Teils weniger als die Hälfte der üblichen Regenmengen
Pressemitteilung vom 12.01.2026
Wie der November war auch der Dezember deutlich zu trocken. Teils fiel weniger als die Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge. Dies zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes. Die Temperaturen waren zunächst fast frühlingshaft, erst um Weihnachten wurde es kalt. Über die Weihnachtstage gab es allerdings keinen Niederschlag und weiße Weihnachten blieben im Wuppergebiet aus.
An der Messtation Bever-Talsperre in Hückeswagen lag die Regenmenge mit 72 Liter Regen pro Quadratmeter circa bei der Hälfte des dortigen Monats-Mittels von 146 Litern. An der Messstelle Lindscheid an der Großen Dhünn-Talsperre wurden im vergangenen Monat 55 Liter gemessen, das Mittel beträgt dort 118 Liter. An der Wuppertaler Messstelle Kläranlage Buchenhofen fielen 48 Liter, üblicherweise sind es an der Stelle 121 Liter. Auf der Kläranlage Solingen-Burg wurden 59 Liter erfasst, 147 Liter sind es dort im Schnitt.
Am meisten Regen fiel überwiegend am 8. Dezember. 21 Liter waren es an dem Tag an der Bever-Talsperre, 17 Liter an der Kläranlage Solingen-Burg, 13 Liter wurden an der Kläranlage Buchenhofen gemessen. In Wermelskirchen an der Großen Dhünn-Talsperre war es mit 15 Litern einen Tag vorher, also am 7. Dezember, am nassesten.
Die Station auf der Kläranlage Hückeswagen war mit 76 Litern pro Quadratmeter die niederschlagreichste Messstelle im Wuppergebiet. Aber auch sie lag weit unter ihrem Mittel von 156 Litern. Am wenigsten Niederschlag wurde an der Messstelle auf der Kläranlage Leverkusen gemessen, dort fielen nur 38 Liter pro Quadratmeter, 82 Liter sind es dort sonst.
DWD: Fast doppelt so viele Sonnenstunden wie üblich
In NRW schien die Sonne 66 Stunden, sonst sind es dort 37 Stunden. Der Monat war eher frühlingshaft mit Temperaturen teils weit über 10 Grad Celsius. Erst um die Weihnachtstage wurde es frostig.
Foto: KI


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