Stadt-News

Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen

Mit der „Maus“ machen Wer­mels­kir­che­ner Kitas Nach­hal­tig­keit erleb­bar

Sie ist knuf­fig, lieb und weiß auf alle Fra­gen eine Ant­wort: die WDR-Maus. Beim Tag der offe­nen Tür des Fami­li­en­zen­trums „Ja? Dann!“ war die schlaue Maus nicht nur auf dem Bild­schirm zu sehen, son­dern besuch­te die Kin­der in den Kitas Forst­ring und Dan­zi­ger Stra­ße sogar per­sön­lich. 

Die Kin­der hat­ten sich inten­siv auf das Tref­fen vor­be­rei­tet: Um die Maus will­kom­men zu hei­ßen, hat­ten sie bereits Wochen zuvor Bil­der von ihr sowie von ihren Freun­den, der Ente und dem Ele­fan­ten, gemalt und gebas­telt. Die Kunst­wer­ke schmück­ten Flu­re, Fens­ter und Türen bei­der Kitas.

Doch nicht nur krea­tiv waren die Klei­nen. Sie lern­ten auch schlaue Tricks von der Maus und setz­ten im Vor­feld gemein­sam span­nen­de Pro­jek­te um. Inspi­riert von Expe­ri­men­ten und Erfin­dun­gen aus der „Sen­dung mit der Maus“ star­te­te die Kita Forst­ring ein Nach­hal­tig­keits­pro­jekt. Die Clips zu The­men wie „War­um recy­celn wir?“, „Was pas­siert eigent­lich mit Plas­tik?“ oder „Wie spa­ren wir Ener­gie?“ brach­ten den Kin­dern die The­ma­tik spie­le­risch näher und anschlie­ßend bas­tel­ten sie aus Joghurt­be­chern, Milch­tü­ten oder Plas­tik­de­ckeln klei­ne Kunst­wer­ke. Upcy­cling für die Kleins­ten. 

Gro­ßen Spaß hat­ten die Kin­der vor allem beim „Mat­schen und Mixen“, einem Teil des span­nen­den Pro­jekts zur Papier­her­stel­lung. 
„Nach­hal­tig­keit beginnt im Klei­nen und bei den Kleins­ten“, so Danie­la Leo­ca­ta, Lei­te­rin der Kita Forst­ring, und Kat­rin Ober­berg, Lei­te­rin der Kita Dan­zi­ger Stra­ße. „Es ist toll, dass unse­re Kitas des Fami­li­en­zen­trums – und vor allem die Kin­der – mit so viel Enga­ge­ment dabei sind. Das ist Bil­dung, die Spaß macht.“ 

Neben den Nach­hal­tig­keits­pro­jek­ten stan­den vor dem Besuch der Maus auch kind­ge­rech­te Expe­ri­men­te auf dem Pro­gramm – etwa das Sel­ber­ma­chen von Kne­te aus Mehl, Was­ser, Salz und Öl, die sich belie­big for­men lässt.

(Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann)


Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen

Count­down für den Som­mer­le­seclub der Stadt­bü­che­rei

Der Count­down läuft: der belieb­te Som­mer­le­seclub der Stadt­bü­che­rei geht wie­der an den Start. Anmel­den kön­nen sich Teams mit bis zu fünf Per­so­nen, aber auch Ein­zel­le­se­rin­nen und Ein­zel­le­ser kön­nen teil­neh­men. Mit­ma­chen kön­nen nicht nur Kin­der und Jugend­li­che, son­dern auch Erwach­se­ne – die gan­ze Fami­lie, Freun­de, Eltern oder Ver­wand­te, die zum Bei­spiel auch den Kleins­ten ein­fach etwas vor­le­sen kön­nen. 

