Von Harald Heidbüchel
Die Fußball-Weltmeisterschaft ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie verbindet Menschen unterschiedlichster Nationen, Kulturen und Generationen durch die gemeinsame Begeisterung für den Fußball. Fairness, Respekt und Teamgeist sollten dabei stets im Mittelpunkt stehen.
Ich selbst war in Kanada/Toronto bei Verwandtenbesuch und habe mir das Spektakel rund um das Stadion und der Innenstadt angesehen. Hier muss ich sagen einfach nur fantastisch wie Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammenrücken und gemeinsam feiern.
Ich hätte auch eine Eintrittskarte haben können welche ich aus Gründen der horrenden Preise und Einstellung der FIFA gegenüber abgelehnt habe.
Die Fußball-Weltmeisterschaft lebt von ihren Fans – nicht von ihren Einnahmen.
Die stark gestiegenen Ticketpreise sowie die zunehmende Kommerzialisierung des Turniers schließen immer mehr Menschen und echte Fußballfans von einem Besuch der Spiele aus. Fußball droht sich von seinen Wurzeln zu entfernen.
Hinzu kommt noch die aktuelle Entwicklungen rund um FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Der Eindruck, dass politische Nähe und persönliche Beziehungen Einfluss auf Entscheidungen im Weltfußball nehmen könnten, beschädigt das Vertrauen in die Integrität des Sports.
Die FIFA muss ihre politische Unabhängigkeit wahren und transparent handeln. Sportliche Entscheidungen dürfen weder durch politische Interessen noch durch den Einfluss einzelner Staats- oder Regierungschefs geprägt werden. Nur gleiche Regeln für alle sichern die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs.
Die Fußball-WM gehört den Spielerinnen und Spielern, den Fans und dem Fairplay – nicht der politischen Inszenierung. Gerade in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen braucht der Fußball klare Haltung, Transparenz und die konsequente Einhaltung seiner eigenen Werte.
Ach so und noch was….es gibt einen Fußballsong von 1974, gesungen von der Deutschen Nationalmannschaft „Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt …“
Gibt’s das noch???
Foto: Fanbereich Toronto am Ontariosee / Harald Heidbüchel


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