Man on the run

Ein Öffi-Rei­se­be­richt von Frank Her­mes

Nur am 19. Febru­ar wur­de in aus­ge­wähl­ten Kinos der Film “Man on the run” gezeigt. Die­ser Film über Paul McCart­ney und sei­ne Band “Wings” wur­de um 21 Uhr in Düs­sel­dorf gezeigt.

Was macht man eigent­lich nach dem Aus­ein­an­der­bre­chen einer Band wie die “Beat­les”?

What comes next?

Der Film wid­met sich den “Wings” und deren Auf­stieg bis zu welt­wei­ten Nr. 1 Hits und dem Fall 1979.

Vie­les wird aus der Sicht von Lin­da McCart­ney erzählt und aus der Per­spek­ti­ve der ande­ren Band­mit­glie­der. Die Fans schmäh­ten Lin­da damals, obwohl sie eine pas­sa­ble Key­board Spie­le­rin wur­de. Paul über ihren Back­ground Gesang: “Sie schmet­tert nicht thea­tra­lisch wie eine Opern Sän­ge­rin. Sie singt ein­fach. Ich mag ihre Stim­me.”

Etli­che noch nie gese­he­ne Auf­nah­men wer­den gezeigt. Es wird nichts beschö­nigt, son­dern mit viel Humor erzählt.

Natür­lich muss­te ich also an einem Don­ners­tag Abend mit ÖPNV nach Düs­sel­dorf fah­ren, um mir das anzu­schau­en.

Das Savoy Thea­ter und das Ate­lier fin­det man 10 Min. vom Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof ent­fernt auf der Graf-Adolf-Str.

Hin­kom­men war also ein­fach. Ich fuhr um 17:30 Uhr los und erreich­te Düs­sel­dorf gegen 19:15 Uhr.

Auf dem Weg sah ich eine Bar, da ich zu früh war kehr­te ich ein. Ein Füchs­chen Alt und Euro League Fuß­ball gab es.

PAOK Salo­ni­ki gegen Cel­ta Vigo. Die Gäs­te führ­ten 0:1 , ein älte­rer Herr vom Nach­bar­tisch frag­te mich etwas. Auf Grie­chisch. Ich ver­stand nicht. Ein jun­ger Mann mein­te, der kann kein Deutsch.

Wir kamen kurz ins Gespräch. Ich erzähl­te, dass ich mich zum auf­wär­men dort­hin ver­irrt hat­te.

Net­ter Laden für ein zwei Geträn­ke um eine Stun­de zu über­brü­cken.

Natür­lich star­te­te die Vor­füh­rung mit 20 Min. Wer­bung. Der Film geht über 125 min. Das wird knapp. Das nach dem Film noch gezeig­te aktu­el­le Inter­view mit Sir Paul konn­te ich kni­cken.

Ich ver­ließ, das Kino als sich Paul und John wie­der ver­tra­gen hat­ten. Für mich ein ver­söhn­li­ches Ende.

Beim Raus­ge­hen, es waren über 50 Leu­te im Kino, wur­de dann “Lennon’s ass­as­si­na­ti­on” gemel­det.

Für mich ging es nun alles dar­um, in der Nacht noch nach Hau­se zu kom­men.

Der letz­te 260er Bus fährt 0:03 ab Köln Hauptbahnhof/Breslauer Platz.

Ich hat­te die Wahl zwi­schen der S 6 um 23:32 Uhr bis Lan­gen­feld plus Bus­se nach Opla­den und Hil­gen oder den RE 1 um 23:40 Uhr über Köln Mül­heim.

Die S Bahn hat­te 5 Minu­ten Ver­spä­tung und das waren alles letz­te Ver­bin­dun­gen. Ich woll­te ungern die Nacht am S Bahn­hof Lan­gen­feld ver­brin­gen.

Also zu Gleis 16 zum Regio­nal­ex­press, der pünkt­lich sein soll­te. Das war er auch. Es fehl­ten etli­che Wagen und der Zug war über­ra­schend voll. In Köln Mül­heim hat­te ich 11 Minu­ten zum umstei­gen.

Dann hielt der Zug kurz vor Düs­sel­dorf Ben­rath auf lee­rer Stre­cke mit dem Hin­weis auf Bau­ar­bei­ten. Wegen ein­glei­si­ger Stre­cke muss­ten wir war­ten. 10 min Ver­spä­tung. Das wird knapp.

Ibis Hotel in Köln Deutz für 53,- € war im Ange­bot. Also: kei­ne Panik.

Die Fahrt geht wei­ter. Der Zug gab sein bes­tes. Schnell die Ver­bin­dung ab Lever­ku­sen Mit­te prü­fen. Da gab es die Vari­an­te um 0:08 Uhr über Schle­busch Post mit der 208 oder um 0:10 Uhr wie­der über Opla­den und Hil­gen.

Je mehr man umstei­gen muss, des­to unwäg­ba­rer wird die Sache.

Ursprüng­lich wur­de 0:06 Uhr Ankunft in Lever­ku­sen Mit­te (Wies­dorf) ange­zeigt. Dann war er schließ­lich schon um 0:03 Uhr da.

Der 208 war erreicht. In Schle­busch kam dann um 0:44 Uhr der letz­te 260er. Wir waren dort 3 Fahr­gäs­te, 2 davon nach Wer­mels­kir­chen.

Auf der Eich war ich um 1:17 Uhr Pünkt­lich.

Fotos: Frank Her­mes

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