Ein halbes Jahr beste Unterhaltung. Einzelveranstaltungen VVK 17.- / AK 20.- / takeFIVE 70.-, Tickets online kaufen, Kattwinkelsche Fabrik Wermelskirchen
takeFIVE – Das Kleinkunstabo der Katt
Das Kleinkunstabo, in dem sie großartige Künstler entdecken können. Ein halbes Jahr allerbeste Unterhaltung für nur 70.- Euro.
06.02.2026 Eisenberg & Gäste
Neujahrskabarett 2026

Seit fünfzehn Jahren lädt Benjamin Eisenberg in seiner Heimatstadt Bottrop zum „Neujahrskabarett“, einer Kleinkunst-Mix-Show zum Jahresbeginn, die Rückblicksthemen und das Beste aus den Programmen seiner Gäste vereint. Mittlerweile ist die Show in verschiedenen NRW-Theatern sowie in Hamburg und Hannover etabliert und hat in dieser Spielzeit ihre Premiere in der Kattwinkelschen Fabrik in Wermelskirchen, und zwar am: Freitag, dem 06.02.2026.
Zusammen mit seinen Kleinkunst-Kollegen möchte Eisenberg den Zuschauern einen humorvollen Einstieg ins neue Jahr bescheren. Über Vergangenes kann gelacht werden, und Zukünftiges wird heiter erwartet. Der Kabarettist aus „Innovation City“ hat die aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft dabei stets im Visier und bringt immer wieder Parodien bekannter Persönlichkeiten in seinen multimedialen Rundumschlag mit ein.
Um dem Publikum einen abwechslungsreichen Abend aus Stand-Up-Comedy, Polit-Satire, witziger Poetry und Musikkabarett zu bieten, hat er ganz unterschiedliche Bühnen-Kollegen dazu eingeladen.
Selbstverständlich darf da Stammgast Matthias Reuter nicht fehlen, dessen Lieder und Texte auch gerne im WDR-Hörfunk gespielt werden. Der „Elton John aus Oberhausen“ präsentiert nicht nur witzige Geschichten aus seinen Büchern und skurrile jazzige Lieder am Klavier, sondern hat auch oft seine Gitarre im Gepäck. Derzeit tourt er mit seinen Solo-Programmen „Höchstwahrscheinlich echt“ und „Ich bin noch gut!“. Denn das garantiert er in Zeiten von KI. Seine Texte beinhalten Ansichten, die kein Computer je teilen würde. Wahrscheinlich hat er auch einige seiner neuen 60-Sekunden-Gedichte dabei, in denen er Klassiker wie „Wilhelm Tell“ oder „Stirb langsam“ zusammenfasst. – Mit seinem Motto „positiv dagegen“ hat Reuter in den letzten Jahren schon so manche Auszeichnung abgeräumt: „Tegtmeiers Erben“ (2011), der „Dresdner Satirepreis“ 2019 (Jury- u. Publikumspreis) oder der „Rahdener Spargel“ (2025) sind nur einige davon.
Die Kölnerin Vera Deckers zeigt einmal mehr, dass Stand-up-Comedy keine Männer-Domäne ist. In ihrem aktuellen Soloprogramm „Probleme sind auch keine Lösung“ fragt sie: „Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn man nicht mal ’ne Pulsuhr hat?“ Deckers beweist, dass es sogar sehr gut geht, und wirft einen humorvollen Blick auf die Gesellschaft. Den Wahnsinn der heutigen Zeit belegt die studierte Psychologin anhand von wissenschaftlichen Studien und findet auch Beruhigendes: Gelegenheitstrinker leben länger als Leute, die gar keinen Alkohol trinken. Ist also doch noch nicht alles verloren? Die Presse lobt: „Vera Deckers bot Kabarett auf höchstem Niveau – intelligent, charmant und wahnsinnig treffsicher. Entsprechend wurde sie am Ende des Abends mit viel Applaus belohnt“ (Kölner Stadt-Anzeiger).
