Unter dieser Rubrik haben Menschen aus Wermelskirchen die Möglichkeit, ihre persönliche Sicht auf unsere Stadt zu teilen. Dafür haben wir zehn kurze Fragen zusammengestellt, die einen ehrlichen und vielfältigen Eindruck davon vermitteln sollen, wie Wermelskirchen im Alltag, im Wandel und mit Blick in die Zukunft erlebt wird.
Die Antworten können gerne kurz gehalten werden – Stichpunkte reichen völlig aus.
Melde dich gerne unter info@forumwk.de und teile deine ganz persönlichen Antworten mit uns.
Heutiger Teilnehmer: Stefan M. Schäfer

- Was bedeutet Wermelskirchen für Sie persönlich?
Heimat und tiefe soziale Verwurzelung.
- Was läuft hier richtig gut – und was gar nicht?
Als sehr gut empfinde ich die nette und unkomplizierte Art der Mitarbeiter unserer Stadtverwaltung.
Gar nicht gut hingegen ist die permanente Reduzierung von Parkplätzen in unserem Stadtgebiet.
- Was würden Sie sofort ändern, wenn Sie könnten?
Alle Mittel ergreifen, die die Einsatzreaktionszeit der Polizei in unserem Stadtgebiet auf ein Minimum reduziert.
- Ihr Lieblingsort in Wermelskirchen – und warum?
Definitiv das “Ziegeleier Loch”. Ein Refugium für Flora und Fauna, welches dringend erhalten bleiben muss.
- Was fehlt Ihnen in der Stadt am meisten?
Die vielen gemütlichen kleinen Kneipen die wir einst hatten.
- Wie hat sich Wermelskirchen in den letzten Jahren verändert?
Zuviel Beton und gesichtslose Architektur hat unser Stadtbild negativ beeinflusst. Eventuell sollte man mal über Erhaltungssatzungen nachdenken.
- Was sollten Außenstehende unbedingt über Wermelskirchen wissen?
“Die Kleinstadt mit Herz” war nicht nur eine Marketingkampagne. Wir haben uns tatsächlich alle lieb.
- Was nervt Sie hier manchmal richtig?
Politische Akteure mit ihren Brandmauern.
- Wo sehen Sie die Zukunft der Stadt?
Wermelskirchen hat es in der Vergangenheit immer wieder geschafft, sich neuen Märkten anzupassen und auch Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen. Sobald sich die Rahmenbedingungen für die Ausgabenseite im städtischen Haushalt ändern, blicke ich positiv in die Zukunft.
- Warum leben Sie (noch) hier?
Mit der Übergabe des Bürgermeisteramts von Frau Holthaus an Herrn Hibst wurden Gedanken an eine Emigration vorerst ad acta gelegt.
Vielen Dank Stefan M. Schäfer
Beitragsbild: Klaus Ulinski
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