverständlich eingeladen.
Der Transporter verfügt über eine elektrische Rampe und bietet Platz für drei Rollstühle oder einen Liegerollstuhl. „Geplant ist, im Mai mit der ersten Wunschfahrt und dem getauften Fahrzeug zu starten“, so Brigitte Hallenberg.
„Wir freuen uns auf viele Ideen aus der Bevölkerung. Schließlich haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dazu beigetragen, den Wagen zu finanzieren und dafür sind wir unendlich dankbar.“
Bericht und Foto: Stadt Wermelskirchen / Autorin: Kathrin Kellermann


Schreibe einen Kommentar