Vierte mit im Bunde ist Dagmar Schönleber, die immer eine gern gesehene Gästin ist in Formaten wie „Ladies Night“ (ARD) oder „Schlachthof“ (BR). Sie kommt mit Ausschnitten aus ihrem Erfolgsprogramm: „Endlich 50! So jung brechen wir nicht mehr zusammen“. Viele von uns können keine Bewegung mehr ohne Geräusch machen und bei manchen werden die Arme zu kurz, um das Großgedruckte zu lesen. Die gebürtige Ostwestfälin weiß: Die zweite Halbzeit des Lebens will nicht mit schlechten Kalendersprüchen vertrödelt werden, darum müssen wir in Sachen Selbstverwirklichung schnell entscheiden: Weltrettung oder Weinprobe? Und wie erhält man sich die Lebensfreude trotz des offensichtlichen Verfalls? Wir tragen alles mit Würde – außer beige! In Worten und Musik aller Art verbindet die Wahl-Kölnerin in ihrer ganz eigenen Art Klug- und Albernheit und verkündet: Es ist immer noch alles machbar, denn ü 50 bedeutet doch: Ab jetzt sind wir Goldstandard!
www.benjamin-eisenberg.de/neujahrskabarett
Tickets kaufen: https://www.bergisch-live.de/598815
07.03.2026 Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie
Glorreich versieben

Bei diesem Programm wird alles besser: Nochschönere Lieder und aberwitzigere Dialoge, kritischere Themen und überraschendere Pointen! „110 Prozent!“, sagt Friedolin! „Na, klar!“, sagt Wiebke. Aber das mit den 110 Prozent gilt natürlich auch für die Kinder und die Meerschweinchen, die klimafreundliche Ernährung und die Kreidefarbe, mit der sie die Treppe streichen wollen. Außerdem sind die Tage bis KW 48 im Grunde schon durchgeplant und nicht zu vergessen: Achtsamkeit und Selbstliebe.
Ist das überhaupt zu schaffen? Nein, aber genau deswegen versuchen sie es. Wenn dieses Duo die Bühne betritt, dann immer mit dem hohen Anspruch, es glorreich zu versieben. Betonung auf glorreich! Und damit sind sie nicht allein. Glanzvolles Scheitern ist ja der evolutionäre Signature-Move des Menschen. Wir sind so gut in allem, dass wir dabei aus Versehen unseren Heimatplaneten kaputt gemacht haben. Ups.
Mit ihrer eigenen Mischung aus kabarettistischem Schlagabtausch, Witz, Sprachakrobatik, Improvisation und Musik, schaffen Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie erneut das Gesamtkleinkunstwerk, mit dem sie sich einen Namen gemacht haben. Und zwar einen ziemlich langen.
Wer die Zwei noch nie live erlebt hat, sie nicht aus Die Anstalt oder ihrer SWR3-Comedy kennt, bekommt jetzt die Chance, es nicht schon wieder zu versieben!
Die Presse über Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie:
„Wunderbare Unterhaltungskunst.“ MainEcho „Loriot im 21. Jahrhundert!“ Passauer NP
„Ein Muss für Freunde der Kleinkunst.“ Münchner AZ
Tickets kaufen: https://www.bergisch-live.de/581286
17.04.2026 Michael Krebs
Optimismus – jetzt stark reduziert

Mit Liedern voll groovender Musikalität und klugen Texten begeistert Michael Krebs seit über 20 Jahren sein Publikum. Zu erleben, wie offen, geradeaus und schlagfertig der Songwriter seine Konzerte angeht, treibt einem ein fettes Grinsen ins Gesicht und macht klar: Die Live- Bühne ist sein Element.
Doch selbst dieser notorisch gut gelaunte Typ am Klavier hat mittlerweile Zweifel. Ist seine einst gelobte Authentizität in Zeiten des Survival-of-the-Fakest noch zumutbar? Warum denken bei dem Wort „Problemzone“ alle an Bauch, Beine, Po und keiner an Gehirn? Wohin auswandern, wenn die Rechten schon überall sind? Und vor allem: Ist Zukunft überhaupt noch eine Lösung?
