Erstellt von Kathrin Kellermann | 22.01.2026
Gute Nachrichten für Eigentümerinnen und Eigentümer von Denkmälern: Ab sofort können wieder Fördermittel für Maßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden beantragt werden. Wichtig: Die Antragstellung kann ausschließlich online über das Förderportal www.nordrhein-westfalen-foerdert.nrw/ bis zum 31. März 2026 erfolgen.
Denkmäler prägen Städte, Dörfer und Landschaften und erzählen häufig auch von Herkunft, Identität und Handwerkskunst. Mit der neuen Denkmalförderung Nordrhein-Westfalen unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung mit finanzieller Hilfe Eigentümerinnen und Eigentümer beim Schutz und der Pflege des historisch-kulturellen Erbes, um die Gebäude für kommende Generationen zu sichern.
Insbesondere werden solche Maßnahmen gefördert, die der Instandsetzung, Erhaltung, Sicherung und Freilegung von Denkmälern dienen. Dazu zählen die Instandsetzung und Restaurierung historischer Bausubstanz, Sicherungs- und Freilegungsmaßnahmen, Restaurierung von Fenstern, Fassaden, Dächern und Bauteilen, wissenschaftliche Untersuchungen und Dokumentationen sowie Präsentation und Vermittlung von Denkmälern.
Wichtiger Hinweis: Die Maßnahme darf noch nicht begonnen sein. Dabei gilt als Beginn bereits der Abschluss von Liefer- oder Leistungsverträgen. Außerdem muss die denkmalrechtliche Erlaubnis vorliegen.
Antragsberechtigt sind:
- Privatpersonen ab zuwendungsfähigen Ausgaben von mehr als 10.000 Euro
- Kirchen oder Religionsgemeinschaften ab mehr als 25.000 Euro
- Gemeinden ab mehr als 50.000 Euro.
Die Förderhöchstgrenze beläuft sich grundsätzlich auf 350.000 Euro. Der Fördersatz liegt bei bis zu 50 Prozent für natürliche Personen und juristische Personen des privaten Rechts sowie bei bis zu 30 Prozent für Kirchen, Religionsgemeinschaften oder kommunale Gebietskörperschaften.
Johanna Ahlf von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt sagt: „Wir ermutigen alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Denkmälern, diese Förderchance zu nutzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes zu leisten.“
Weitere Infos gibt es unter www.nordrhein-westfalen-foerdert.nrw/ oder auch bei der Bezirksregierung Köln online unter
Bericht und Foto: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann


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