👉 „MegaCities“ in der Agora Gallery in Manhattan
Der Wermelskirchener Künstler Michael Dangel stellt vom 30. September bis 6. Oktober sechs Werke seiner Serie „MegaCities“ in der Agora Gallery in Manhattan aus.
Die großformatigen Linol- und Holzschnitte beschäftigen sich seit rund drei Jahren mit Großstädten und setzen urbane Strukturen grafisch aus Linien, Flächen und Verdichtungen um.
Für seine „MegaCities“ erhielt Dangel beim Wettbewerb „Metropolitan Melodies“ der New York Art Competitions einen von drei Digital Awards. Dadurch werden seine ursprünglich handgedruckten Arbeiten nun in New York als digitale Projektionen präsentiert.
Beim „Tag der Kultur“ gratulierten Bürgermeister Bernd Hibst, Innenminister Herbert Reul und Kulturministerin Ina Brandes dem Künstler zu seinem internationalen Erfolg. Für Wermelskirchen ist die Ausstellung ein Beispiel für das kreative Potenzial der Stadt.
👉 Quellenbad öffnet Freitag später
Wichtiger Hinweis: Am kommenden Freitag, 18. September, öffnet das Quellenbad erst um 14.30 Uhr. Dadurch entfällt der öffentliche Schwimmbetrieb in den Vormittagsstunden. Geöffnet ist das Quellenbad an diesem Freitag dann von 14.30 bis 20 Uhr.
👉 Wie war der Sommerleseclub 2026?
Der Sommerleseclub 2026 der Stadtbücherei Wermelskirchen verzeichnete mit 170 Anmeldungen einen neuen Rekord. Auch die Ferien-Workshops waren ausgebucht. Nach zwei Monaten endete der Club mit einer großen Abschlussfeier in der Bücherei und der Bogenbinderhalle im Stil eines kleinen Rummels.
Ein Höhepunkt war die Verleihung der Lese-Oskars in fünf Kategorien. Ausgezeichnet wurden unter anderem die kreativsten Logbücher, Teamfotos und Teamnamen. Besonders erfolgreich war Paulina („Power Pauli“) mit 116 gesammelten Stempeln.
Die Stadtsparkasse Wermelskirchen unterstützte den Sommerleseclub erneut mit 3.000 Euro für neue Medien und das Abschlussfest. Das Projekt fördert Lesen, Kreativität und Teamarbeit bei Kindern und Familien und wird in NRW seit mehr als 20 Jahren durchgeführt.
👉 Stadtbücherei: Naturgarten-Ausstellung zum Saisonende der Saatgutbibliothek
Die Saatgutbibliothek der Stadtbücherei Wermelskirchen geht in die nächste Runde: Im Frühjahr konnten Interessierte unter anderem Samen von Erbsen, Tomaten, Bohnen, Salat und Gartenmelde ausleihen. Jetzt ist Erntezeit – und damit steht auch die Rückgabe des Saatguts an.
Wer Saatgut aus der Saatgutbibliothek ausgeliehen und erfolgreich Pflanzen gezogen hat, wird gebeten, einen Teil der geernteten Samen zu sammeln und in der Stadtbücherei zurückzugeben. Das Saatgut wird dort für die nächste Saison aufbewahrt und erneut zur Ausleihe angeboten. So können die alten und samenfesten Sorten weitergegeben und erhalten werden. Gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) möchte die Stadtbücherei damit einen Beitrag zum Erhalt der Sortenvielfalt leisten.
Passend dazu ist von Montag, 21., bis Freitag, 25. September, die Wanderausstellung „Naturgarten entdecken“ des Vereins „NaturGarten“ in der Stadtbücherei zu sehen. Fotografien und informative Texte zeigen, welche Bedeutung naturnahe Gärten für die Biodiversität haben.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem heimische Pflanzen, die Gestaltung und Pflege von Naturgärten sowie die Bedeutung solcher Lebensräume für Insekten, Vögel und andere Tiere. Ergänzend präsentiert die Stadtbücherei passende Bücher und Medien rund um Naturgärten, Gartenpraxis und Artenvielfalt.
Saatgut-Rückgabe und Ausstellungsbesuch lassen sich während der regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei unkompliziert miteinander verbinden.
👉 Kinderschutz braucht Kooperation
24 Fachkräfte aus Wermelskirchen haben sich bei einem Workshop mit dem Umgang mit sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen beschäftigt. Im Rathaus ging es darum, wie Fachkräfte bei einem Verdacht sicher handeln und betroffene Kinder und Jugendliche sensibel unterstützen können.
Unter der Leitung von Christoph Sonntag und Doris Wanken von der Fachberatungsstelle „MehrBlick“ standen vor allem der Umgang mit Vermutungen, die richtige Gesprächsführung und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Anhand von Fallbeispielen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwierige Situationen aus ihrem beruflichen Alltag besprechen und gemeinsam nach Handlungsmöglichkeiten suchen.
Eine wichtige Erkenntnis: Kinderschutz beginnt nicht selten mit einem unguten Gefühl, wenn sich Veränderungen im Verhalten eines Kindes zunächst nicht eindeutig einordnen lassen. Wenn sich ein Kind einer Fachkraft anvertraut, kommt es darauf an, aufmerksam zuzuhören, offen zu fragen und keine suggestiven Fragen zu stellen. Kinder sollen selbst entscheiden können, was sie erzählen möchten.
Auch die Frage, welche Botschaften betroffene Kinder brauchen, wurde im Workshop aufgegriffen. Wichtig sind demnach vor allem Sicherheit, Respekt und die Gewissheit, ernst genommen zu werden. Aussagen wie „Gut, dass du gekommen bist“ oder „Ich nehme dich ernst“ können Kindern vermitteln, dass sie Unterstützung bekommen und sich Hilfe holen dürfen.
Deutlich wurde dabei auch die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche. Am Workshop beteiligten sich unter anderem Fachkräfte aus Kitas und Schulen, Jugendhilfe, Kindertagespflege, Psychotherapie, Beratungsstellen und dem Jobcenter Rhein-Berg.
„Im Kinderschutz brauchen wir Kooperation“, fasste Doris Wanken die zentrale Botschaft zusammen. Genau hier setzt das Netzwerk Kinderschutz Wermelskirchen an: Es bringt Fachkräfte unterschiedlicher Institutionen zusammen, ermöglicht den Austausch von Erfahrungen und soll damit die Handlungssicherheit im Kinderschutz stärken.
Wegen der großen Nachfrage wird der Workshop zum Thema „Handlungssicherheit im Umgang mit sexualisierter Gewalt“ im Januar 2027 erneut angeboten. Weitere Informationen zu Termin und Anmeldung sollen rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Beitragsbild: KI generiert


Schreibe einen Kommentar