Autor: Klaus Ulinski

  • Wohnraummangel in NRW – und die Gefahr von Prestigeprojekten in Wermelskirchen

    Wohnraummangel in NRW – und die Gefahr von Prestigeprojekten in Wermelskirchen

    NRW: Der Wohn­raum­man­gel ist Rea­li­tät Der Sozia­le Wohn-Moni­tor 2026 des Pest­el-Insti­tuts zeigt unmiss­ver­ständ­lich, dass der Wohn­raum­man­gel in NRW ein struk­tu­rel­les Pro­blem ist. In Nord­rhein-West­fa­len feh­len der­zeit rund 376.000 Woh­nun­gen. Um die­sen Rück­stand abzu­bau­en, wären jähr­lich etwa 94.000 neue Woh­nun­gen erfor­der­lich. Tat­säch­lich wur­den 2024 jedoch nur rund 41.000 Woh­nun­gen fer­tig­ge­stellt. Der Man­gel ver­schärft sich wei­ter, vor allem im bezahl­ba­ren Seg­ment. War­um das Wer­mels­kir­chen

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  • Umfragen ersetzen keine Demokratie – warum die Stärke der AfD kein Freifahrtschein ist

    Umfragen ersetzen keine Demokratie – warum die Stärke der AfD kein Freifahrtschein ist

    Die bei­den Bei­trä­ge „Die Poli­tik darf kei­ne Angst vor einem offen­si­ven Umgang mit die­ser Par­tei haben“ haben hier im Forum eine Debat­te aus­ge­löst, die an einem Punkt beson­ders deut­lich gewor­den ist: Immer wie­der wird argu­men­tiert, die AfD sei inzwi­schen in Umfra­gen zweit­stärks­te Kraft und daher eine demo­kra­tisch legi­ti­mier­te Par­tei, mit der man sich arran­gie­ren müs­se.

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  • Zukunft beginnt nicht morgen – sie beginnt bei uns

    Zukunft beginnt nicht morgen – sie beginnt bei uns

    Die Ver­su­chung ist groß, Zukunft an Bedin­gun­gen zu knüp­fen. Vie­le sagen: Erst wenn die Lage bes­ser ist, kön­nen wir wie­der nach vor­ne den­ken. Wenn in der Ukrai­ne die Waf­fen schwei­gen, wenn wirt­schaft­li­che Sicher­heit zurück­kehrt, wenn Prei­se sin­ken, wenn poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen gefal­len sind. Doch genau die­ser Gedan­ke ist ein Irr­glau­be. Zukunft ent­steht nicht aus einer guten

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  • Die Weihnachtsbotschaft als Zumutung – in einer Welt voller Widersprüche 

    Die Weihnachtsbotschaft als Zumutung – in einer Welt voller Widersprüche 

    In einem wun­der­vol­len, stim­mungs­rei­chen Hei­lig­abend-Got­tes­dienst lud Pfar­rer Man­fred Jet­ter mit sei­ner Out­door-Pre­digt zum Hei­lig­abend 2025 dazu ein, Weih­nach­ten nicht als idyl­li­sche Kulis­se, son­dern als zutiefst gegen­wär­ti­ge Erfah­rung zu ver­ste­hen. Im Span­nungs­feld von Dun­kel­heit und Licht, Käl­te und Wär­me, Angst und Zuver­sicht ent­fal­te­te die Pre­digt die Weih­nachts­bot­schaft als Zumu­tung – und zugleich als Hoff­nung. Sie spricht

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  • Heute lag Post im Briefkasten. Von der Rentenversicherung.

    Heute lag Post im Briefkasten. Von der Rentenversicherung.

    So ein ganz nor­ma­ler Umschlag. Weiß. Unauf­ge­regt. Nichts, was ahnen lässt, dass dar­in ein Ein­schnitt steckt. Und dann lese ich es: Ihrem Antrag auf Ren­te wird statt­ge­ge­ben. Amt­lich. Per Bescheid. Fest­ge­stellt durch eine Behör­de. Kein „Glück­wunsch“. Kein Inne­hal­ten. Kei­ne Wür­di­gung. Nur Fak­ten. Zah­len. Para­gra­phen. Kühl for­mu­lier­tes Amts­deutsch. Und trotz­dem – oder gera­de des­halb – trifft

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  • Eine Frage der Gerechtigkeit

