Antworten erhalten – Fragen bleiben!

Wir bedan­ken uns bei der Pres­se­stel­le der Stadt Wer­mels­kir­chen dafür, dass sie unse­re Anfra­ge noch kurz vor Ablauf der von uns gewünsch­ten 14-Tage-Frist beant­wor­tet hat. Die Ant­wor­ten stel­len wir unse­ren Lese­rin­nen und Lesern nach­fol­gend voll­stän­dig zur Ver­fü­gung. Jeder kann sich nun selbst ein Urteil dar­über bil­den, ob die Fra­gen tat­säch­lich umfas­send, kon­kret und nach­voll­zieh­bar beant­wor­tet wur­den – oder ob an der einen oder ande­ren Stel­le noch Klä­rungs­be­darf besteht.

Eines steht jedoch schon heu­te fest: Die nächs­te Hit­ze­wel­le kommt bestimmt. Die Wet­ter­diens­te kün­di­gen bereits wei­te­re hei­ße Tage an. Des­halb wird das The­ma Hit­ze­schutz nicht mit einer Pres­se­ant­wort erle­digt sein. Ver­wal­tung und Poli­tik wer­den sich ihrer Ver­ant­wor­tung auch künf­tig stel­len müs­sen.

Es geht nicht um Ideo­lo­gien und schon gar nicht um par­tei­po­li­ti­sche Debat­ten. Es geht um den Schutz der­je­ni­gen, die den Fol­gen extre­mer Hit­ze beson­ders aus­ge­setzt sind: unse­rer Kin­der in Schu­len und Kin­der­ta­ges­stät­ten, unse­rer Senio­rin­nen und Senio­ren sowie kran­ker und gesund­heit­lich geschwäch­ter Men­schen. Der Kli­ma­wan­del ist längst kei­ne abs­trak­te Zukunfts­pro­gno­se mehr, son­dern eine Rea­li­tät, die auch in Wer­mels­kir­chen ange­kom­men ist.

Wo tech­nisch sinn­vol­le und wirt­schaft­lich ver­tret­ba­re Lösun­gen mög­lich sind, soll­ten sie geprüft und – sofern mach­bar – umge­setzt wer­den. Dazu gehört selbst­ver­ständ­lich auch, För­der­pro­gram­me von Bund und Land kon­se­quent aus­zu­schöp­fen, um not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen zu unter­stüt­zen. Die städ­ti­schen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, alle Nut­zer nicht kli­ma­ti­sier­ter städ­ti­scher Gebäu­de dür­fen das erwar­ten.

Wir wer­den die­ses “hei­ße” The­ma wei­ter­hin auf­merk­sam beglei­ten, weil Vor­sor­ge eine der wich­tigs­ten Auf­ga­ben kom­mu­na­ler Ver­ant­wor­tung ist. Ent­schei­dend wird sein, wel­che kon­kre­ten Kon­se­quen­zen Rat und Ver­wal­tung aus den Erfah­run­gen die­ses Som­mers und den Vor­aus­sa­gen der Wis­sen­schaft zie­hen. Dar­an wer­den sie sich mes­sen las­sen müs­sen.


Foto: Lothar Dähn

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