Stadt-News

👉 Gitarrissimo: Workshop und Abschlusskonzert in Wermelskirchen

Am Sams­tag, 14. Novem­ber, fin­det zum 27. Mal der Gitar­ren-Work­shop „Gitar­ris­si­mo“ statt. Das Kreis­kul­tur­amt und die Musik­schu­len im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis brin­gen dabei Gitar­ris­tin­nen und Gitar­ris­ten aller Alters­grup­pen zusam­men, die gemein­sam musi­zie­ren und ein abwechs­lungs­rei­ches Kon­zert­pro­gramm erar­bei­ten.

Die Teil­neh­men­den pro­ben in Ensem­bles ent­spre­chend ihrer Erfah­rungs­stu­fen und füh­ren die ein­zel­nen Grup­pen schließ­lich zu einem gro­ßen Gitar­ren-Orches­ter zusam­men.

Den Abschluss bil­det ein öffent­li­ches Kon­zert um 18 Uhr in der Aula des Städ­ti­schen Gym­na­si­ums Wer­mels­kir­chen, Stock­hau­ser Stra­ße 13. Neben den ein­zel­nen Ensem­bles ist auch ein gemein­sa­mes Stück des gro­ßen Gitar­ris­si­mo-Orches­ters zu hören.

Das musi­ka­li­sche Pro­gramm reicht von klas­si­schen Wer­ken wie „Die Mol­dau“ über Queens „Bohe­mi­an Rhap­so­dy“ bis hin zu moder­nen Pop­stü­cken.

Der Ein­tritt ist frei, eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich.


👉 Rheinisch-Bergischer Kreis sucht rechtliche Betreuer

Der Rhei­nisch-Ber­gi­sche Kreis sucht Men­schen, die sich beruf­lich oder ehren­amt­lich für Men­schen ein­set­zen möch­ten, die auf­grund einer Krank­heit oder Behin­de­rung ihre Ange­le­gen­hei­ten nicht mehr selbst regeln kön­nen. Recht­li­che Betreu­er unter­stüt­zen bei­spiels­wei­se bei finan­zi­el­len Fra­gen, im Kon­takt mit Behör­den sowie bei Ange­le­gen­hei­ten rund um Gesund­heit und Woh­nen. Dabei ste­hen die Wün­sche und das Recht auf Selbst­be­stim­mung der betreu­ten Men­schen im Mit­tel­punkt.

Vor­aus­set­zun­gen und Auf­ga­ben

Inter­es­sier­te müs­sen min­des­tens 18 Jah­re alt, ver­ant­wor­tungs­be­wusst und bereit sein, die Wün­sche der betreu­ten Per­son zu respek­tie­ren. Wich­tig sind außer­dem Offen­heit, Tole­ranz, Kon­flikt­fä­hig­keit und die Bereit­schaft, sich in neue The­men ein­zu­ar­bei­ten. Ein ein­wand­frei­es Füh­rungs­zeug­nis und geord­ne­te finan­zi­el­le Ver­hält­nis­se sind eben­falls erfor­der­lich.

Berufs­be­treue­rin­nen und Berufs­be­treu­er arbei­ten frei­be­ruf­lich und benö­ti­gen eine Regis­trie­rung bei der zustän­di­gen Betreu­ungs­be­hör­de. Dafür müs­sen sie unter ande­rem ihre per­sön­li­che Eig­nung, Zuver­läs­sig­keit, eine Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung und die erfor­der­li­che Sach­kun­de nach­wei­sen. Die Ver­gü­tung erfolgt über monat­li­che Fall­pau­scha­len.

Auch ehren­amt­li­che Betreu­un­gen sind mög­lich, selbst wenn zuvor kei­ne per­sön­li­che Ver­bin­dung zur betreu­ten Per­son bestand. Unter­stüt­zung bie­ten Betreu­ungs­ver­ei­ne, die Betreu­ungs­be­hör­de und das Betreu­ungs­ge­richt. Ehren­amt­li­che kön­nen ihre not­wen­di­gen Aus­la­gen erstat­tet bekom­men oder eine jähr­li­che Auf­wands­pau­scha­le von der­zeit 450 Euro pro Betreu­ung erhal­ten.

Kon­takt und wei­te­re Infor­ma­tio­nen

Inter­es­sier­te kön­nen sich an die Betreu­ungs­be­hör­de des Rhei­nisch-Ber­gi­schen Krei­ses wen­den:

Hin­ter­grund ist der stei­gen­de Bedarf an recht­li­cher Betreu­ung. Bun­des­weit wer­den bereits mehr als 1,3 Mil­lio­nen Men­schen recht­lich betreut. Ziel ist es, ihre Rech­te zu wah­ren und ihnen auch in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen ein mög­lichst selbst­be­stimm­tes Leben zu ermög­li­chen.


👉 Vorlesestunden für Kinder in der Stadtbücherei

Die Stadt­bü­che­rei Wer­mels­kir­chen lädt im Novem­ber Kin­der von drei bis sechs Jah­ren zu zwei kos­ten­lo­sen Vor­le­se­ver­an­stal­tun­gen mit dem Mas­kott­chen Wer­mel ein.

Am Diens­tag, 3. Novem­ber, um 16 Uhr steht eine Geschich­te im Kami­shi­bai-Erzähl­thea­ter auf dem Pro­gramm, die roman­ti­sche und außer­ir­di­sche Ele­men­te ver­bin­det.

Am Diens­tag, 17. Novem­ber, um 16 Uhr folgt ein Bil­der­buch­ki­no mit zwei Geschich­ten. Dabei liest Wer­mel mit Unter­stüt­zung von Sabri­na Ollig vor, wäh­rend die Bil­der auf einer Lein­wand gezeigt wer­den.

Die Teil­nah­me an bei­den Ver­an­stal­tun­gen ist kos­ten­los. Da die Plät­ze begrenzt sind, wird um vor­he­ri­ge Anmel­dung gebe­ten.

Anmel­dung: per E‑Mail an buecherei@wermelskirchen.de oder tele­fo­nisch unter 02196 / 710–410.


👉 Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs auf Hünger 1944

Am Mitt­woch, 4. Novem­ber, gedenkt die Stadt Wer­mels­kir­chen der Opfer des Bom­ben­an­griffs vom 4. Novem­ber 1944. Bei dem Angriff in vier Wel­len wur­den zahl­rei­che Spreng- und Brand­bom­ben auf Hün­ger und Wer­mels­kir­chen abge­wor­fen. 44 Häu­ser wur­den voll­stän­dig zer­stört, 85 Men­schen ver­letzt und 66 Men­schen getö­tet.

Die Gedenk­ze­re­mo­nie beginnt um 14 Uhr am Mahn­mal in Hün­ger. Bür­ger­meis­ter Bernd Hibst wird gemein­sam mit sei­nen Stell­ver­tre­tern Ste­fan Leßenich und Nor­bert Galons­ka einen Kranz nie­der­le­gen. Pfar­re­rin Almuth Con­rad lei­tet die stil­le Zere­mo­nie, die musi­ka­lisch von Trom­pe­ter Tor­ben Krau­se beglei­tet wird. Eine Schwei­ge­mi­nu­te erin­nert an die Opfer.

Das 1957 ein­ge­weih­te Mahn­mal ist der zen­tra­le Ort des Geden­kens. Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind ein­ge­la­den, an der Zere­mo­nie teil­zu­neh­men.


Bei­trags­bild: KI gene­riert / Bei­trag mit Unter­stüt­zung von KI erstellt

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