Einladung zur Veranstaltung in Köln vom Blau-Gelben Kreuz Deutsch-Ukrainischer Verein e.V. durch Lothar Dähn
Die Ukrainer kämpfen um ihre Freiheit, kämpfen um ihr Überleben. Sie kämpfen unter großen Opfern gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Feind.
Sie brauchen uns, wir brauchen Sie. Sie brauchen unsere Solidarität. Sie brauchen unsere maximale Unterstützung. Die Ukrainerinnen und Ukrainer verdienen nicht nur unsere Hochachtung, sondern vor allem unser konsequente Solidarität.
Wir müssen begreifen, es geht um unsere Freiheit und unsere Selbstbestimmung in Europa.
Es geht um uns!
Wir werden hybrid/vielfältig angegriffen! Wir müssen zusammenstehen!
Liebe Wermelskirchener kommt am 24.02.26 um 19.00 Uhr auf den Roncalli-Platz nach Köln! Zeigt Euch solidarisch und entschlossen!
Foto: Blau-Gelbes Kreuz Deutsch-Ukrainischer Verein e.V.


Kommentare
10 Kommentare zu „Solidarität am 4. Jahrestag“
“Vollinvasion” ist eine neue Wortschöpfung. Ein Neologismus. Und nicht alle neuen Wörter stehen sofort im Duden. In 2025 kamen z.B. “Balkonkraftwerk” oder “nerdig” dazu. Einige wurden auch gestrichen wie z.B. “Fernsprecher” oder “Rationalisator”. Sprache ist etwas lebendiges, sich ständig ändernd. Sprache dokumentiert, was uns beschäftigt. Hier und heute. Eine “amtliche” Sprache gemäß Duden gibt es nicht.
„Vielen Dank Herr Ulinski für Ihren Kommentar. Sie sprechen damit nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Leserinnen und Lesern aus der Seele.“
Dem Bericht der SZ vom 3. Februar 2026 (Deserteure – Der Ukraine laufen die Soldaten weg), entnehme ich, dass Millionen von Ukrainern sich der Wehrpflicht entziehen, Hunderttausende von der Front fliehen.
Mit Heribert Prantl (Den Frieden gewinnen – Die Gewalt verlernen), der zudem explizit auf das Friedensgebot des Grundgesetzes hinweist, sowie den Forderungen der Friedensbewegung, halte ich eine Fortführung des Krieges für unverantwortlich. Es sind alle Anstrengungen zu unternehmen, den Krieg auf schnellste Weise zu beenden.
Der obige Aufruf von Blau Gelbes Kreuz, Lew Kopelew Forum und Puls of Europe (Pressemitteilung), erwähnt diese Forderungen der Friedensbewegung nicht und setzt mit dem Hinweis auf die Zeitenwende ( im Aufruf “Zeitänderung”) das Ziel der Demonstration ab, die auch in der Rede von Kanzler Merz auf der MSC 2026 zum Ausdruck gebracht wurde: “In der Ära der Großmächte ist unsere Freiheit nicht mehr einfach so gegeben. Sie ist gefährdet”, warnte Merz in seiner Rede. “Es wird Festigkeit und Willenskraft brauchen, um diese Freiheit zu behaupten. Das wird uns die Bereitschaft zu Aufbruch, Veränderung und, ja, auch zu Opfern abverlangen, und zwar nicht eines Tages, sondern jetzt.”(zitiert nach ZDF). Damit ist abgehoben auf die geostrategische Bedeutung des Ukrainekonfliktes.
Die Frage sei erlaubt, wem nutzt der Krieg und wer sind die Opfer?
Sehr geehrter Herr Schäfer,
Ihre Kommentare sind nicht nur irritierend – sie sind beschämend.
Ein demokratischer Staat mitten in Europa, die Ukraine, wird am 24. Februar 2022 von der Russland völkerrechtswidrig überfallen. Mit Panzern, Raketen, systematischem Beschuss ziviler Infrastruktur. Mit der offen formulierten Absicht, die gewählte Regierung zu stürzen. Legitimiert durch die propagandistische Behauptung, in Kiew säßen „Nazis“, die man „befreien“ müsse.
Und Ihr Beitrag dazu ist eine semantische Debatte über das Wort „Vollinvasion“?
Während Städte zerstört werden, während Menschen unter Trümmern sterben, während in Butscha Zivilisten mit gefesselten Händen erschossen aufgefunden wurden, blättern Sie im Duden. Das ist keine sachliche Differenzierung. Das ist eine erschreckende Form von Verdrängung.
Zehntausende Kinder wurden aus besetzten Gebieten verschleppt, von ihren Eltern getrennt, zwangsweise nach Russland verbracht. Der Internationaler Strafgerichtshof hat deshalb Haftbefehle gegen Wladimir Putin erlassen. Das sind keine emotionalen Übertreibungen. Das sind dokumentierte Tatsachen.