Zum Glück erwartet auf derlei komplexe Fragen dank von TikTok geschredderten Aufmerksamkeits-Spannen niemand mehr eine Antwort. Vielleicht gibt Michael Krebs ja trotzdem eine. Solange wir gemeinsam über uns lachen können, ist Schwarzmalen jedenfalls keine Option. Man muss nicht das hellste Licht im Darknet sein, um das zu checken.
„Ich glaube nicht mehr an die Menschheit, aber immer noch an Menschlichkeit“, sagt Michael Krebs. Und so sind seine Konzerte keine, die einen die Welt da draußen mal für zwei Stunden vergessen lassen. Viel besser: Sie lassen einen die Welt mit anderen Augen sehen. Und das tut gut. So gut, dass man übertreiben muss, um nicht zu lügen.
Kurzbiografie:
Schon während seines Musikstudiums in Hamburg war Michael Krebs der Klassenclown. Aber erst auf der Bühne spürte er, dass Musik und Ironie sein persönliches Dreamteam sind. Seit über 20 Jahren tourt der Sänger und Pianist im deutschsprachigen Raum und erspielte sich den Ruf, ein mitreißender Livekünstler zu sein. Musikalisch und inhaltlich hat er sich während dieser Zeit deutlich weiterentwickelt. Die verspielte Comedy der frühen Jahre gewann an Tiefe und sein thematisches Spektrum hat sich ins Gesellschaftspolitische erweitert.
Seine stilistische Experimentierfreude führte ihn von Auftritten beim Open Air in Wacken, Nightwash und dem 3sat-Festival bis hin zu Supportshows für Alligatoah und Alfred Biolek. Mit Marc-Uwe Kling und Julius Fischer gründete er die „Arbeitsgruppe Zukunft“. Krebs hat solo und mit seiner Band, den „Pommesgabeln des Teufels“, zahlreiche Alben veröffentlicht und über 20 Comedy‑, Kabarett- und Musik-Preise eingeheimst. 2023 war er für den Deutschen Musikautor*innen-Preis nominiert.
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22.05.2026 Marie Diot
Unwahrscheinliche Hits

Marie Diot ist Liedermacherin. Ihre Musik ist eine Mischung aus eingängigem Indie-Pop, elegantem Chanson und sehr viel Spaß. Bei ihren Konzerten kommt man in den Genuss von verqueren, komischen Ansagen und Liedern, die Hits sein könnten. Dass sie tatsächlich Hits werden, mag unwahrscheinlich sein, da sie von Dingen handeln, die auf den ersten Blick nicht hitverdächtig sind. Es geht zum Beispiel um Gegensprechanlagen, verlorene Haustürschlüssel und Angeln ohne Haken.
Doch Marie gelingt es, selbst so kuriose Themen mit ihrem unvoreingenommenen Blick und ihrer fröhlich gewitzten Art so zu besingen, dass sich am Ende alle im Publikum in den Liedern wiederfinden können. Denn was Marie zu sagen hat, versteht man immer gleich, denkt dann aber trotzdem nach.
Auf ihrem aktuellen Album „Ein Kohlrabi unter Kolibris“ präsentiert sich die Liedermacherin musikalisch wie thematisch vielseitig und balanciert dabei gewandt zwischen Melancholie und Albernheit, Indie-Pop und Chanson und vereint alles durch ihren einzigartigen Stil. Unterstützt vom fabelhaften Multiinstrumentalisten Fabian Großberg führten ihre Konzerte sie schon durch ganz Deutschland und die Schweiz.
2014 war Marie Diot Preisträgerin beim Treffen junge Musik-Szene, 2015 bei der “Nahaufnahme”, einem weiteren Förderpreis der Bundeswettbewerbe Berliner Festspiele, 2017 stand sie im Finale des Deutschen Song Contests “Troubadour”.
2019 gewann sie den Plattsounds Contest und war 2020 nominiert für den Prix Pantheon. 2021 nahm sie als Stipendiatin der GEMA-Stiftung an der Celler Schule (Masterclass für Text- schaffende) teil und wurde mit dem Hans-Bradtke- Förderpreis, sowie dem Förderpreis der Liederbestenliste ausgezeichnet.
