Stadt Wermelskirchen
Das ist eine wunderschöne Idee, um auf der Mitte der Carl-Leverkus-Straße ein kurzes Päuschen zum Erholen machen zu können: Der Seniorenbeirat der Stadt Wermelskirchen hat aus seinem Budget eine seniorengerechte Sitzbank gestiftet, um vor allem älteren Bürgerinnen und Bürgern an der steilen Straße eine willkommene Ruhepause zu ermöglichen.
„Unser Herbstfest konnte im vergangenen Jahr nicht stattfinden und da hatten wir die Idee, das dafür vorgesehene Geld für die Allgemeinheit zu verwenden und eine Sitzgelegenheit an einem besonders stark frequentierten und für viele beschwerlichen Weg zu finanzieren“, sagt die Vorsitzende des ehrenamtlich aktiven Seniorenbeirats, Martina Vogt (Foto: 2.v.l.). Ihre Stellvertreterin Annette Lauke (3.v.l.) ergänzt: „Die Straße ist schon herausfordernd, vor allem, wenn man mit einem Rollator unterwegs ist.“
Die Umsetzung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt und der externen Fachfirma AGA Steinsetzer, „die die Arbeiten zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ausgeführt hat, um den Seniorenbeirat und auch die Seniorinnen und Senioren der Stadt zu unterstützen“, lobt Holger Kotthaus (Foto: rechts) aus dem Tiefbauamt. Um die Bank auf dem Grundstück vor dem „Ringkönig“ aufbauen zu können, waren umfangreiche Arbeiten und ein neues Fundament nötig, um die Unebenheit auszugleichen. „Die Kosten hätten ohne die Unterstützung der Firma das Budget gesprengt“, so Kotthaus.
Ein besonderer Dank geht auch an die Familie Lux, die so begeistert von der Idee der Seniorenbank waren, dass sie einen Teil ihres Grundstücks zur Verfügung gestellt haben, um die besondere Bank aufstellen zu können. Die Seniorenbank ist nämlich etwa sieben Zentimeter höher als normale Sitzbänke, „um älteren Menschen das Aufstehen zu erleichtern“, erklärt Sonja Robbe, Ehrenamtskoordinatorin der Stadt (Foto: links).
Foto: Stadt Wermelskirchen / Kathrin Kellermann


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