Aus dem 3D-Drucker: Taktile Symbole erleichtern Alltag für Seh-Behinderte

Bei­trag von der Web­sei­te der Stadt Wer­mels­kir­chen

Klei­ne Ursa­che, gro­ße Wir­kung. Der Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung hat eine tol­le Idee nach Wer­mels­kir­chen gebracht und gleich umge­setzt: klei­ne Hel­fer­lein, die den All­tag von Men­schen mit Seh-Ein­schrän­kun­gen erleich­tern. Mit den soge­nann­ten „Tak­ti­len Sym­bo­len“ kön­nen bei­spiels­wei­se Müll­ton­nen gekenn­zeich­net wer­den. So lässt sich durch Tas­ten erken­nen, ob es die schwar­ze, blaue oder brau­ne Ton­ne ist.

Damit nicht genug: Im eige­nen Haus­halt oder Umfeld kön­nen Men­schen mit Seh-Ein­schrän­kun­gen die Zei­chen natür­lich auch für ande­re Ein­satz­zwe­cke nut­zen – je nach Bedarf. Man muss sich nur mer­ken, wel­ches Sym­bol für was steht.

Die Sym­bo­le las­sen sich ein­fach über einen 3D-Dru­cker her­stel­len. Eine Datei­vor­la­ge zum kos­ten­lo­sen Down­load steht bereit auf der städ­ti­schen Web­site: hier.

Kei­nen 3D-Dru­cker? Kein Pro­blem! Inter­es­sier­te kön­nen sich ger­ne an die Vor­sit­zen­de des Bei­ra­tes, Petra Spren­ger, wen­den, die bei der Erstel­lung der Sym­bo­le hilft. Ein­fach eine Mail an pe.sprenger@gmx.de schrei­ben.

Bei­trag und Foto: Stadt Wer­mels­kir­chen / Ste­phan Sin­ger

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