Soziale Netzwerke

Bluesky statt “X”

Im Gegen­satz zu Face­book, Insta­gram, You­Tube und Tik­Tok, zu denen es nicht wirk­lich Alter­na­ti­ven gibt, ist das bei der Platt­form “X” anders.

Ich ver­ste­he nicht, dass auf der Platt­form X noch so vie­le Medi­en, Poli­ti­ker, Jour­na­lis­ten usw. unter­wegs sind. X – bis Juli 2023 Twit­ter, ist ein sozia­les Netz­werk. Das Inter­net­por­tal wur­de 2006 als Mikro­blog­ging-Platt­form von Jack Dor­sey und wei­te­ren Mit­grün­dern ins Leben geru­fen. Die Umbe­nen­nung und Neu­aus­rich­tung unter Elon Musk im Okto­ber 2022 hat viel Auf­merk­sam­keit erregt und es gibt auch Dis­kus­sio­nen über die Regu­lie­rung der Platt­form, etwa durch die EU. Vie­le Nut­zer und Beob­ach­ter bemän­geln, dass die Mode­ra­ti­on von Inhal­ten auf X zuneh­mend nach­läs­si­ger gewor­den ist. Dadurch ver­brei­ten sich Hass­re­den, Des­in­for­ma­tio­nen und toxi­sche Dis­kus­sio­nen schnel­ler.

Eine Alter­na­ti­ve hier­zu ist „Blues­ky“, eben­falls aus den USA, …aber:

Mehr Kon­trol­le über Daten und Inhal­te: Nut­zer von Blues­ky haben deut­lich mehr Ein­fluss dar­auf, wie ihre Daten ver­wen­det wer­den und wel­che Inhal­te sie sehen möch­ten. Die­se erhöh­te Wahl­frei­heit unter­schei­det Blues­ky von X, wo die Kon­trol­le über Daten und Algo­rith­men oft weni­ger trans­pa­rent ist.

Es gibt auch kei­ne zen­tra­le Instanz, die den Dienst ein­fach abschal­ten oder will­kür­lich Regeln ändern kann.

Blues­ky ist eine US-ame­ri­ka­ni­sche, text­fo­kus­sier­te Social-Media-Platt­form, die dezen­tral auf­ge­baut ist. Sie ermög­licht es Nut­zern kur­ze Bei­trä­ge mit Text, Bil­dern und Vide­os zu tei­len und legt dabei Wert auf bes­se­re Inhal­te ohne Wer­bung oder Enga­ge­ment-Algo­rith­men. Die Platt­form will den Nut­zern hel­fen, ihre Com­mu­ni­ty zu fin­den, krea­tiv zu sein und Spaß an der Nut­zung zu haben.

https://bsky.social/about

So, das war’s erst mal.

Ich wün­sche euch viel Spaß und Erfolg beim Umstieg auf ande­re Anwen­dun­gen, um (viel­leicht) die Abhän­gig­kei­ten von den US-Tech-Gigan­ten ein wenig zu redu­zie­ren. Und viel­leicht kön­nen die­je­ni­gen, die ich mit mei­nen Bei­trä­gen zum Umstieg auf alter­na­ti­ve Medi­en und Anwen­dun­gen über­zeu­gen konn­te, ihre Erfah­run­gen auch an Ande­re wei­ter­ge­ben.

ABER ….so lan­ge es kei­ne EU-Alter­na­ti­ven zu den Han­dy-Betriebs­sys­te­men von Goog­le und Apple gibt, blei­ben die Abhän­gig­kei­ten im Smart­phone-Bereich wohl bestehen, und dar­an wird sich auch so schnell nichts ändern ….lei­der lei­der!

Bei­trag: Rein­hard Hack­län­der / Foto: KI

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