    Eine Frage der Gerechtigkeit

    Der Vor­schlag des Käm­me­rers, die Grund­steu­er B ab 2026 um 27 Pro­zent zu erhö­hen, mar­kiert einen Punkt, an dem die finan­zi­el­le Rea­li­tät der Stadt Wer­mels­kir­chen nicht län­ger ver­drängt wer­den kann. Das Eigen­ka­pi­tal schrumpft, die Aus­ga­ben stei­gen, und ohne zusätz­li­che Ein­nah­men wird die Stadt ihre gesetz­li­chen Ver­pflich­tun­gen nicht mehr erfül­len kön­nen. Doch so zwin­gend die­se Situa­ti­on

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  • Eine Frage der Höflichkeit

    Eine Frage der Höflichkeit

    Mir fällt in letz­ter Zeit immer wie­der etwas auf: Es gibt Men­schen, die mir mür­risch begeg­nen. Ande­re neh­men mich gar nicht wahr, gehen an mir vor­bei, als sei ich Luft. Und dann gibt es die, die freund­lich sind, auf­merk­sam, zuvor­kom­mend – die, bei denen man sofort spürt: Die mei­nen es gut. Dabei ist Höf­lich­keit kei­nes­wegs

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  • Verrat!

    Verrat!

    …an eige­nen Wer­ten – und war­um er bis nach Wer­mels­kir­chen reicht Ein Essay von Klaus Ulin­ski für das Forum Wer­mels­kir­chen Ein­lei­tung: War­um Wer­mels­kir­chen hin­schau­en muss Welt­po­li­tik wirkt oft weit ent­fernt. Ent­schei­dun­gen in Washing­ton, Mos­kau oder Brüs­sel schei­nen auf den ers­ten Blick nur sel­ten etwas mit unse­rem All­tag im Ber­gi­schen Land zu tun zu haben. Doch

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  • Ein Licht geht um die Welt

    Ein Licht geht um die Welt

    Weltgedenktag für verstorbene Kinder – Sonntag, 14. Dezember Herz­li­che Ein­la­dung zum Gedenk­got­tes­dienst am 14. Dezem­ber und 17 Uhr in der Evan­ge­li­schen Kir­che in Dabring­hau­sen. Ich schrei­be die­sen – sehr per­sön­li­chen – Bei­trag nicht als Orga­ni­sa­tor, nicht als Spre­cher eines Ver­eins. Ich schrei­be ihn als Groß­va­ter. Unser Enkel­kind war gera­de ein­mal zwei Mona­te alt, als es

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  • Rentenpaket II: Was bedeutet es für künftige Rentnerinnen und Rentner in Wermelskirchen?

    Rentenpaket II: Was bedeutet es für künftige Rentnerinnen und Rentner in Wermelskirchen?

    Das Ren­ten­pa­ket II wird der­zeit im Bun­des­tag bera­ten. Es soll bun­des­weit das gesetz­li­che Ren­ten­ni­veau dau­er­haft sta­bil hal­ten und gleich­zei­tig neue Ele­men­te wie das staat­li­che Gene­ra­tio­nen­ka­pi­tal ein­füh­ren. Für vie­le Men­schen in Wer­mels­kir­chen stellt sich nun die Fra­ge, ob die­se Reform ihre Situa­ti­on ver­bes­sern oder ver­schlech­tern wird. Die Aus­wir­kun­gen sind dabei je nach per­sön­li­cher Lebens­pha­se, Lebens­al­ter und

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  • Hier stimmt was nicht

    Hier stimmt was nicht

    Ein per­sön­li­cher Mon­tag­mor­gen in Wer­mels­kir­chen von Phil­ipp Scholz und Klaus Ulin­ski Mon­tag­mor­gen, 6:30 Uhr. Es ist kalt, noch dun­kel. Und ich sit­ze auf der stei­ner­nen Ein­gangs­trep­pe der ortho­pä­di­schen Pra­xis an der Obe­ren Rem­schei­der Stra­ße. Die Tür geschlos­sen, das Licht aus, die Roll­la­den sind noch run­ter­ge­las­sen. Ich sit­ze nicht für mich hier – son­dern für mei­ne

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  • Zum Gedenken an Dr. Kurt Wohl (1876–1957)

    Zum Gedenken an Dr. Kurt Wohl (1876–1957)

    Ein Wer­mels­kir­che­ner Arzt – ein deutsch-jüdi­sches Schick­sal Am 9. Novem­ber erin­nern wir an die Reichs­po­grom­nacht von 1938 – an den Beginn der offe­nen Gewalt gegen jüdi­sche Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger in Deutsch­land. Auch in Wer­mels­kir­chen wol­len wir an die­sem Tag der Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Dik­ta­tur geden­ken. Einer von ihnen war der Wer­mels­kir­che­ner Arzt Dr. Kurt Wohl,

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