Wermelskirchen (ots)
Gestern Nachmittag (11.03.) ist die Polizei zu einer Wohnung einer Seniorin in einem Mehrfamilienhaus in der Strandbadstraße im Stadtteil Dabringhausen gerufen worden.
Ihr Schwiegersohn hatte sich an die Polizei gewandt, nachdem seine Schwiegermutter von Betrügern kontaktiert worden war. Die Geschädigte wurde gegen 14:00 Uhr auf ihrem Festnetzanschluss kontaktiert. Am Telefon teilte man ihr mit, dass jemand versucht habe, von Ihrem Konto eine größere Geldsumme abzuheben. Dies sei jedoch nicht gelungen. Es sei im Zuge dessen zu einem Defekt ihrer Girokarte gekommen. Der Chef der Bank sei auf dem Weg zu ihrer Wohnanschrift, um die Karte auszutauschen.
Die Seniorin verständigte daraufhin eine Vertrauensperson, ihren Schwiegersohn, der den Betrugsversuch erkannte und die Polizei alarmierte.
Eine Nachbarin berichtete etwas später, dass ein dunkel gekleideter Mann vor der Tür des Mehrfamilienhauses gestanden hatte. Möglicherweise handelte es sich bei diesem um den vermeintlichen Bankmitarbeiter, der die Girokarte in Empfang nehmen wollte. Durch das umsichtige Handeln der Dame und des Angehörigen ist kein Schaden entstanden. Es blieb lediglich beim Versuch.
Wer in diesem Fall sachdienliche Hinweise, insbesondere zu dem dunkel gekleideten Mann vor der Haustür geben kann, wendet sich bitte an das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg.
Die Polizei warnt wiederholt vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen, die meistens am Telefon ihren Anfang nehmen.
Geben Sie niemals am Telefon persönliche Informationen heraus. Sehr oft geben sich die Betrüger als Bankmitarbeiter, Polizeibeamte, Richter oder Staatsanwälte aus. Dieser Personenkreis würde niemals sensible Daten am Telefon erfragen.
Übergeben Sie auch keinesfalls Bargeld, Wertgegenstände, Schmuck oder Giro- und Kreditkarten an Unbekannte. Im Zweifelsfall ziehen Sie immer Angehörige oder andere Vertrauenspersonen hinzu und alarmieren Sie die Polizei.
Wenn Sie weitergehenden Beratungsbedarf haben, stehen Ihnen unsere Mitarbeitenden der Kriminalprävention unter der Rufnummer 02202 205–444 zur Verfügung. (ct)
Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, PHK Tholl
Telefon: 02202 205 120
E‑Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de
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