Beitrag von der Webseite der Stadt Wermelskirchen
Auf der Zielgeraden: Zum Schulstart nach den Osterferien läuft’s in der Mensa des Städtischen Gymnasiums noch „runder“. Dann sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten in den benachbarten Räumlichkeiten nebenan abgeschlossen.
„Nebenan“ heißt in diesem Fall im sogenannten „Keller A“, wo sich einst sanitäre Anlagen befanden. Die wurden aber schon vor Jahren mangels Bedarfs mit Aufnahme des anliegenden Mensa-Betriebs nicht mehr genutzt und zurückgebaut. Zuletzt dienten die Räume lediglich als Lagerfläche. Stattdessen haben hier bald ein kleines Büro, eine Personaltoilette und ein Umkleideraum ihren Platz. Die stehen dann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe-Werkstatt zur Verfügung, die die Gymnasium-Mensa betreibt. Außerdem ist auf Wunsch der Schulleitung ein kleiner Abstellraum für das Gymnasium entstanden.
Den vorhandenen Raum sinnvoll nutzen und möglichst effektiv einteilen – das war die Aufgabe von Tanja Gerresheim vom Amt für Gebäudemanagement. Die Projektleiterin freut sich, dass die Arbeiten planmäßig voranschreiten: Derzeit ist das Verlegen der Fliesen gestartet. Im Anschluss folgen die Maler-Arbeiten sowie die Installationen der sanitären Anlagen wie WC und Waschbecken und der Bedien-Elemente für die Elektrik wie Lichtschalter oder Steckdosen.
Bereits abgeschlossen sind die Gewerke des Entkernens des Altbestandes, der Trockenbau, die Putzarbeiten sowie das Verlegen von Leitungen und Rohren.
„Während die Gymnasium-Mensa als solche gut dasteht, waren die dazugehörigen Wirtschaftsräume teils zu beengt und entsprachen nicht den zeitgemäßen Anforderungen“, erinnert Timo Hädrich, Sachgebietsleiter beim Amt für Gebäudemanagement: „Da war es eine passende Möglichkeit, die unmittelbar benachbarten und durch eine Zwischentür verbundenen Räume ertüchtigen zu können.“
Insgesamt rund 40 Quadratmeter Fläche können durch die Umbau- und Sanierungsarbeiten nun bald neu genutzt werden, um die Abläufe und das Arbeitsumfeld der Mensa-Mitarbeiterinnen und Mensa-Mitarbeiter von der Lebenshilfe zu verbessern. Als Schulträgerin hat die Stadt für die Maßnahme etwa 33.000 Euro investiert.
„Das ist eine gute Lösung, die alle Beteiligten da geschaffen haben. Wir benötigen zwar auch Lagerfläche, werden dafür aber alternative Möglichkeiten finden“; sagt der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Dr. Martin Burghoff.
Foto: Stadt Wermelskirchen / Stephan Singer / Autor: Stephan Singer


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