Naturnah gärtnern und Wissen teilen: Pflanzen- und Saatguttauschbörse am 22. März an der Biologischen Station Rhein-Berg in Rösrath

Am Sonn­tag, 22. März, haben Natur­lieb­ha­be­rin­nen und ‑lieb­ha­ber von 10 bis 14 Uhr die Mög­lich­keit, Pflan­zen zu tau­schen, Vor­trä­ge zu hören, wert­vol­le Tipps zum natur­na­hen Gärt­nern zu erhal­ten und gemein­sam einen Bei­trag zur Arten­viel­falt zu leis­ten. Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. 

Pflan­zen und Saat­gut tau­schen leicht gemacht – Infos rund ums Gärt­nern
Ob Saat­gut, Gar­ten- oder Zim­mer­pflan­zen – Mit­ge­brach­tes kann auf einem Tausch­tisch plat­ziert wer­den. Eine kur­ze Beschrei­bung mit Pflan­zen­na­men und Pfle­ge­hin­wei­sen hilft den neu­en Besit­ze­rin­nen und Besit­zern bei der erfolg­rei­chen Wei­ter­kul­ti­vie­rung. Pflan­zen und Saat­gut kön­nen kos­ten­los mit­ge­nom­men wer­den. 
Ergänzt wird die Ver­an­stal­tung durch zwei pra­xis­na­he Fach­vor­trä­ge. Um 12 Uhr ver­mit­telt Cor­ne­lia Lösche von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Rhein-Berg in ihrem Vor­trag „Blüh­flä­chen im Ber­gi­schen Land“ Ein­drü­cke, wie Gärt­ne­rin­nen und Gärt­ner eine mehr­jäh­ri­ge Blu­men­wie­se auch für die ganz spe­zi­el­len Wün­sche man­cher Insek­ten anle­gen kön­nen. Außer­dem infor­miert die Exper­tin über regio­na­les Saat­gut und wie es ein­ge­setzt wer­den kann.
Direkt im Anschluss hat Caro­la Hop­pen vom Natur­Gar­ten e.V. Tipps im Gepäck, wie Gar­ten­fans ihre grü­ne Oase mit mehr Leben fül­len kön­nen. Oft sind es ein­fa­che Din­ge, die das gro­ße Krab­beln, Flat­tern und Zwit­schern in die Gär­ten brin­gen. Die Exper­tin stellt insek­ten­freund­li­che Pflan­zen für Gar­ten oder Bal­kon vor und erklärt, wie Gar­ten­fans ganz prak­tisch mit der Gar­ten­pfle­ge die Viel­falt för­dern kön­nen. Außer­dem geht es in dem Vor­trag dar­um, mit wel­chen klei­nen Bau­wer­ken Gar­ten­be­sit­ze­rin­nen und Gar­ten­be­sit­zer bestimm­te Tier­grup­pen unter­stüt­zen kön­nen.
Dar­über hin­aus bie­ten die Info­stän­de der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Rhein-Berg, der Regio­nal­grup­pe Ber­gi­sches Land des Natur­Gar­ten e.V., der Ber­gi­schen Agen­tur für Kul­tur­land­schaft sowie des BUND Saat­gut und Able­ger insek­ten­freund­li­cher Pflan­zen und vie­le Infor­ma­tio­nen für natur­na­hes Gärt­nern, regio­na­le Arten­viel­falt und nach­hal­ti­ge Land­schafts­ge­stal­tung. Der Ernäh­rungs­rat Ber­gi­sches Land und der ADFC run­den die Ver­an­stal­tung ab. 
Das vom BUND betrie­be­ne Turm­hof-Café öff­net wie jeden Sonn­tag sei­ne Türen. Hier kön­nen sich Besu­che­rin­nen und Besu­cher bei einer Tas­se Kaf­fee oder Tee stär­ken und die gewon­ne­nen Anre­gun­gen in ent­spann­ter Atmo­sphä­re ver­tie­fen. Die Albert-Ein­stein-Schu­le wird mit einem Waf­fel­stand ver­tre­ten sein. 
Ansprech­part­ne­rin­nen sind Ste­pha­nie Rausch von der Ener­gie & Kli­ma Koor­di­nie­rungs­stel­le EKKO des Rhei­nisch-Ber­gi­schen Krei­ses per E‑Mail an klimaanpassung@rbk-online.de und Cor­ne­lia Lösche von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Rhein-Berg, tele­fo­nisch erreich­bar unter 02205 949894–14. 

Über die Initia­to­ren 
Die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung wird initi­iert von der Ener­gie & Kli­ma Koor­di­nie­rungs­stel­le EKKO. Das Team EKKO dient als zen­tra­le Anlauf­stel­le für alle Fra­ge­stel­lun­gen zu den The­men Ener­gie­ein­spa­rung, Kli­ma­schutz und Kli­ma­an­pas­sung im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis. Es hat die Auf­ga­be, kreis­ei­ge­ne Pro­jek­te umzu­set­zen sowie ande­re bei ihren Pro­jek­ten zu bera­ten und zu unter­stüt­zen. 

Die Bio­lo­gi­sche Sta­ti­on Rhein-Berg ist ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein mit dem Auf­trag zur wis­sen­schaft­li­chen und prak­ti­schen Betreu­ung von Natur­schutz­ge­bie­ten und ver­schie­de­nen Land­schafts­ent­wick­lungs­pro­jek­ten im Rhei­nisch-Ber­gi­schen Kreis. Dies erfolgt in enger Koope­ra­ti­on mit den Land­be­wirt­schaf­tern, dem ehren­amt­li­chen Natur­schutz und den öffent­li­chen Ver­wal­tun­gen.
Der Natur­Gar­ten Ver­ein für natur­na­he Gar­ten- und Land­schafts­ge­stal­tung ist eine aner­kann­te Umwelt- und Natur­schutz­ver­ei­ni­gung mit der­zeit rund 4.100 Mit­glie­dern. Die Orga­ni­sa­ti­on setzt sich bun­des­weit für den Natur­schutz, ins­be­son­de­re für die För­de­rung der Bio­di­ver­si­tät im besie­del­ten Raum und in der frei­en Land­schaft ein. Schwer­punk­te sind Bil­dung, For­schungs­för­de­rung und die Gestal­tung von natur­na­hen Gär­ten und ande­ren Grün­flä­chen. 

Bericht und Foto: Rhei­nisch Ber­gi­scher Kreis

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