Rhombus-Areal: offenen Fragen an Verwaltung und Politik …

Mor­gen, am 2.02.2026, wird in den Aus­schüs­sen die Beschluss­vor­la­ge für die För­der­an­trä­ge dis­ku­tiert und wohl auch ver­ab­schie­det. Wir vom For­umwk steu­ern ger­ne eini­ge noch offe­ne Fra­gen bei. Wahr­schein­lich ergän­zen wir damit nur den ohne­hin schon vor­be­rei­te­ten Fra­gen­ka­ta­log der Frak­tio­nen und der Rats­mit­glie­der. Ja, uns ist bewusst, damit stel­len wir grund­sätz­li­che Fra­gen zum Gesamt­pro­jekt. Die­se soll­ten im Sin­ne von Prüf­stand geklärt wer­den bevor der nächs­te Schritt genom­men wird und es immer schwie­ri­ger wird, Kor­rek­tu­ren vor­zu­neh­men oder gar auf Abstand zuge­hen. Nun gut, wir wol­len wie vie­le ande­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zuhö­ren, ver­ste­hen und berich­ten.   

  1. Gibt es eine ver­trag­lich fest­ge­leg­te Aus­stiegs­klau­sel für die Stadt? Wenn ja, bis wann spä­tes­tens kann sie ein­ge­löst wer­den? 
  2. Wur­den alle Eigen­tums­rech­te am gesam­ten Rhom­bus-Are­al geklärt?
  3. Wie hoch ist das Invest für die Stadt, also nach Abzug der rea­lis­tisch erwart­ba­ren För­der­gel­der auf­grund der heu­te bekann­ten Zah­len und Zusa­gen? 
  4. Bit­te För­der­mit­tel auf­schlüs­seln und den ein­zel­nen Gewer­ken zuord­nen.
  5. Wur­den bereits eini­ge abge­ru­fen und wofür wur­den sie ver­wen­det?
  6. Müs­sen bereits abge­rech­ne­te För­der­mit­tel für ande­re bereits umge­setz­te städ­ti­sche Pro­jek­te zurück­ge­zahlt wer­den, soll­te Rhom­bus nicht wei­ter ver­folgt wer­den?
  7. Gibt es eine nach­voll­zieh­ba­re, öffent­lich zugäng­li­che Risi­ko- bzw. Nutz­wert­ana­ly­se? 
  8. Wur­den alle frü­he­ren Alter­na­ti­ven noch ein­mal sorg­fäl­tig inhalt­lich und im Hin­blick auf die wirt­schaft­li­che Belast­bar­keit, also auch in Bezug auf Inves­ti­tio­nen und Fol­ge­kos­ten, und auch in Zusam­men­hang mit dem Nutz­wert geprüft? Ist das Ergeb­nis öffent­lich zugäng­lich?  
  9. Nach­dem die Pla­nungs­fir­ma offen­bar den Kos­ten­in­dex bei den ers­ten Berech­nun­gen nicht aus­rei­chend berück­sich­tigt hat­te, kann man jetzt aus­schlie­ßen, dass wei­te­re gra­vie­ren­de Über­ra­schun­gen das Pro­jekt dra­ma­tisch ver­teu­ern? (Unbe­kann­te blei­ben unbe­kannt, aber es gibt Erfah­run­gen bei ande­ren Groß­pro­jek­ten.)
  10. Wie lan­ge läuft die Finan­zie­rung des Kre­dits?
  11. Wie hoch ist die vor­her­seh­ba­re monat­li­che Net­to-Mehr-Belas­tung (Zin­sen, Til­gung, Betrei­ber­kos­ten) für die Stadt Wer­mels­kir­chen? Gibt es hier­zu eine detail­lier­te Auf­stel­lung? 
  12. Kön­nen die zusätz­li­chen Kos­ten die Gefahr eines sogar lang­an­dau­ern­den HSK beschleu­ni­gen? 
  13. Kön­nen Aus­wir­kun­gen, also Kür­zun­gen oder sogar Annul­lie­run­gen, von ande­ren städ­ti­schen Pro­jek­ten aus­ge­schlos­sen wer­den? (z.B. Bau und Sanie­rung von Kitas, Schu­len, Stra­ßen, etc.) 
  14. Kön­nen in die­sem direk­ten Zusam­men­hang Kür­zun­gen von frei­wil­li­gen Leis­tun­gen der Stadt für Jugend- und Ver­eins­ar­beit aus­ge­schlos­sen wer­den? 
  15. Ver­pflich­tet der Ver­trag mit den Inves­to­ren die­se die rest­li­chen Flä­chen inner­halb einer defi­nier­ten Frist zu bebau­en? Falls ja, inner­halb wel­cher Frist? 
  16. Sieht der Ver­trag mit den Inves­to­ren eine Vor­zugs­kauf­op­ti­on für die Stadt vor, wenn die­se ihrer Umset­zung nicht nach­kom­men? Z.B: weil die Inves­to­ren aus finan­zi­el­len Grün­den, auf­grund von Insol­venz vor oder wäh­rend der Bau­pha­se aus­stei­gen? Falls ja, ist die Finan­zie­rung des Kaufs und der Ent­wick­lung der Rest­flä­che gesi­chert? 
  17. Gibt es an Sicher­heit gren­zen­de Klar­heit hin­sicht­lich der Rest­be­bau­ung, d.h. was soll kon­kret dort bis wann ent­ste­hen? 
  18. Wur­de die Fra­ge der Dekon­ta­mi­nie­rung der Flä­chen und der Zie­gel­fas­sa­de gut­ach­ter­lich geklärt? Trifft das auch für die ver­blei­ben­den Flä­chen zu, die u.a. für eine Wohn­be­bau­ung vor­ge­se­hen sind? Sind in die­sem Zusam­men­hang alle finan­zi­el­len Risi­ken ver­trag­lich abge­si­chert?
  19. Steht das Kon­zept für das geplan­te „Haus der Ver­ei­ne“ fest oder sind Ände­run­gen z.B. bei der Flä­chen­ver­tei­lung ohne hohe zusätz­li­che Pla­nungs­kos­ten noch mög­lich?
  20. Sind alle Ver­kehrs­fra­gen z.B. hin­sicht­lich der An-und Abfahr­ten mit den Stras­sen­bau­last­trä­gern geklärt? Bund, Land, Kreis?
  21. Hal­ten die Ver­ant­wort­li­chen eine kurz­fris­ti­ge öffent­li­che Info-Ver­an­stal­tung mit aktu­el­len Zah­len und Aspek­ten im Sin­ne von max. Trans­pa­renz für durch­führ­bar?
  22. Wäre auch ein Refe­ren­dum kur­ze Zeit spä­ter ein vor­stell­ba­res Sze­na­rio? 

Foto: Forum Wer­mels­kir­chen

Kommentare

Eine Antwort zu „Rhombus-Areal: offenen Fragen an Verwaltung und Politik …“

  1. Avatar von Richard Kranz
    Richard Kranz

    Zu die­sem Fra­gen­ka­ta­log:

    Wer ist “wir”? Wer hat das denn geschrie­ben? Bit­te Namen nen­nen!

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