Noch Ausbildungsplätze in den Kitas für Sommer 2026 frei

Erstellt von Kath­rin Kel­ler­mann | 28.01.2026

Manch­mal führt ein klei­ner Umweg direkt zum Traum­be­ruf: Seit 2023 absol­vie­ren die Zwil­lin­ge Nara und Vale­ria Sil­bil­ja (22) ihre pra­xis­in­te­grier­te Aus­bil­dung (PIA) zur Erzie­he­rin in den städ­ti­schen Kitas Forst­ring und Jahn­stra­ße. Und das war fast ein Zufall: „Nach­dem wir unser Fach-Abitur in der Tasche hat­ten, wuss­ten wir noch nicht so rich­tig, wo wir unse­re beruf­li­che Zukunft sehen“, erzählt Nara. Für sie war jedoch klar: „Ich möch­te mit Kin­dern arbei­ten“. Ein Jahr im Rah­men des „Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst“ (Buf­di) in der Kita Forst­ring war für sie des­halb eine idea­le Mög­lich­keit, die tat­säch­li­che Arbeit mit Vor­schul­kin­dern ken­nen­zu­ler­nen. 

Ihre Schwes­ter Vale­ria hin­ge­gen star­te­te zunächst eine kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung, „wo ich aber sehr schnell fest­ge­stellt habe, dass mir das nicht liegt“, erzählt sie lachend. Also „schnup­per­te“ auch sie als Buf­di in die Kita Jahn­stra­ße. „Mir war nach Tag eins klar, dass ich hier rich­tig bin“, erin­nert sie sich. „Ich habe mich sofort wohl­ge­fühlt und wuss­te: das passt.“ 

Schnell wur­de aus dem Ori­en­tie­rungs­jahr ech­te Begeis­te­rung und auch eine beruf­li­che Zukunfts­vi­si­on. Die Arbeit mit den Kin­dern, die herz­li­che Atmo­sphä­re im Team und das Gefühl, jeden Tag etwas Sinn­vol­les zu tun, haben die Zwil­lin­ge über­zeugt, direkt die PIA-Aus­bil­dung dran­zu­hän­gen. 
Zwar geht es in ihrer Aus­bil­dungs­um­ge­bung in den bei­den Kitas oft deut­lich lau­ter zu als bei einem Büro­job, geste­hen sie lachend. „Aber die Kin­der geben einem so viel zurück. Ein Lachen, eine Umar­mung oder wenn sie etwas Neu­es gelernt haben und sich freu­en: Das über­strahlt alles und macht ein­fach glück­lich.“ 
Für die Zwil­lin­ge steht des­halb fest: Die Ent­schei­dung für die Aus­bil­dung haben sie kei­ne Sekun­de bereut.

In der PIA-Aus­bil­dung wer­den sie päd­ago­gisch aus­ge­bil­det und ler­nen auch, wie  man Kin­der stärkt, beglei­tet, trös­tet, för­dert, schützt und ihnen Mut macht. Kein Tag ist wie der ande­re, weil jeder Tag ange­füllt ist mit einer Mischung aus krea­ti­ven Ange­bo­ten über Beob­ach­tung und Doku­men­ta­ti­on, Eltern­ge­sprä­chen und Team­be­spre­chun­gen. Die­se Viel­falt macht den Beruf als Erzie­he­rin und Erzie­her so span­nend.  
In der Kita Forst­ring betreut Nara die Kin­der zwi­schen zwei und sechs Jah­ren. „Bei den Grö­ße­ren ist dann Action, wenn wir drau­ßen sind und Fuß­ball spie­len“, sagt die 22-Jäh­ri­ge. Das bestä­tigt auch ihre Zwil­lings­schwes­ter in der Kita Jahn­stra­ße. „Drau­ßen bau­en wir gera­de Schnee­män­ner, drin­nen malen wir oder ich lese vor“, erzählt Vale­ria, die auch die Vor­freu­de der Vor­schul­kin­der teilt, wenn die Stepp­kes von der Kita in die ers­te Klas­se wech­seln. „Wir beglei­ten die Kin­der, bis sie in die Schu­le gehen und es ist wirk­lich schön zu erle­ben und zu beob­ach­ten, wie sie wach­sen und sich ent­wi­ckeln“, sagt Vale­ria. 

Die pra­xis­in­te­grier­te Aus­bil­dung zur Erzie­he­rin oder zum Erzie­her in der früh­kind­li­chen Bil­dung ist viel­sei­tig, erfül­lend und zukunfts­si­cher. 

Und das Bes­te: Für den Som­mer 2026 sind noch Plät­ze in den städ­ti­schen Kitas frei für Aus­zu­bil­den­de, die Lust haben, mit Kin­dern zu arbei­ten, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Teil eines enga­gier­ten Teams zu wer­den.

Wer einen sinn­stif­ten­den Beruf sucht, in dem Herz, Ver­stand und Humor gefragt sind, fin­det alle Infor­ma­tio­nen zur Aus­bil­dung und den Link zur Online Bewer­bung hier auf der Web­site der Stadt Wer­mels­kir­chen unter www.wermelskirchen.de bei den Stel­len­aus­schrei­bun­gen. Schnell sein lohnt sich, denn der Bewer­bungs­schluss für den Aus­bil­dungs­start am 1. August 2026 ist am 7. Febru­ar.

Foto: Stadt Wer­mels­kir­chen / Ste­phan Sin­ger

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