Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptunfallursache auf den Straßen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Aus diesem Grund hat die Polizei Rhein-Berg gestern (04.10.) unangekündigte Verkehrskontrollen in Wermelskirchen und Odenthal durchgeführt.
Kontrollpunkte gab es in Wermelskirchen-Habenichts an der L 101, in Wermelskirchen-Luchtenberg an der L 101 und in Odenthal-Steinhaus an der L 296. Insgesamt verhängte die Polizei 200 Verwarngelder, 65 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und es werden sieben Fahrverbote aufgrund von Geschwindigkeitsverstößen folgen.
Trauriger Spitzenreiter der gestrigen Kontrollen war ein Motorradfahrer, der mit 107 Stundenkilometern durch Odenthal-Steinhaus gefahren ist und damit mehr als doppelt so schnell unterwegs war wie erlaubt. Ihn erwartet neben einem empfindlichen Bußgeld ein mehrmonatiges Fahrverbot.
In Wermelskirchen-Habenichts stoppte die Polizei zudem einen Pkw-Fahrer, der nicht nur zu schnell unterwegs war, sondern auch unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Bei ihm wurde eine Blutprobe angeordnet.
Statistisch gesehen hielt sich gestern mehr als jeder vierte kontrollierte Verkehrsteilnehmende nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Polizei Rhein-Berg wird auch weiterhin unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchführen. (bw)
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