Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen
Es geht endlich weiter: Die Fluchttreppe am Rathaus-Nebengebäude ist abgebaut und neue Gerüste sind bereits geplant. Genauer gesagt: sogenannte Treppentürme. Deren Aufbau läutet die letzten Arbeitsschritte zur endgültigen Fertigstellung der Rathaus-Fassade ein.
„Ich bin froh, dass die Sanierung der Rathaus-Fassade nun endlich zum Abschluss gebracht werden kann. Das ist endlich möglich, weil die zwischenzeitlich eingetretenen Formalitätsfragen geklärt sind“, sagt Bürgermeister Bernd Hibst: „Um rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben, musste diese endgültige Klärung erst abgewartet werden.“
Nach seinem Amtsantritt hatte der erste Bürger der Stadt die Klärung forciert, denn: „Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben mich immer wieder völlig unabhängig voneinander angesprochen und zu Recht bemängelt, dass das Rathaus mit der unfertigen Fassade ein schlechtes Bild für die Stadt abgebe.“
Damit ist der Abschluss der Arbeiten zur Sanierung der Rathaus-Fassade nun zum Greifen nah. Das passiert in drei Schritten: Zuerst werden die Anschlüsse der Dachflächen an die Fassade vervollständigt.
Weil es verschiedene, voneinander getrennte Dachebenen gibt, sind dafür die Treppentürme nötig. Die gewährleisten einen sicheren Zugang zu den Dächern. Insgesamt werden vier solcher Gerüsttürme rings ums Rathaus aufgebaut: drei stehen auf dem Boden, einer auf einem Balkon in Höhe des ersten Obergeschosses.
„Diese Arbeiten sind bereits beauftragt und bilden den ersten Arbeitsschritt zum Abschluss der Sanierung der Fassade. Er wird wetterabhängig etwa acht Wochen dauern“, sagt Michael Offermann von der Projektsteuerung Technische Gebäudeausrüstung beim Amt für Gebäudemanagement.
Im zweiten Schritt werden die Fassadenlücken im Bereich über dem Bürgerbüro geschlossen. Bereits im vergangenen Herbst hatte die Stadtverwaltung die Dachfläche des Vorbaus sanieren lassen.
Fehlende Mauerabdeckungen an Übergängen von Fassade zum Dach, einige weitere fehlende Bleche und die Vordach-Untersichten baut eine Fachfirma im dritten Arbeitsschritt an. Aber: Diese Arbeiten können erst ausgeschrieben werden, wenn die ersten beiden Schritte erledigt sind. Der Grund: Erst dann steht genau fest, welche „Lücken“ noch zu schließen sind und können die konkreten Maße genommen werden. Denn: Alle Teile sind Maßanfertigungen, um sich passgenau einzufügen.
Übrigens: Die Fluchttreppe am Rathaus-Nebengebäude konnte abgebaut werden, weil die Räumlichkeiten im Obergeschoss nicht mehr als Unterkunft für Geflüchtete benötigt sind. Alle betroffenen Menschen konnte das Sozialamt erfolgreich dezentral beherbergen. Der sogenannte bauliche Rettungsweg war nötig, solange dort Menschen untergebracht waren und insbesondere dort übernachtet haben.
Die nun frei gewordenen Räumlichkeiten im Nebengebäude werden Bestandteil eines neuen Raumnutzungskonzepts für die Stadtverwaltung.
Foto: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer / Autor: Stephan Singer


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