Mein Tag in Düsseldorf beim CSD

Ges­tern war der CSD in Düs­sel­dorf ziem­lich ver­reg­net. Bei knapp 8000 Demons­tran­ten ist er zwar beacht­lich groß, in Alt­stadt und Umge­bung den­noch – im Gegen­satz zum CSD in Köln – eine Rand­er­schei­nung. Den­noch dank an die Orga­ni­sa­to­ren, die das alles [ auch am Johan­nes-Rau-Platz] vor­be­rei­tet hat­ten.

Ich habe lan­ge an der Rhein­pro­me­na­de auf den Umzug gewar­tet. Ich hat­te sogar einen Sitz­platz mit Rhein- und Para­den­blick. Dann fing es an zu reg­nen und der Wind wur­de so hef­tig, dass sie Son­nen­schir­me ein­ge­rollt wer­den muss­ten. Außer­dem – ich muss­te auf Toi­let­te. Das Ord­nungs­amt schrieb Knöll­chen für Pin­keln bis zu 100 €.

Die Toi­let­ten­häus­chen [0,50 €] sind zwar gut, ste­hen aber mit­ten im Frei­en also im Regen. War­te­zeit ca. 30 Minu­ten.

So lief ich bis Unter­bilk, wo mir im Cafe gesagt wur­de, man sei nicht mehr ver­pflich­tet, eine Toi­let­te vor­zu­hal­ten. Das ist wohl der von allen gefor­der­te Büro­kra­tie­ab­bau.

Das Recht, sei­ne Not­durft ver­rich­ten zu kön­nen, wur­de offen­bar abge­schafft.

Neben­an beim Viet­na­me­sen wur­de ich dann fün­dig. Bei einem Glas Wein durf­te ich die Toi­let­te benut­zen.

Als ich zurück war, war dr Zoch schon auf­ge­löst. An der klei­nen Büh­ne war es trotz­dem lus­tig vor allem wegen Dario 😍 und der KG Regen­bo­gen.

Gegen 18:30 Uhr war ich wie­der in der Alt­stadt. Han­dy auf­la­den im Rock Café. Nach 3 Alt war wie­der 30 % im Akku und ich konn­te die 2. Halb­zeit USA – Deutsch­land noch zu Hau­se sehen.

Fotos/Video: Frank Her­mes

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