Erstellt von Kathrin Kellermann | 22.01.2026
Bis ins Jahr 2028 müssen alle Kommunen in Deutschland eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Dabei handelt es sich um einen Plan, von fossilen Energien zu klimafreundlichen Wärmequellen zu wechseln. Gemeinsam mit den Städten Hückeswagen und Wipperfürth hat sich die Stadt Wermelskirchen auf den Weg gemacht, um dieses zukunftsweisende Projekt voranzutreiben. Ziel ist es, bis spätestens 2045 eine klimaneutrale Wärmeversorgung möglich zu machen.
Um Pläne für die Zukunft schmieden zu können, sind im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung unter anderem Bestands- und Potenzialanalysen notwendig, die von der Bergischen Energie- und Wasser GmbH (BEW) und einem Fachbüro (BMU Energy Consulting) für die die drei Städte erarbeitet wurden.
Die ersten Ergebnisse werden Ende Januar auf der Website der Stadt Wermelskirchen veröffentlicht.
Zusätzlich dazu findet am Donnerstag, 5. Februar, um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung im Bürgerzentrum statt, bei der die Ergebnisse erläutert werden und die Bürgerinnen und Bürger Fragen zu den aktuellen und künftigen Planungsschritten stellen können.
„Die kommunale Wärmeplanung liefert einen strategischen Fahrplan, um die Klimaziele zu erreichen und bietet auch eine wertvolle Orientierung für Gebäudeeigentümer sowie Unternehmen“, sagt Bürgermeister Bernd Hibst. „Es ist ein wichtiges Zukunftsthema für unsere Stadt und wir freuen uns, dass die BEW und BMU Energy Consulting bei dem Informationsabend den Bürgerinnen und Bürgern Sicherheit bei allen Fragen rund um das Thema Wärmeplanung geben können. Für die Unternehmen wird es noch in der ersten Jahreshälfte eine eigene Veranstaltung geben, weil sie meist vor ganz anderen Herausforderungen stehen als Privatleute.“
Kurz gesagt: Die Kommunale Wärmeplanung liefert einen Fahrplan, wie eine Stadt in der Zukunft heizen will. Und welche klimaneutralen Alternativen es zu beispielsweise Erdöl oder Erdgas gibt. Ziel ist es, ab 2045 klimafreundlicher, aber dennoch bezahlbar und verlässlich zu heizen.
Hintergrund und Information:
Warum ist die Kommunale Wärmeplanung wichtig?
Das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichtet Kommunen in der Größenordnung von Wermelskirchen, bis Mitte 2028 einen Wärmeplan zu erstellen. Die Stadt Wermelskirchen ist inzwischen etwa mit einem Großteil des Plans fertig. Der Zwischenbericht wird am 29. Januar hier veröffentlicht.
Bei der Informationsveranstaltung am Donnerstag, 5. Februar, um 17 Uhr im Bürgerzentrum sind neben Bürgermeister Bernd Hibst auch Amtsleiter Florian Leßke und Bianca Wowra aus dem Amt für Stadtentwicklung dabei. Die ersten Ergebnisse der Bestands- und Potentialanalyse werden von der BEW und dem Planungsbüro BMU Energy Consulting vorgestellt.
Fragen zum Thema beantwortet gerne vorab Bianca Wowra per Mail an waermeplanung@wermelskirchen.de oder telefonisch unter 02196 / 710–616.
Bericht und Foto: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann / Stephan Singer


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