Schlagwort: Bahndamm Chronik
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (Abschluss)
Abschluss: Der Bahndamm heute – 35 Jahre später 35 Jahre nach der Übernahme des Bahndamms zeigt sich deutlicher denn je, wie sehr dieser Ort nicht nur Geschichte geschrieben hat, sondern bis heute ein lebendiger Teil des kulturellen und sozialen Lebens in Wermelskirchen ist. Vieles hat sich verändert, doch das Entscheidende ist geblieben: Der Bahndamm ist
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (Teil X)
Teil X Nach über drei Jahrzehnten kontinuierlicher Arbeit, zahllosen Konzerten, politischen Auseinandersetzungen, kulturellen Experimenten und immer neuen Generationen von Aktiven schien der Bahndamm Ende der 2010er-Jahre fest verankert im kulturellen Leben Wermelskirchens. Doch auch ein Ort, der über Jahrzehnte Widerstand, Wandel und Selbstverwaltung überstanden hat, bleibt nicht vor Einschnitten verschont. Die Jahre ab 2019 konfrontierten
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (12)
Teil 12 von 12 + 1 35 Jahre Bahndamm: Was bleibt 35 Jahre Bahndamm lassen sich nicht auf eine einfache Formel bringen.Zu unterschiedlich waren die Phasen, zu wechselhaft die Bedingungen, zu vielfältig die Menschen, die diesen Ort geprägt haben. Was bleibt, ist kein geschlossenes Narrativ, sondern ein Geflecht aus Erfahrungen, Konflikten, Erfolgen und Brüchen. Der
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (11)
Teil 11 von 12 + 1 Geschichten, Stimmen und Erinnerungen Die Geschichte des Bahndamms lässt sich nicht nur über Jahreszahlen, Beschlüsse oder Konflikte erzählen. Sie besteht vor allem aus Erfahrungen – aus einzelnen Momenten, Gesprächen, Begegnungen. Aus Dingen, die selten protokolliert wurden, aber für viele bis heute nachwirken. Da sind die ersten Konzerte, bei denen
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (10)
Teil 10 von 12 + 1 Musik, Kultur und der Bahndamm als Szeneort Mit der Selbstverwaltung ab 1990 gewann der Bahndamm nicht nur organisatorische Sicherheit, sondern auch kulturelle Freiheit. Entscheidungen über Programm und Ausrichtung lagen nun vollständig bei den Aktiven. Musik blieb dabei der zentrale Motor – nicht als Selbstzweck, sondern als Ausdruck einer Haltung.
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (9)
Teil 9 von 12 + 1 Selbstverwaltung wird Realität Mit der Entscheidung von 1990 begann für den Bahndamm eine völlig neue Phase.Die Selbstverwaltung war keine symbolische Geste, sondern ein radikaler Einschnitt. Von nun an trugen die Nutzerinnen und Nutzer des Bahndamms die volle Verantwortung – rechtlich, organisatorisch und finanziell. Die Grundlage bildeten Überlassungsverträge mit der
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (8)
Teil 8 von 12 + 1 1989/90 – Der Bahndamm vor dem Aus Ende der 1980er Jahre verdichteten sich die Anzeichen, dass dem Bahndamm das Ende drohte.Was zuvor als schwelender Konflikt bestanden hatte, wurde nun offen politisch. In Verwaltung und Kommunalpolitik wurde nicht mehr nur über Auflagen gesprochen, sondern über grundsätzliche Konsequenzen. Der Betrieb des
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (7)
Teil 7 von 12 + 1 Rockbüro, DIY und neue Generation Nach den konfliktreichen Jahren der Mitte der 1980er befand sich der Bahndamm an einem Scheideweg. Viele der Aktiven der ersten Phase hatten sich zurückgezogen, ausgebrannt von Dauerkonflikten, politischem Druck und internen Auseinandersetzungen. Gleichzeitig rückte eine neue Generation nach – mit eigenen Ideen, aber auch
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (6)
Teil 6 von 12 + 1 Zwischen Krise, Politik und Polizei Mit der wachsenden Bedeutung des Bahndamms wuchs auch der Druck.Was Mitte der 1980er Jahre noch als jugendkulturelles Experiment wahrgenommen worden war, geriet nun zunehmend in den Fokus von Politik, Verwaltung und Polizei. Der Ton änderte sich: Weg von wohlwollender Duldung, hin zu Kontrolle und
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (5)
Teil 5 von 12 + 1 Subkulturen erobern den Bahndamm (1984–1986) Mitte der 1980er Jahre war der Bahndamm endgültig mehr als ein Treffpunkt.Er wurde zu einem Magneten. Was sich zuvor angedeutet hatte, entfaltete sich nun mit voller Wucht: Subkulturen fanden im Bahndamm einen Raum, den es in dieser Form in Wermelskirchen bislang nicht gegeben hatte.
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (4)
Teil 4 von 12 + 1 1981: Der Bahndamm entsteht Anfang der 1980er Jahre war klar: Eine Rückkehr zu provisorischen Lösungen würde es nicht mehr geben. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hatten gezeigt, dass selbstverwaltete Jugendarbeit ohne einen geeigneten, dauerhaft nutzbaren Raum keine Perspektive hatte. Gleichzeitig standen in Wermelskirchen mehrere Industriegebäude leer – Relikte eines
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Bahndamm Wermelskirchen – Eine Chronik in 12 Teilen (3)
Teil 3 von 12 + 1 Provisorien, Kenkhausen und der Kampf um Räume Nach dem Verlust der Villa Hausmann stand die Richter-Gruppe Ende 1973 erneut vor dem Nichts.Ein Jahr lang gab es keinen festen Treffpunkt. Gespräche fanden verstreut statt, Gruppen zerfielen zeitweise, Vertrauen ging verloren. Besonders deutlich wurde in dieser Phase, wie zentral ein eigener
