Nachgereicht: Folgende schöne Geschichte zum 1.April:
Die Zeitschrift OLDTIMER MARKT berichtete in der Aprilausgabe unter der Überschrift „ami, go home“, dass Präsident Trump eine neue Behörde gegründet hat. Diese solle sich darum kümmern besondere amerikanische Fahrzeuge nach Hause zu holen, also zurück in die USA. Über 300 Besitzer amerikanischer Oldtimer in Deutschland seien bereits angeschrieben worden. „Diese Autos gehören in die USA und nicht in deutsche Garagen“, wird Trump zitiert.
Und, ganz ehrlich, es dauerte ein paar Zeilen, bis man bemerkte: „Ach ja, der 1.April.“ Gibt einem diese leicht verspätete Erkenntnis nicht zu denken?
Man ist in einem fortgeschrittenen Alter (wichtig für Erfahrungen) und ist an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen interessiert. Man hat einige Regierungen erlebt und kommen und gehen gesehen. Man erlebt als Zuschauer staunend das Weltgeschehen und hat im privaten Bereich Erfahrungen mit Behörden und Ämtern gemacht. Ab und zu gönnt man sich eine Talk-Show und erlebt die Ausscheidungen ganz wichtiger Entscheidungsträger mit so viel Kompetenz und Sachverstand.
Basierend auf diesen Erfahrungen halten wir doch mittlerweile alles für möglich. Ganz egal wie blödsinnig, widersprüchlich, gefährlich oder falsch es auch sein mag. Alles ist denkbar und daran hat ein komischer orangefarbener Clown einen großen Anteil. Nicht umsonst spricht man ja vom „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Dummheit, Brutalität und Rücksichtslosigkeit sind grenzenlos.
Und da sind die Fake-News noch gar nicht berücksichtigt.
Foto: KI generiert


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