Feuerwehr investiert in Ausbildung. Förderverein ermöglicht wichtige Anschaffungen

Die Stadt Wer­mels­kir­chen infor­miert auf ihrer Web­sei­te

Wenn in Wer­mels­kir­chen ein Not­ruf ein­geht, zählt jede Minu­te. Ob Woh­nungs­brand, Ver­kehrs­un­fall oder wet­ter­be­ding­te Ein­sät­ze: die Feu­er­wehr ist rund um die Uhr bereit, Men­schen­le­ben zu ret­ten und Gefah­ren zu besei­ti­gen. Damit das im Ernst­fall rei­bungs­los funk­tio­niert, braucht es nicht nur Enga­ge­ment und Ein­satz­be­reit­schaft, son­dern vor allem eines: eine fun­dier­te, rea­li­täts­na­he Aus­bil­dung. 

Genau hier setzt der För­der­ver­ein der Feu­er­wehr Wer­mels­kir­chen an. Er unter­stützt die Feu­er­wehr dort, wo zusätz­li­che Inves­ti­tio­nen einen ent­schei­den­den Unter­schied machen. Und das ist ins­be­son­de­re in der Aus- und Fort­bil­dung sowie in der Stär­kung des Ehren- und Haupt­am­tes. Dass dies mög­lich ist, liegt nicht zuletzt an ver­läss­li­chen Part­nern aus der Wirt­schaft. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist die Ten­te Stif­tung, die die Feu­er­wehr Wer­mels­kir­chen bereits 2024 mit 50.000 Euro und 2025 mit wei­te­ren 15.000 Euro unter­stützt hat. Die Mit­tel sind gezielt für Aus­bil­dungs­maß­nah­men und zur Mit­ar­bei­ter­bin­dung vor­ge­se­hen. Bei­de Berei­che sind von unschätz­ba­rer Bedeu­tung für eine leis­tungs­fä­hi­ge Feu­er­wehr.  

Im Jahr 2026 konn­ten nun ers­te Gel­der sinn­voll ein­ge­setzt wer­den: Ins­ge­samt sechs umfang­rei­che Aus­bil­dungs­pa­ke­te wur­den beschafft, jeweils eines für jede Ein­heit der Feu­er­wehr. Jedes Paket ent­hält eine akku­be­trie­be­ne Nebel­ma­schi­ne inklu­si­ve Flu­id und Fern­be­die­nung, eine Übungs­pup­pe, einen Mode­ra­ti­ons­kof­fer, zwei Signal­leuch­ten zur Simu­la­ti­on von Feu­er­schein sowie eine Gefahr­gut-Warn­ta­fel. 
Mit die­ser Aus­stat­tung las­sen sich Ein­satz­sze­na­ri­en künf­tig noch rea­lis­ti­scher trai­nie­ren. Um bei­spiels­wei­se mit der Übungs­pup­pe zu üben, wie Men­schen aus ver­rauch­ten Gebäu­den geret­tet wer­den, oder das Vor­ge­hen unter soge­nann­ter Null­sicht, Atem­schutz­not­fall­trai­ning oder der siche­re Umgang mit und die Erken­nung von Gefahr­stof­fen. Die neu­en Trai­nings­mög­lich­kei­ten stei­gern die Qua­li­tät der Aus­bil­dung und erhö­hen damit unmit­tel­bar die Sicher­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. 

Die Über­ga­be der Pake­te an die Ein­hei­ten der Züge 2, 3 und 4 erfolg­te im Janu­ar im Rah­men des Work­shops #fez – feu­er­wehr-ehren­amt-zukunft. Dort nutz­ten die Füh­rungs­kräf­te die Gele­gen­heit, aktu­el­le The­men­fel­der zu iden­ti­fi­zie­ren, zu prio­ri­sie­ren und Stra­te­gien für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen zu ent­wi­ckeln. Das Haupt­amt, der Lösch­zug 1 sowie die Jugend­feu­er­wehr erhiel­ten ihre Aus­stat­tung bereits einen Tag zuvor auf der Haupt­wa­che.

Wei­te­re Inves­ti­tio­nen sind bereits geplant. So soll unter ande­rem ein Schaum­trai­ner ange­schafft wer­den, mit dem unter­schied­li­che Schaum­bil­der rea­li­täts­nah dar­ge­stellt wer­den kön­nen. Auch eine mobi­le Übungs­tür, um typi­sche Tür- und Zugangs­si­tua­tio­nen pra­xis­ge­recht trai­nie­ren zu kön­nen, ist vor­ge­se­hen. Zusätz­lich wird aktu­ell ein Fahr­si­cher­heits­trai­ning von städ­ti­schen Aus­bil­dungs­be­auf­trag­ten der Feu­er­wehr Wer­mels­kir­chen vor­be­rei­tet, das ein­ma­lig durch die Unfall­kas­se NRW bezu­schusst wird. 
Ohne die Mit­glieds­bei­trä­ge und Spen­den, die dem För­der­ver­ein zugu­te­kom­men, wären sol­che ergän­zen­den Anschaf­fun­gen nicht mög­lich. Sie sind jedoch ein ent­schei­den­der Bau­stein für Moti­va­ti­on, Qua­li­tät und Zukunfts­fä­hig­keit der Feu­er­wehr – und damit für die Sicher­heit der gesam­ten Stadt. 

Info: 
Neue Mit­glie­der oder Spon­so­ren sind im För­der­ver­ein stets will­kom­men. Wer mehr dar­über erfah­ren möch­te, kann Chan­tal Stef­fens von der Feu­er­wehr-Geschäfts­stel­le Ehren­amt per E‑Mail an sachbearbeitung-ff@wermelskirchen.de kon­tak­tie­ren, um bei­spiels­wei­se mit einer Mit­glied­schaft zu unter­stüt­zen.

Bericht: Stadt Wer­mels­kir­chen / Autoren: Stef­fens / Kel­ler­mann / Foto: Feu­er­wehr Wer­mels­kir­chen

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