Hospizverein Wermelskirchen e.V. stellt sich vor!

Wie die Zeit ver­geht, in die­sem Monat gibt es uns schon seit 28 Jah­ren!

Seit 1998 bie­ten wir schwers­ter­krank­ten und ster­ben­den Men­schen und ihren Zuge­hö­ri­gen Beglei­tung und Unter­stüt­zung an. Doch wie hat alles ange­fan­gen? Seit den 1990er Jah­ren gab es immer mehr Grün­dun­gen von Hos­piz­ver­ei­nen, durch Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, in Deutsch­land und somit auch in unse­ren Nach­bar­städ­ten. Enga­gier­te Men­schen unse­re Hei­mat­stadt aus Poli­tik und Kir­che woll­ten die­ses Ange­bot auch für ihre Bür­ger anbie­ten. Herr Wer­ner Allen­dorf trieb die Idee vor­an und konn­te Mit­strei­ter für die Grün­dung gewin­nen.

Am 17.06.1998 fand die Grün­dungs­ver­samm­lung unter der Lei­tung von Herrn Gräf (Ver­wal­tung Stadt Wer­mels­kir­chen) statt. Die Stadt Wer­mels­kir­chen gewähr­te ein Start­ka­pi­tal von 10.000 DM. Zu den Grün­dungs­mit­glie­dern gehör­ten 22 Per­so­nen aus den unter­schied­li­chen Berei­chen. Mitt­ler­wei­le enga­gie­ren sich 30 ehren­amt­lich Mit­ar­bei­ten­den bei unse­ren Ange­bo­ten. Die Geschäfts­füh­rung besteht aus einem Ehren­amt­li­chen Vor­stand.

17 Jah­re war unser Büro im Alt­bau des Hau­ses Vogel­sang und seit des­sen Abriss sind wir im Per­so­nal­wohn­heim des Kran­ken­hau­ses in der Königstr. 102, gelei­tet durch zwei haupt­amt­li­che Koor­di­na­to­rin­nen Ute Lüt­tin­ger und Anke Stolz.

Neben der Beglei­tung von schwers­ter­krank­ten und ster­ben­den Men­schen und ihrer Zuge­hö­ri­gen, durch unse­re Ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den, sind vie­le Auf­ga­ben dazu gekom­men.

Was bieten wir an:

  • Ambu­lan­te Ster­be­be­glei­tung, über­all dort wo die Men­schen zu Hau­se sind, im eige­nen Zuhau­se, im Pfle­ge­heim, Demenz-WG, Wohn­heim für Men­schen mit Behin­de­rung und im Kran­ken­haus. Anfra­gen kann uns jeder, es Bedarf kei­ner Über­wei­sung eines Arz­tes o.ä.

    Das Erst­ge­spräch wird durch die Koor­di­na­to­rin­nen geführt, um die Wün­sche und Bedürf­nis­se zu bespre­chen, danach wird ein pas­sen­der Beglei­ter aus­ge­sucht. Nun kommt es zu regel­mä­ßi­gen Besu­chen- mit Zeit zum Reden oder Schwei­gen… zum Wei­nen oder Lachen, Zeit zum Vor­le­sen oder sin­gen, Zeit für einen Spa­zier­gang. Das kann auch im Herbst sein, mit Früh­lings­zwie­beln zu pflan­zen, auch wenn klar ist, dass die zu Beglei­ten­den dies nicht mehr erle­ben wer­den. Es wird nicht hin­ter­fragt!

    Und immer wie­der Gesprä­che über Sor­gen und Ängs­te, über das eige­ne Leben. Das sind Gesprä­che die mit eige­nen Zuge­hö­ri­gen manch­mal nicht geführt wer­den kön­nen oder wol­len um die­se nicht zu belas­ten. Unse­re Ster­be­glei­ten­den hal­ten auch schwe­re Situa­tio­nen mit aus.

    Alle Ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ten­den müs­sen einen 92-stün­di­gen Befä­hi­gungs­kurs absol­vie­ren, der jähr­lich im Netz­werk NAH mit Rade­vorm­wald und Rem­scheid ange­bo­ten wird.
  • Trau­er­be­glei­tung: Ein­zel­ge­sprä­che, Gesprächs­kreis, immer am ers­ten Mitt­woch im Monat (Teil­nah­me nach Vor­ge­spräch), Trau­er­bank auf dem Stadt­fried­hof, Mai – Sep­tem­ber 15:30- 17 Uhr, Ein­zel­an­ge­bo­te über das Jahr ver­teilt z.B. Sonn­tags­brunch – Infor­ma­ti­on zu Pati­en­ten­ver­fü­gung und Vor­sor­ge­voll­macht, im per­sön­li­chen Gespräch und Infor­ma­ti­ons­aben­de – Bera­tung zur Pal­lia­ti­ven Ver­sor­gung
  • “Da-Sein am Lebens­en­de”, zwei­mal jähr­lich ler­nen Inter­es­sier­te in dem vier­stün­di­gen Kurs, was sie für einen nahe­ste­hen­den Men­schen am Ende des Lebens tun kön­nen. Wis­sen um das Umsor­gen von schwer­kran­ken und ster­ben­den Men­schen muss (wie­der) zum All­ge­mein­wis­sen wer­den. Ster­be­be­glei­tung ist kei­ne Wis­sen­schaft, son­dern prak­ti­zier­te Mit­mensch­lich­keit, die auch in der Fami­lie und der Nach­bar­schaft mög­lich ist. Wir the­ma­ti­sie­ren mög­li­che Beschwer­den die Teil des Ster­be­pro­zes­ses sein kön­nen und wie wir bei der Lin­de­rung hel­fen kön­nen. Wir möch­ten Grund­wis­sen an die Hand geben und ermu­ti­gen, sich Ster­ben­den zuzu­wen­den. Denn Zuwen­dung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meis­ten brau­chen.

Alle Ange­bo­te sind Kos­ten­frei. Der Hos­piz­ver­ein finan­ziert sich durch Mit­glieds­bei­trä­ge, Spen­den und För­de­rung durch die Kran­ken­kas­sen.

Neh­men Sie bei Bedarf und/oder Fra­gen ger­ne Kon­takt zu uns auf, wir haben ein offe­nes Ohr!

Tele­fo­nisch unter 02196–888340

Mail: kontakt@hospizverein-wk.de

Home­page: www.hospizverein-wermelskirchen.de

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