Eigentlich ist es ein einfacher Vorgang. Ich möchte mein Motorrad verkaufen. Also ab ins Internet und Bilder und Beschreibung auf dem großen Portal mobile.de eingestellt.
Nach einer halben Stunde meldet sich der erste Interessent per Mail.
„Hallo, wie geht es Ihnen heute? Ich möchte das Motorrad als Überraschung für meinen Sohn…..“, schreibt er. Eine Weile geht es hin und her, er schickt mir sogar eine Kopie (s)eines Personalausweises. Er wohnt angeblich in Brandenburg, also etwas zu weit für eine kurzfristige Besichtigung. Er möchte das Motorrad kaufen und per Spedition abholen lassen. Als alles geklärt scheint, erhalte ich am nächsten Tag eine Nachricht von einer bekannten Bank.
„Bitte überweisen Sie 500 Euro. Dann wird der Kaufpreis zzgl. der 500 Euro freigegeben und an Sie überwiesen.“
Da wird man schon stutzig. 500 Euro überweisen, um den Kaufpreis zu erhalten? Das ist doch oberfaul. Das lass ich lieber sein.
Während dieser Aktion gab es noch einen Interessenten, dem ich abgesagt hatte, da das Motorrad ja als verkauft erschien. Habe ihn angeschrieben, ob noch Interesse besteht. Es kam folgende Antwort aus Polen: „Hallo, wie geht es Ihnen heute? Ich möchte das Motorrad für meinen Bruder kaufen….“.
Das habe ich dann direkt beendet.
Hatte bisher gute Erfahrungen gemacht. Alle meine Fahrzeuge habe ich auf diesem Portal gefunden und nette Leute kennen gelernt. Abwicklung war nie ein Problem.
Bitte aufpassen: Da sind einige Betrüger unterwegs.
Foto: Walter Schubert


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