Krea­ti­vi­tät, Team­work und Kom­mu­ni­ka­ti­on ste­hen im Fokus der Akti­on. In ihren Log­bü­chern sam­meln die Teil­neh­men­den Stem­pel für gele­se­ne Bücher, Hör­bü­cher oder besuch­te Ver­an­stal­tun­gen des Som­mer­le­seclubs. Drei sind für eine Urkun­de not­wen­dig. Sind mehr als drei Per­so­nen im Team, wird ein Stem­pel pro Team-Mit­glied benö­tigt. Zudem bie­ten die Log­bü­cher die Mög­lich­keit, die­se mit Fotos, Sti­ckern, Geschich­ten, Bil­dern oder Sprü­chen indi­vi­du­ell zu gestal­ten.
Für die Club­mit­glie­der wird in den Feri­en ein bun­tes Pro­gramm ange­bo­ten: jede Woche gibt es eine beson­de­re „Auf­ga­be“, bei denen die Teams rät­seln und schät­zen oder krea­tiv sein müs­sen. Außer­dem gibt es Bas­tel-Work­shops, bei denen Buch­stüt­zen bemalt oder Per­len­arm­bän­der her­ge­stellt wer­den. Bei den Work­shops für die Robo­ter Bee-Bot (für Kin­der ab 4 Jah­ren) und Dash (für Kin­der ab 10 Jah­ren) ler­nen die Kin­der ers­te Schrit­te des Pro­gram­mie­rens. 

Die Anmel­dung und Aus­lei­he für den Som­mer­le­seclub star­tet am Mon­tag, 13. Juli 2026. 

Die Lese­log­bü­cher müs­sen dann bis spä­tes­tens am 8. Sep­tem­ber in der Stadt­bü­che­rei abge­ge­ben wer­den. Für den 11. Sep­tem­ber ist die gro­ße Abschluss-Par­ty geplant mit ver­schie­de­nen Mit­ma­ch­an­ge­bo­ten, der Lese-Oskar-Ver­lei­hung, Piz­za, Pop­corn und Geträn­ken. 
Die Lese-Oskars wer­den in fünf Kate­go­rien ver­lie­hen: für das krea­tivs­te Log­buch, den ori­gi­nells­ten Team­na­men, das wit­zigs­te Team­fo­to, das tolls­te „Book­face“ (ein Foto, in das ein Buch­co­ver ein­ge­ar­bei­tet wird) sowie einen Über­ra­schungs-Oskar, der für beson­ders tol­le Leis­tun­gen ver­ge­ben wird. Alle Teil­neh­men­den, die drei Stem­pel im Log­buch haben, erhal­ten eine Urkun­de. 

Info: Pro­jekt­trä­ger des Som­mer­le­seclubs ist die Fach­stel­le Öffent­li­che Biblio­the­ken NRW. Der Club wird durch das Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des NRW geför­dert. In Wer­mels­kir­chen wird das Pro­jekt finan­zi­ell von der Bür­ger­stif­tung der Spar­kas­se und in der Abwick­lung von der Frei­wil­li­gen­bör­se unter­stützt. 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­de­ti­ckets unter www.sommerleseclub.de

(Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann)


Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen

Geän­der­te Ser­vice-Zei­ten der Stadt­kas­se

In der Stadt­kas­se Wer­mels­kir­chen gel­ten wegen per­so­nel­ler Eng­päs­se ab sofort bis Ende Sep­tem­ber ver­än­der­te Ser­vice-Zei­ten. Wäh­rend die­ser Zeit sind die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­kas­se von Mon­tag bis Frei­tag jeweils von 9 bis 12 Uhr per­sön­lich und tele­fo­nisch zu errei­chen. 

Ihre Anlie­gen kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zusätz­lich jeder­zeit per Mail an stadtkasse@wermelskirchen.de sen­den. 
Ter­min­ver­ein­ba­run­gen außer­halb der Ser­vice-Zei­ten sind nach Abspra­che mög­lich. 

Die Stadt­ver­wal­tung bit­tet um Ver­ständ­nis. 

(Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann)


Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen

“Bes­tens infor­miert”: Vor­trag zu The­ma “Bei­zei­ten vor­sor­gen”

Was tun, wenn man plötz­lich nicht mehr selbst für sich ent­schei­den kann? „Bei­zei­ten vor­sor­gen“ ist des­halb The­ma des Vor­trags der nächs­ten Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Rei­he „Gewusst wie! Bes­tens infor­miert!“, zu der die Fach­stel­le „Älter wer­den“ am Diens­tag, 14. Julium 15 Uhr ins Bür­ger­zen­trum, Tele­gra­fen­stra­ße 29–33, lädt.

An dem Nach­mit­tag wird Notar Dr. Ste­fan Mey­er die unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten vor­stel­len, wie recht­zei­tig Vor­sor­ge getrof­fen wer­den kann und erklärt die Vor­sor­ge­voll­macht, die Pati­en­ten- und Betreu­ungs­ver­fü­gung.

Denn durch Alter, Krank­heit oder Unfall kann jede und jeder – unab­hän­gig vom Lebens­al­ter – in die schwie­ri­ge Lage kom­men, dass sie ihre Ange­le­gen­hei­ten nicht mehr selbst regeln kön­nen. Wenn nach einem schwe­ren Schick­sals­schlag die Hil­fe einer ande­ren Per­son not­wen­dig ist, kann schon im Vor­feld fest­ge­legt wer­den, wer den eige­nen per­sön­li­chen Wil­len und indi­vi­du­el­le Wün­sche durch­set­zen darf. Mit Errei­chen der Voll­jäh­rig­keit gibt es kei­ne auto­ma­ti­sche Ver­tre­tung.

Info Eine Anmel­dung zu der kos­ten­frei­en Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ist nicht nötig. Fra­gen beant­wor­tet vor­ab Sabi­ne Sala­mon von der „Fach­stel­le Älter wer­den“ per Mail an s.salamon@wermelskirchen.de oder unter Tele­fon 02196 / 710–551.

(Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann)


Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen

Wer­mels­kir­chen hisst die Flag­ge der „Mayors for Peace“ für den Frie­den

Flag­ge zei­gen für den Frie­den: Auch in Wer­mels­kir­chen wird in die­ser Woche wie­der die Flag­ge der „Mayors for Peace“ – der Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­ter für den Frie­den – vor dem Bür­ger­zen­trum in der Tele­gra­fen­stra­ße wehen. Tra­di­tio­nell ist der Flag­gen­tag der „Mayors for Peace“ am 8. Juli, wes­halb auch Bür­ger­meis­ter Bernd Hibst pünkt­lich die Flag­ge his­sen ließ. 

In die­sem Jahr rufen die teil­neh­men­den Städ­te am Flag­gen­tag zu nuklea­rer Abrüs­tung und Frie­den aus. 81 Jah­re nach dem Abwurf der Atom­bom­ben auf die japa­ni­schen Städ­te Hiro­shi­ma und Naga­sa­ki. 

Um einer neu­en Dyna­mik des nuklea­ren Wett­rüs­tens ent­ge­gen­zu­tre­ten, set­zen die „Mayors for Peace“-Mitgliedsstädte mit dem His­sen der „Mayors for Peace“-Flagge vor den Rat­häu­sern am 8. Juli ein deut­li­ches Zei­chen. Die Mit­glie­der des unter der Prä­si­dent­schaft von Hiro­shi­ma ste­hen­den inter­na­tio­na­len Netz­wer­kes erin­nern an die­sem Tag an das IGH-Rechts­gut­ach­ten von 1996 und set­zen sich für nuklea­re Abrüs­tung und welt­wei­ten Frie­den ein. 

