Unübersehbar haben wir zur Zeit eine Stadtkirche im Wandel. Sie wird restauriert und dazu gibt es hier einige Meldungen und natürlich Fotos.
Wer weiß, vielleicht wird zum Schluss noch eine Fahne mit Stadtwappen oben drauf gesetzt.
Hier sind die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst:
- Baustelle: Die Stadtkirche Wermelskirchen ist seit Anfang Juni eingerüstet.
- Dauer der Sanierung: Das Außengerüst soll voraussichtlich bis Februar 2027 stehen bleiben.
- Zwei Großprojekte:
- Sanierung des Kirchturms.
- Sanierung und Erweiterung der Orgel, Abschluss voraussichtlich Ende des Jahres.
- Kosten: Insgesamt rund 900.000 Euro.
- Finanzierung: Etwa 50 % der Kosten wurden durch Spenden gedeckt; weitere Einnahmen kamen beim Baustellenfest zusammen.
- Innenraum: Das Innengerüst soll in einigen Wochen abgebaut werden, wodurch die Kirche innen wieder besser nutzbar wird.
- Offene Kirche entfällt: Während der Bauzeit bleibt die Kirche aus Sicherheitsgründen geschlossen und steht tagsüber nicht mehr als Ort der Besinnung oder als kühler Aufenthaltsort zur Verfügung.
- Pilger: Die Stationen des Jakobswegs in der Kirche sind nicht zugänglich; den Pilgerstempel gibt es im Weltladen.
- Gottesdienste: Finden weiterhin statt.
- Zugang ausschließlich über den Seiteneingang zwischen Küsterhaus und Imbiss.
- Der Weg ist ausgeschildert.
- Baustellenbesichtigung: Besucher dürfen den Kirchhof bis zum Bauzaun betreten und das Gerüst ansehen.
- Abstimmung mit Bauarbeiten: Bei Schulgottesdiensten und Einschulungsgottesdiensten pausieren die Bauarbeiten.
- Glocken: Das Glockengeläut wird nur noch kurze Zeit zu hören sein und anschließend bis zum Ende der Sanierung verstummen.
- Ziel der Sanierung: Laut Pfarrer Manfred Jetter geht es nicht nur um die Erhaltung des Gebäudes, sondern auch um die Stärkung der Kirchengemeinde und einer lebendigen Stadtgesellschaft.
Fotos: Lutz Balschuweit
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