Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed

Thea Hong “Prin­zes­sin der tau­send Die­be – Betray­ed” – gele­sen und für Sie vor­ge­stellt von Fran­zis­ka Berndt von der Buch­hand­lung Mara­bu

ISBN: 9783757701383
Erschie­nen 09.2025 im Lüb­be Ver­lag
Paper­back 18,00€

„Prin­zes­sin der tau­send Die­be – Betray­ed“ von Thea Hong ist eine span­nen­de Roman­t­a­sy,
die korea­ni­sche Mythen mit der heu­ti­gen Meto­po­le Bus­an ver­bin­det.

Sora ist die ältes­te Toch­ter und legi­ti­me Erbin des kri­mi­nel­len Clans der Fami­lie Hong.
Aller­dings ist Sora seit ihrer Geburt magie­los, und damit für ihren Vater Jiho­on, den Patri­ar­cha­ten des Fami­li­en­im­pe­ri­ums, eine Ent­täu­schung. Und ohne Magie ist Sora auch in der Clan-Hier­ar­chie ent­spre­chend weit unten. Sora ist des­halb als Kind mit ihrer Mut­ter auf die Insel Jeju ver­bannt wor­den, wo sie ein beschei­de­nes und ruhi­ges Leben führ­te, bis eines Tages ihr Vater ihr eine Ein­la­dung in den Clan sen­det.

Sie nimmt die Ein­la­dung nur wider­wil­lig und unter Drän­gen ihrer Mut­ter an.
Kaum ange­kom­men, unter­nimmt ihre Halb­schwes­ter Jia bereits einen ers­ten Mord­ver­such, durch den Sora Ran, den Gott der Tiger, ken­nen­lernt und ihm lei­der unfrei­wil­lig sei­ne Magie raubt. Ran, eben­falls ein Opfer des Hong-Clans, hilft Sora wie­der zurück nach Bus­an zu kom­men und gemein­sam ver­su­chen Ran und Sora das began­ge­ne Unrecht des Clans wie­der­gut­zu­ma­chen. Dabei stel­len Sora und Ran bald fest, dass ihre Geg­ner nicht nur die Clan­mit­glie­der sind, son­dern zehn Prü­fun­gen der Höl­le…

„Prin­zes­sin der tau­send Die­be – Betray­ed“ von Thea Hong ist der ers­te Teil einer Dilo­gie. 
Ich fand die Geschich­te fes­selnd geschrie­ben mit eini­gen uner­war­te­ten Plot-Twists und einem abwechs­lungs­rei­chen korea­ni­schen Set­ting. Die Prot­ago­nis­ten sind glaub­wür­dig und über­zeu­gend: Sora ist eine star­ke, jun­ge Frau, die ver­sucht auch im Ange­sicht der Höl­le ihren mora­li­schen Prin­zi­pi­en treu zu blei­ben. Ran ist ein ver­spiel­ter Tiger­gott, der nach 400 Jah­ren erzwun­ge­ner Iso­la­ti­on gewis­se Ein­ge­wöh­nungs­schwie­rig­kei­ten, aber trotz­dem sei­nen Humor behal­ten hat.

Ich kann jedem die­sen fan­tas­ti­schen Roman emp­feh­len, der Inter­es­se an der korea­ni­schen Mytho­lo­gie hat oder ein­fach eine gut les­ba­re und span­nen­de Geschich­te sucht.
Ich freue mich auf Band 2.

Fotos: Buch­hand­lung Mara­bu / Bei­trags­bild: Marie-Loui­se Lich­ten­berg

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