Und Sie sprechen von „Polemik“.
Wer angesichts eines Angriffskrieges in Europa den Schwerpunkt auf Wortdefinitionen legt, relativiert das Geschehen – ob gewollt oder nicht. Wer Massaker, Deportationen und die Zerstörung eines souveränen Staates sprachlich kleinzieht, entzieht sich der moralischen Verantwortung, die Realität klar zu benennen.
Man kann über politische Strategien diskutieren. Man kann über Waffenlieferungen streiten. Aber man kann nicht ernsthaft so tun, als ginge es hier um eine terminologische Feinheit.
Ihre Kommentare lassen eine Empathielosigkeit erkennen, die mich erschüttert. Wer in dieser Situation vor allem ein Problem mit der Wortwahl hat, sollte sich fragen, wo seine Maßstäbe eigentlich liegen.
Es geht nicht um Begriffe.
Es geht um Menschen.
Und es geht um Anstand.
Lieber Herr Balschuweit,
wir können das vereinfachen.
“Vollinvasion” gibt es laut Duden gar nicht.
Ein Kunstbegriff der politisch indoktriniert den Mitleser in eine Richtung führen soll.
Oder können Sie mir eine Quelle nennen in dem der Duden den Begriff “Vollinvasion” definiert
und aufgenommen hat ?
Bisher betreiben Sie mir hier schon eine Polemik
die den angeblichen Populismus Ihrer selbsternannten
pol. Gegner bei Weitem überschreitet.
L.G. Stefan Schäfer
Eine „Vollinvasion“ bedeutet nicht, dass ein Land alle Ziele erfolgreich einnimmt, sondern dass ein umfassender militärischer Angriff auf breiter Front gestartet wird.
Russland begann am 24. Februar 2022 unter Präsident Wladimir Putin einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine mit gleichzeitigen Vorstößen aus mehreren Richtungen (u. a. Richtung Kiew, aus Belarus, aus dem Osten und Süden). Das wird international als Beginn der russischen Vollinvasion bezeichnet.
Kiew wurde dabei ausdrücklich angegriffen und teilweise eingekreist, aber nicht eingenommen. Der Rückzug der russischen Truppen aus dem Raum Kiew erfolgte Ende März/Anfang April 2022.
Der Begriff „Vollinvasion“ beschreibt also den Umfang und die Absicht des Angriffs, nicht dessen militärischen Erfolg.
Viele offizielle Stellen und Medien verwenden diese Bezeichnung seitdem durchgehend.
Des weiteren haben Sie recht, der Duden listet den Begriff „Vollinvasion“ nicht als offiziellen Eintrag. Es handelt sich dabei also nicht um einen standardsprachlichen Begriff, sondern um eine journalistische und politische Beschreibung für das, was völkerrechtlich als umfassender Angriffskrieg verstanden wird.
In der Berichterstattung internationaler Medien, bei der Bundeszentrale für politische Bildung, der EU und auch der Evangelischen Kirche wird der russische Angriff auf die Ukraine 2022 wiederholt als „Vollinvasion“ oder „Invasion auf breiter Front“ bezeichnet, um den Umfang und die Intensität des militärischen Angriffs zu verdeutlichen. Beispiele:
Bundeszentrale für politische Bildung: spricht vom „russischen Angriff auf die gesamte Ukraine“ (www.bpb.de
).
Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): berichtet von einer „Invasion auf breiter Front“.
Europaparlament: verurteilt die „russische Invasion“ in der Ukraine.
„Vollinvasion“ ist also ein pragmatischer Begriff, um die umfassende militärische Aktion zu beschreiben, nicht ein offizielles Duden-Wort.
Ich denke, wir haben den Sachverhalt nun ausreichend geklärt, daher beende ich an dieser Stelle die Diskussion.
4 Jahre russische Vollinvasion ?
Habe ich da was verpasst ?
Die Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de), die Evangelische Kirche in Deutschland (www.ekd.de), das Europaparlament (www.europarl.europa.eu), das Redaktionsnetzwerk Deutschland (www.rnd.de) und andere berichten ebenso von 4 Jahren russischer Vollinvasion. Unwahrscheinlich, dass Sie das verpasst haben.
Als Leser des ForumWk interessiert mich was dieses Forum berichtet.
Ihrer Aussage nach also eine “Vollinvasion” der Ukraine.
Erklären Sie mir bitte wann z.B. Kiew seitens der Russen eingenommen wurde ?
Einfach Datum und Nachweis für diese Behauptung erbringen.
L.G. Stefan Schäfer
Eine Vollinvasion ist ein umfassender militärischer Angriff, bei dem eine Nation mit voller Kraft in ein anderes Land einmarschiert, wie es Russland 2022 in der Ukraine tat.