Jemen – Reisebericht mit Fotos

Reisebericht mit Fotos – Paul Luntscher, Sven Bode, Hilmar Brunow · Thomas Wintgen – Land des Unbekannten am Roten Meer

Mitt­woch 11. Febru­ar 2026, 19 – 21 Uhr, Ein­lass 18:30 Uhr, Haus Eif­gen, Ein­tritt kos­ten­los um Spen­de wird gebe­ten.

Im For­mat “unser Wohn­zim­mer” zeigt Tho­mas Wint­gen Fotos aus dem Jemen von 1999.

Es war im Mai 1993 – mit­ten im soma­li­schen Bür­ger­krieg -, als der amtie­ren­de Lei­ter des Orts­ver­ban­des Wer­mels­kir­chen der Bun­des­an­stalt Tech­ni­sches Hilfs­werk (THW), Tho­mas Wint­gen, auf dem Weg zu einem ein­mo­na­ti­gen Arbeits­auf­ent­halt in der vor­mals fran­zö­si­schen Kolo­nie Dji­bou­ti – zur Ver­sor­gung der in Soma­li­land sta­tio­nier­ten THW-Kräf­te – in der jeme­ni­ti­schen Haupt­stadt Sanaa zwi­schen­lan­de­te.
Mit offe­nem Mund staun­te Tho­mas, als er in der spät­nach­mit­täg­li­chen Son­ne die fan­tas­ti­schen Lehm­bau­ten der vier Jah­re zuvor an die Stel­le von Aden gerück­ten Kapi­ta­le der noch sehr jun­gen Repu­blik Jemen sah.
Und sich fest vor­nahm: Da musst Du unbe­dingt ein­mal hin! Sechs Jah­re dau­er­te es, bis es ein sehr klei­nes Zeit­fens­ter 1999 – und kur­ze Zeit auch wie­der tou­ris­ti­sche Per­spek­ti­ven – gab, ohne Lebens­ge­fahr in den Jemen zu rei­sen.
Mit sei­ner Frau Freya Stof­fel schloss sich Wint­gen einer klei­nen Rei­se­grup­pe an und nut­ze die aus heu­ti­ger Sicht “ein­ma­li­ge” Gele­gen­heit. Seit­her gibt es – inzwi­schen fast 27 Jah­re lang – kei­ne rea­lis­ti­sche Chan­ce mehr, das kri­sen- und kriegs­um­tos­te Land zu besu­chen, das sich gro­tes­ker­wei­se nicht zu scha­de ist, sich trotz der tau­send­fach dar­ben­den und ster­ben­den Kin­der in inter­na­tio­na­le Kon­flik­te – z.B. mit Isra­el – ein­zu­mi­schen. Wirt­schaft und gesell­schaft­li­ches Leben lie­gen am Boden, wäh­rend der Bür­ger­krieg regel­mä­ßig auf­flammt.

Die sei­ner­zeit gemach­ten (Foto-) Auf­nah­men kon­zen­trie­ren sich weit­ge­hend auf die Lehm­bau­ten sowie denn All­tag der zu die­sem Zeit­punkt wie­der bzw. noch rela­tiv ent­spann­ten Men­schen.

Das Bild­ma­te­ri­al wur­de auf 35mm Dia­film auf­ge­nom­men. Sven Bode und Hil­mar Bru­now haben das Film­ma­te­ri­al digi­ta­li­siert und vor­sich­tig am Lap­top auf­ge­frischt. Die Pati­na des Bild­ma­te­ri­als bleibt. Wie man die Durch­zeich­nung ver­bes­sert und Kon­tras­te kor­ri­giert, wird nach dem Vor­trag auf Wunsch erklärt.

Ver­an­stal­tungs­ort

Haus Eif­gen
Eif­gen 1   42929 Wer­mels­kir­chen

Bei­trags­bild: Chat GPT

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