Seit 2022 ist sie Co-Leiterin der Liedermacherschule SAGO.
2023 erhielt sie den Walther-von-der-Vogelweide-Preis. 2024 wurde sie mit der Tuttlinger Krähe (2. Platz) und dem Hamburger Comedy Pokal (3. Platz) ausgezeichnet.
“Marie Diot erinnerte vor allem in ihren selbstironischen Ansprachen zwischen den Songs an einen jungen und weiblichen Helge Schneider. Durch ihren Sprachwitz hatte sie das Publikum schnell auf ihrer Seite.” (Südwest Presse)
“Ihre Mission: Das Entdecken des Lyrischen und Genialen im Trivialen. […] Wortspielverderber müssen leider draußen warten.” (HAZ)
“Lustig und keck, das Herz am richtigen Fleck und auf der Zunge tragend, mit einem Riesenspaß an feinster Satz-Akrobatik.” (Cellesche Zeitung)
“Hintersinnig, auf den Punkt und gegen den Strich, von pragmatischer Poesie und gelassener Präsenz”
(Edith Jeske, Laudatio Hans-Bradtke-Förderpreis)
Tickets kaufen: https://www.bergisch-live.de/598817
12.06.2026 Franziska Wonniger
Franziska Wanninger
Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an

Die Telefonleitungen glühen, denn Franziska Wanninger bringt nach ihrem Erfolgsabend „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ ein neues Kabarettprogramm raus! „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ ist eine kurzweilige Melange von erfrischender Ehrlichkeit. Denn wer gibt schon gern zu, dass die eigenen Ratschläge öfter mal nach hinten los gehen. Schließlich sind alle Paare, bei denen die preisgekrönte Kabarettistin Trauzeugin war, längst wieder geschieden.
Geboren im Aszendenten „ein Wunschkind warst du nicht“, dafür ausgestattet mit einer gehörigen Portion Humor, hat Franziska Wanninger schon früh gelernt, widrige Umstände in herrlich komische Geschichten zu verwandeln. Sie erzählt von der Lässigkeit des Älterwerdens, viel zu früh gestorbenen Goldfischen und den Abgründen ihrer ganz und gar nicht normalen Familie. Freuen Sie sich auf einen lustigen Abend, umrahmt von schmetterndem Gesang, gespickt mit pointierten Abhandlungen über nichts Geringeres als das Leben an sich: Umzüge, Hotelbetten, die Liebe, das Glück und der Tod! Und das Glück, zwar schon über 40, aber wenigstens noch nicht tot zu sein.
Charmant und mit großer schauspielerischer Komik reißt „La Wanninger“ in gewohnter Manier ihr Publikum mit und lässt es teilhaben an ihren großartig ersponnenen doppelbödigen Figuren. Und sind wir uns mal ehrlich: Anstrengende Zeiten verlangen nach leichtfüßigen Abenden. Bei aller Bescheidenheit, aber ein Abend bei Franziska Wanninger ist wie eine willkommene Auszeit und außerdem mindestens so nachhaltig wie der Hochzeitsschrank von Tante Traudl. Lauschen Sie den urkomischen Geschichten dieser bayerischen Granate. Schreien Sie, lachen Sie, toben Sie! Aber rufen Sie bloß nicht bei ihr an.
„Wie locker hingeworfen wirkt ihr mit mehreren Songs aufgelockertes Programm, als ob ihr mindestens die Hälfte der Pointen spontan auf der Bühne eingefallen ist. Erst ganz allmählich bemerkt man, wie geschickt und klug die Gags aufgebaut und entwickelt sind.“ (Münchner Merkur)
Seit 2024 Münchner Turmschreiberin, Kleines Scharfrichterbeil 2015, Thurn- und Taxis Kabarettpreis 2012,
Tickets kaufen: https://www.bergisch-live.de/598818
Fotos: Neujahrskabarett = B.Eisenberg, Fensterbank Marie = Jutta Jahnke, Michael Krebs = Sven Hagolani, Marie Diot = Julia Geusch, Franziska Wanninge = J&M Wagner


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