„Als ‚Mayors for Peace‘-Stadt möch­ten wir in Wer­mels­kir­chen ein sicht­ba­res Zei­chen gegen Krieg, für ein fried­vol­les Zusam­men­le­ben und für unse­re Demo­kra­tie set­zen. Wer­mels­kir­chen ist eine Stadt, in der es ein star­kes Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl, ein ech­tes Mit­ein­an­der, Soli­da­ri­tät und ein gro­ßes Enga­ge­ment für die wich­ti­gen Din­ge im Leben gibt. Das soll­ten wir uns immer wie­der bewusst­ma­chen“, sagt Bür­ger­meis­ter Bernd Hibst. „Daher for­dern wir am 30. Jah­res­tag des IGH-Rechts­gut­ach­tens einen Stopp des neu­en ato­ma­ren Wett­rüs­tens und auf­rich­ti­ge nuklea­re Abrüs­tungs­be­mü­hun­gen.“ 

Vie­le Men­schen damals erleb­ten in bei­den Städ­ten das unbe­schreib­li­che Grau­en eines Atom­bom­ben­ab­wur­fes. In Hiro­shi­ma star­ben etwa 90.000 Men­schen sofort oder erla­gen in den fol­gen­den Mona­ten ihren Ver­let­zun­gen. Etwa 80 Pro­zent der Häu­ser wur­den zer­stört oder stark beschä­digt. In Naga­sa­ki wur­den mit dem Abwurf der Bom­be etwa 60.000 Men­schen sofort getö­tet. Die Über­le­ben­den waren radio­ak­ti­ver Strah­lung aus­ge­setzt, was zu einem erhöh­ten Risi­ko für ver­schie­de­ne Krebs­ar­ten wie Brust‑, Schilddrüsen‑, Lun­gen- und Blut­krebs führ­te. 

Seit­her war­nen die Über­le­ben­den die­ser Kata­stro­phe vor den Fol­gen des Ein­sat­zes von Nukle­ar­waf­fen. In Deutsch­land set­zen auch in die­sem Jahr am 8. Juli vor den Rat­häu­sern mehr als 600 Städ­te mit dem His­sen der „Mayors for Peace“-Flagge ein kla­res Bekennt­nis für die nuklea­re Abrüs­tung und für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben der Men­schen welt­weit. 

Wer sind die „Mayors for Peace“: 
Die Orga­ni­sa­ti­on „Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­ter für Frie­den“ ist ein unpar­tei­isches, inter­na­tio­na­les Frie­dens­netz­werk, das 1982 vom Bür­ger­meis­ter von Hiro­shi­ma gegrün­det wur­de. Heu­te gehö­ren mehr als 8480 Städ­te und Gemein­den aus 166 Län­dern, dar­un­ter 900 aus Deutsch­land, die­sem welt­wei­ten Netz­werk an, das sich vor allem für die Abschaf­fung von Atom­waf­fen ein­setzt, aber auch aktu­el­le The­men auf­greift, um Wege für ein fried­vol­les Mit­ein­an­der zu dis­ku­tie­ren. Etwa 600 Städ­te und Gemein­den betei­li­gen sich in die­sem Jahr am Flag­gen­tag. Wer­mels­kir­chen ist seit 2019 Mit­glied bei „Mayors for Peace“. 

Was ist der Flag­gen­tag: 
Am Flag­gen­tag erin­nern die „Mayors for Peace“ an ein Rechts­gut­ach­ten des Inter­na­tio­na­len Gerichts­ho­fes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichts­hof stell­te fest, dass die Andro­hung des Ein­sat­zes und der Ein­satz von Atom­waf­fen gene­rell gegen das Völ­ker­recht ver­sto­ßen. Zudem stell­te der Gerichts­hof fest, dass eine völ­ker­recht­li­che Ver­pflich­tung besteht, „in red­li­cher Absicht Ver­hand­lun­gen zu füh­ren und zum Abschluss zu brin­gen, die zu nuklea­rer Abrüs­tung in allen ihren Aspek­ten unter strik­ter und wirk­sa­mer inter­na­tio­na­ler Kon­trol­le füh­ren.“ 

(Stadt Wer­mels­kir­chen / Kath­rin Kel­ler­mann)


Foto: KI gene­riert

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