Drei Tage Probenfahrt, über 90 Talente, unzählige Noten – und ein Ziel: Musik, die verbindet.
Vom 9. bis 11. Februar arbeiteten Theater, Chöre und Schulorchester des SGW (Städtisches Gymnasium Wermelskirchen) täglich bis zu fünfeinhalb Stunden an Texten, Szenen und Stücken. Trotz Dauerregen und „sehr ländlicher Duftnote“ rund ums Gelände blieb die Stimmung stabil auf Dur. Es wurde geprobt, gelacht, gefeilt – und Gemeinschaft gelebt.
Das Ergebnis? Ein Konzertabend, der sich hören lassen konnte.
Den Taktstock führte Herr Simeon Brück – Dirigent, Moderator und augenzwinkernder Hüter rheinischer Kultur. Er eröffnete den Abend mit Highland Cathedral – inklusive kleiner Entstehungsgeschichte und der herrlich kölschen Randnotiz, dass sogar eine Band aus Köln das Stück adaptiert hat. Gerüchte, er habe es bewusst mit „kölschem Background“ gewählt, kommentierte er trocken als: absolut korrekt.
Ganz im Sinne des rheinischen Mottos:
Einmal ist keinmal, zweimal ist schon besser – und dreimal ist Tradition.
Nach dem erfolgreichen Vorjahr ging es also konsequent weiter.
Es folgte ein Medley des King of Pop, dann die ikonische Titelmelodie aus Der Pate – intensiv geprobt auf der Fahrt, wie Herr Brück betonte.
Und dann: ganz großes Kino.
Ein Medley aus Star Wars – komponiert von John Williams (persönlicher Favorit des Autors, bekennender Nerd). Direkt gefolgt von der legendären Melodie aus Indiana Jones – ebenfalls aus Williams’ Feder.
Rock, Pop, Filmmusik – Kultur darf begeistern, mitreißen und Spaß machen.
Wermelskirchen hat an diesem Abend gezeigt: Schule kann Bühne sein.
Also Augen auf für die nächsten Ankündigungen des SGW – und beim nächsten Konzert einfach dabei sein.
Foto: Philipp Scholz


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